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Vina Mundi Online Shop > Blog > www.vinamundi.de > Winzer und Erzeuger

Autor: Stevie Huppenbauer | 22.02.2014 um 11:36 Uhr | 0 Kommentare

Weingut Pawis erregt Aufsehen

Dazu ist eigentlich nur zu sagen: "Das wird aber auch Zeit." Die die das Weingut und den Werdegang der Saale Unstrut Enklave Kloster Zscheiplitz mitverfolgen durften wie ich, denen war klar, irgendwann wird es die Weinrepublik Deutschland auch merken. Pawis macht fern von Pathos und wirrer Aufgeregtheit Wein, der zur deutschen Spitzenklasse gehört. Bescheiden, mittlerweile im Besitz einer Waschmaschine - Siehe Handelsblatt "Die 100 besten Weingüter Dutschlands" und Vinum 10/2013, erzeugt Bernard Pawis eine Kollektion, die in der Spitze (Große Gewächse, Lagenweine) und in der Breite (Guts,- Orts,- und Terroirweine) nicht von vielen Weinbaubetrieben Deutschlands angeboten wird. Spontan fallen mir da nur die Brüder Rings und Jochen Dreissigacker ein. Sicher gibt es noch viele mehr. Die nun darauf folgende Nominierung durch den Falstaff (die Zeitschrift, nicht die Verdi Oper) zum Winzer des Jahres ist da nur konsequent. Und in der Tat, bislang haben nur die Verbraucher, also der eigentliche Gradmesser für Qualität entschieden, dass Pawis zur deutschen Spitze gehört. Die schreibende Zunft ist nur Zweiter. Es gibt nicht viele Weingüter dieser Größe,14 Hektar, die Jahr für Jahr im Dezember ausverkauft sind.  Geht man danach, und welchen Gradmesser willl man sonst nehmen, dann ist diese Nominierung und die Aufnahme in die Liste des Pit Falkenstein nur logisch. Bei Pawis, da bin ich mir ganz sicher, wird sich nichts ändern. Für die Region, die seit kurzen um Fördermittel der UNO streitet (Weltkulturerbe), bedeudet es eine Menge. Es macht nähmlich deutlich, dass Qualität im Weinbau keine Frage der Region ist, sondern durch Persönlichkeiten entschieden wird. Im Grunde könnte das jeder leisten. Aber es ist eben nun mal keine Frage der  Sonnenstunden, der  Niederschlagsmenge und der Böden, sondern die eines Leitbildes, die Beschränkung auf das wesentliche der Weinerzeugung, schmeckbare Qualität im Glas. Die Grate sind schmal zwischen Allerweltsgeschmack und Identität. Geschmack zu treffen ist keine Glücksache, es ist eine Fertigkeit. Sie verlangt, aus vorhandenen Umständen, dem über den Dingen stehen - was passiert und warum -, etwas Glück und eigner Lebensfreude Wein zu erzeugen, der Identität besitzt die nicht austauschbar ist. Pawis zeichnet eben das aus.          Tags: Weingut Pawis, Rings, Dreissigacker, Falstaff, Pit Falkenstein,
Autor: Stevie Huppenbauer | 19.10.2013 um 19:17 Uhr | 0 Kommentare

Bernard Pawis, der erste 2013 Bacchus ist fast fertig

Bernard Pawis wird von einigen seiner Kollegen scherzhaft der Turbowinzer genannt. Und in der Tat, der erste 2013 Wein kommt in ca. 3 Wochen auf den Markt. Es wird der Bacchus sein. Für alle Freunde des Sauvignon Blanc, ein feiner Genuß vom 51 Breitengrad. Ich durfte den noch nicht geklärten Wein heute probieren und war schon ein wenig überrascht. Der mäßige Jahrgang, viel Trockenheit im Juli/ August und der lange Winter stellten Bernard Pawis vor eine nicht leichte Aufgabe. Herausgekommen ist ein wunderbar leichter Wein (11,5 Vol.% )  mit feiner Mineralität, Gelbfruchtnoten und einer dezenten Paprikanote (Grün), eben genau wie ein junger Sauvignon Blanc. Einen anderen Teil des Bacchus gibt er etwas mehr Zeit auf der Hefe und verspricht sich davon etwas mehr Schmelz am Gaumen. 
Außerdem im Werden, der nach Himbeere und reifer roter Johannisbeere schmeckende Rosalie, der aus der Regenttraube gekeltert wurde.

