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Vina Mundi Online Shop > Blog > www.vinamundi.de

Autor: Stevie Huppenbauer | 01.09.2014 um 14:48 Uhr | 0 Kommentare

Wein und feines Essen - der Vinamunditipp

Wein und Essen sind genau so alt wie die Dikussion, welcher Wein geht zu welcher Speise. So gesehen beschäftigt  dieses Thema  die Menschheit etwa 6000 Jahre. Mag sein, dass es uns durch die Medien und die Zahl der unafhörlich ansteigenden Kochshows  erst in letzter Zeit so richtig ins Bewußtsein gehämmert wurde, dass es überhaupt so eine Fragestellung gibt, aber leugnen kann man es im Alltag nicht. Also dachten  wir uns von Vinamundi.de, machen wir einfach mal mit in der Runde. Da das Thema nun mal sehr umfassend ist, und wir auch den einen oder anderen Koch, Kunden, Winzer oder Sommelier zu Worte kommen lassen wollen, gibt es  mehrere Beiträge über verschiedene Sichten auf die Dinge. Freuen Sie sich auf eine kleine unterhaltsame Reihe, was schmeckt zu welchem Wein. Na, na,  wird der eine oder andere denken es muß doch umgekehrt gefragt werden. Welcher Wein passt zu welchem Essen? Wenn Sie wollen gehts natürlich auch so, aber wir wollen schließlich Weinerlebnisse verkaufen und keinen Käse, Fisch oder Kuchen
Und wenn man weiß, wie ein Wein schmeckt, dann ist es schon möglich sich das passende Essen dazu auszusuchen. 
Gestern war so ein Tag. Es waren Freunde zu Gast und ich habe ein  paar Weine vorbereitet, von denen ich wusste wie sie schmecken.  Dann habe ich mir überlegt, was denn geschmacklich dazu passen könnte. Das Endergebnis waren glückliche Menschen und ein perfekter Genuß. Mein Tipp, wenn Sie den Wein kennen, ist es leichter ein Essen passend zu machen, definitiv.  Vorgesehen war also ein in Würde gereifter 2007 Moselriesling GG von Clemens Busch, dazu 2 Vorspeisen von fruchtiger Natur. Zunächst eine Tomatenterrine mit Auberginehülle und später eine Meeresfrühlingsrolle nach einer Rezeptur von Dieter Müller. Der Wein mit goldgelber Farbe brillierte zu beiden Speisen und war der perfekte Einstieg.
Probieren Sie es aus, sollten Sie keinen 2007 Clemens Busch im Keller haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall an der Mosel zu bleiben, allerdings, sollte es schon ein Großes Gewächs sein. Wir hätten außer Busch auch  Weine vom Weingut Heymann Löwenstein zu bieten Passend wären Weine vom Uhlen, z.B. den Uhlen B - Blaufüßer Lay2012 GG.  Bezüglich der Rezepte  beider Speisen helfen wir Ihnen gern weiter.
In der nächsten Woche geht das Menü weiter mit Kalbsbäckchen auf verschienen Püree. 

 Tags: Moselriesling, Wein und Essen. Heymann Löwenstein, Clemens Busch
Autor: Stevie Huppenbauer | 28.08.2014 um 18:24 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut vor Rekord Ernte?

Eigentlich gibt es nur im Sport Rekorde. Nicht in der WeinKunst. Von daher muß ich mich von meiner eigenen Überschrift  distanzieren. Aber wissen Sie etwas besseres, um auszudrücken, dass in diesem Jahr, wenn der einsetztende Spätherbst so bleibt, ein Weinrekord aufgestellt werden wird. Ganz ehrlich, wohl ist mir dabei nicht, denn es wird den einen oder anderen Winzer dazu verleiten, sich von der Formel Masse statt Klasse - wird eh alles verkauft, leiten zu lassen. Ich würde es nicht schreiben, wenn ich es nicht schon zur genüge gehört hätte.Daher in der ersten Zeile dieses Textes der Hinweis auf WeinKunst.
Liebe Winzer, solltet Ihr diesen Blog lesen und nicht wissen was ich meine, hier meine Telefonnummer 034632 790000. Aber Spaß bei Seite,  neben den zu erwartenden Quantitäten, ist auch unter der Voraussetztung des viel gepriesenen, sonnigen Spätherbstes, mit tollen Qualitäten zu rechnen. Für alle die Winzer die Wert auf önologische Reife ihrer Trauben legen, hier ein durchaus diskussionswürdiger Ansatz von Reinhard Löwenstein aus dem Jahr 2003:
"Die sogenannte physiologische Reife ist dann gegeben, wenn die Kerne der Trauben entwickelt sind und eine genetische Vermehrung ermöglichen. Aber genau diese Reife hat mit der Frage nach der Qualität des Weines herzlich wenig zu tun. Die optimale physiologische Reife, .....ist inhaltlich Nonsens. Es geht ..... um die önologische Reife, um die optimale Reife in Hinblick auf einen bestimmten Wein." (Löwenstein hat sich dazu geäußert, weil bei der Beurteilung des  Jahrganges 2003 immer auf die biologische Reife der Reben als "Werbebotschaft" fokusiert wurde.)
Bis dahin kann man (Winzer) noch viel richtig oder auch falsch machen. Nicht nur in der Bestimmung des für die Qualität so wichtigen optimalen Lesezeitpunktes. Da jede Rebe in jeder Lage anders reift, ist es eben eine Kunst, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen und herbeizuführen, bzw zu unterstützen.
Auch aus zu früh oder zu spät gelesenen Trauben wird Wein, aber es wird nie ein großer Wein werden, maximal ein Durstlöscher der den Rausch bedient.  Natürlich haben die Winzer auf Grund vieler technischer Möglichkeiten im Keller noch die Chance etwas zu retten, aber der Stress des Winzers überträgt sich auf die Trauben und später auf den Wein. Daran glaube ich fest.  
Von daher wird sich im Frühjahr 2015 zeigen, wer die Kunst des Wein machens beherrscht, und wer nicht. Eigentlich wie jedes Jahr.Tags: reinhard Löwenstein, önologische Reife
Autor: Stevie Huppenbauer | 25.08.2014 um 20:42 Uhr | 0 Kommentare