 
Tags: Weingut Pawis, Bacchus, Sauvignon Blanc, Rosalie
Autor: Stevie Huppenbauer | 24.11.2012 um 13:25 Uhr | 0 Kommentare

2012 Neuer Jahrgang bem Gleinaer Frank Böhme mit viel Temprament

Unter Berücksichtigung der ungünstigen Vegetationsverläufe, kann Frank Böhme mit seinem neuen Jahrgang  sehr zu frieden sein. Das Wichtigste, die Qualität, stimmt und besonders bei dem regional sehr beliebten Müller Thurgau, kann man von einem Spitzenwein sprechen. Wir wissen welchen Ruf Müller Thurgau im allgemeinen hat, in Bezug auf die Saale Unstrut Weine der Topwinzer, muß man sich nun endlich mal davon verabschieden.  Das es jedoch noch immer Winzer gibt die Müller Thurgau Filzpantoffelwein abfüllen, liegt nicht am Gebiet und der Rebsorte , es liegt an der Einstellung zu Qualität und Quantität. Zwischen Müller Thurgau von Pawis, Böhme, Gussek, Hey, Böhme Kirchscheidungen, Born und auch Triebe und das sich verbessert zeigende Landesweingut, liegen zum großen Rest  Welten.
Aber zurück zu Frank Böhme, sehr überzeugend, eigentlich wie in jedem Jahr der Weißburgunder. Mineralität und ausgewogener  Säure - Zuckerbilanz  und viel frische Fruchtaromen. Der Gutedel  ist ein grundsolider Wein, er schmeckt sehr ausgeglichen und weich.
Beim Bachus bleibt Frank Böhme seiner  Linie der letzten Jahre treu, feinherb mit etwa 15g Restzucker und einer angenehmen Säure (ca 8g), ein ausgezeichneter Speisenbegleiter. Alles in allem erwartet den Weinfreund ein qualitativ hochwertiger Jahrgang des Gleinaer Erzeugers. Allerdings durch Trockenheit und Waschbär in  kleineren Mengen als im Vorjahr verfügbar. Man sollte sich also  beim Kaufen beeilen.
Tags: Müller Thurgau, SaaleUnstrut, Frank Böhme, Gutedel, Bachus, Waschbär, Pawis, Gussek, Hey, Born y
Autor: Stevie Huppenbauer | 19.09.2012 um 11:03 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut, was bringt derJahrgang 2012?

Die Weinleese an der Unstrut hat begonnen. Die Gemütszustände der Winzer sind zweigeteilt. Bei den frühreifen Sorten Müller Thurgau und Silvaner wird das Ergebnis nicht berauschend sein. Wenig Masse und es fehlt wohl etwas an Säure. Beim Riesling und andere späte Sorten, etwa Burgunder sieht es derweilen nicht so schlecht aus. Natürlich kein Vergleich mit dem Jahrgang 2011, aber  es werden wohl ansprechende Qualitäten.  Und auch in diesem Jahr wird es so sein, dass die Winzer, die am besten im Weinberg gearbeitet haben, auch die besten Weine erzeugen werden. Der Vegitationsverlauf könnte durch den nächtlichen Regen vom 18.09.-19.09. und der angekündigten Sonne der nächsten Tage, noch einen kleinen Kick bekommen. Lassen wir uns überraschen und freuen uns auf den kommenden Jahrgang. 

Tags: Unstrut, Saale Unstrut Weine, Riesling, Müller Thurgau, , Silvaner, Burgunder, Jahrgang 2011
Autor: Stevie Huppenbauer | 14.09.2012 um 16:30 Uhr | 0 Kommentare

Saale - Unstrut, eine Reise durch eine Weinbauregion. Teil 3 Gastronomie


"Es kommt ganz darauf an, was man erwartet." Das war die Antwort auf meine Frage, wo man  zwischen Weimar und Halle Saale gut essen kann.
Der`s sprach ist Professor an der Bauhaus - Uni in Weimar.
"Was erwarte ich eigentlich", dachte ich so bei mir, na klar: Bodenständig, regional mit einem Schuß fröhlicher Ideen. Wir suchten solide Gastronomie und  Köche, die ihr Handwerk verstehen. 

Mit diesem Vorsatz zogen wir los und fanden das.  

1. Station Weimar, die Stadt der Klassik und des Ettersberg.

Gastronomisch eher eine auf den Massentourismus eingestellte Stadt hat  gemessen an der Vielzahl nur wenige gute Adressen. Da wäre das Hotel Elephant mit seinen beiden Restaurant`s,  Anna Amalia, das  unter der Regie des italieners Marcello Fabbri einen Michelin Stern erkocht hat.  Und da ist der auf bestem Niveau arbeitende Elephanten Keller. Angeschlossen an das Hotel ist der Weiße Schwan, eine traditionsreiche Gastronomie mit  gutem Niveau. Ebenfalls zu empfehlen, ist das Restaurant Anno 1900 am Goetheplatz. Gefallen hat auch ein kleines spanisches Restaurant Namens BonGusto. Das Köstritzer Schwarzbierhaus bietet nichts Umwerfendes, ist aber von den Rouladengastronomen noch die beste Adresse.  Gesucht aber leider nicht gefunden haben wir einen Koch Namens Bertagnoli. Der Rest der fröhlichen Gastronomen - Gemeinde beschränkt sich auf  Roulade, jede Menge Pizza und Pasta. Darunter mischen sich dann noch einige ambitionierte Jungköche, bei denen die Besitzer aber andere Ziele, als gute Küche haben. Schade eigentlich. Und für alle Ostromantiker noch ein Tipp, wir nennen es mal Essen gehen bei der HO. Wer das mag, ist im Sächsischen Hof oder auch in der "Scharfen Ecke" gut aufgehoben.

2. Station, Dom Stadt Naumburg
Die Stadt Naumburg hat Besseres verdient. Dabei könnte man es belassen. Die vorgefundenen Qualitäten sind leider nur mittelmäßig. Das viel gelobte Bocks macht einen überforderten Eindruck, ist aber gemeinsam mit den Restaurants der prägenden Hotelkette  " ck Domstadthotels" noch das beste was man finden kann.  Wir haben den Eindruck, dass mit  Zunahme des Tourismus im letzten Jahr, die Gastronomen offensichtlich andere Schwerpunkte setzen.

3. Station, Weinstadt  Freyburg an der Unstrut
Zu empfehlen sind in der malerischen Innenstadt von Freyburg 2 Adressen. Beide liegen am  Marktplatz. Der Ratskeller Freyburg heißt hier Trattoria Gallo Nero und ist im größerem Umkreis, das beste italienische Restaurant. Der Koch Antonio ist waschechter Sizillianer und eine Frohnatur. Wenn Sie dort einkehren fragen Sie nach ihm, er hat immer was Besonderes zu bieten. Erwähnenswert die regionalen Weine von Pawis und Böhme und das immer mal wechselnde Angebot italienischer Gewächse.
Die zweite Empfehlung ist das Hotel Unstruttal. Es bietet einen gelungenem  MIx aus badischer und mitteldeutscher Küche. Die Karte wird je nach Saison angepasst. Sehr zu empfehlen ist der Zwiebelrostbraten. Im Weinbereich  könnte man durchaus etwas nachlegen. 

Im nächste Beitrag gehen wir ins Umland der Weinregion und nach Halle - Saale


Tags: Saale Unstrut, Freyburg; Naumburg, Weimar, Elephant, Gallo Nero, Klassik