Zweigelt, na was denn sonst!

Ich gebe Ihnen Recht, wer trinkt schon Zweigelt? Zweigelt, eine Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch, ist der am meisten angebaute Rotwein Österreichs. Bislang galt (gilt) als unbestritten, dass er dort auch seine besten Weine hervorbringt. Bis Vorgestern möchte man meinen. Irgendwann zu DDR Zeiten, gab es mal eine Freyburger Winzerdelegation in das kapitalistische Österreich und einer der Reisenden brachte ihn mit, den Zweigelt. Mittlerweile zeigt sich, dass die frostunempfindliche Rebe, jedoch mit allerlei anderen Macken, an Saale Unstrut eine neue Heimat gefunden hat. Die Kalksteinböden und die durchschnittlich 1600 Sonnenstunden p.A. bieten der Rebe  einen optimalen Nährboden für kräftige, unglaublich vielschichtige Rotweine. Wenn es dann noch, wie im Glücksfall Saale Unstrut  Winzer gibt, die mit Barrique umgehen können, entstehen Weinschöpfungen der besonderen Art.Derzeit dominieren vier  Zweigeltgewächse   die hiesige und nach meiner Auffassung auch die deutsche Zweigeltlandschaft. Es sind dies der 2011 Zweigelt vom Weingut Hey, die 2012 Zweigelt von Andrè Gussek, dem 2012 Zweigelt vom Weingut Born und der 2013 Zweigelt Barrique von Bernard Pawis. Das Barrique bei Pawis muß man erwähnen, da auch ein 2013 Gutswein existiert. Auch die vorgenannten Zweigelt haben das Barrique geküsst. Ich verspreche Ihnen, bei allen vier, respektive fünf (Zweigelt Gutswein Pawis) Weinen, ein grandioses Geschmackserlebnis. Diese Weine verkörpern einen Stil, den man als Saale Unstrut Rotweinstil bezeichnen darf. Es erwarten Sie körpereiche Weine mit viel Feingefühl, niemals eine totschlagende Holznote, statt dessen Ausgewogenheit und individuelle Finesse. Keine Gleichheit zwischen den Erzeugern, wohl aber spürbare Induvidualität und Klasse. Ich kann Ihnen auch nicht meinen Favoriten nennen, es kommt auf den Zeitpunkt an und meinen eigenen mentalen Zustand. Mal ist es dieser mal jener, aber immer eine ein Geschackserlebnis.    Tags: Zweigelt, Pawis, Hey, Gussek, Born, Rotwein
Autor: Stevie Huppenbauer | 17.08.2014 um 00:33 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51 - 3. Jahrgang "It`s Showtime ...."

Wie bereits im vergangenen Jahr fand die 3.Präsentation der gekührten Breitengrad 51 Weine im Naumburger Nietzsche Zentrum statt. Der erste Eindruck meiner Verkostung waren 5 nicht prämierte Weine, die  das Qualitätssiegel Breitengrad 51 verdient hätten.
Dabei 3 mal Weißburgunder und zweimal Riesling. Im Detail waren das der  Riesling Kaatschener Dachsberg von Andre Gussek und  der Riesling Ortswein von Matthias Hey.  Bei den Weißburgundern wiederum Hey aus der Steillage Naumburger Steinmeister, Böhme & Töchter vom Freyburger Edelacker und der Weißburgunder vom Weingut Born. Fragen Sie mich bloß nicht warum, aber das waren die Weine des Abends für mich, leider  außerhalb der Konkurenz. Im Breitengradsegment bin ich mir unschlüssig, substantiell erste Klasse mit einer Ausnahme dem Silvaner von Rene Schwalbe, zweifellos ein sehr guter Wein, aber im Vergleich mit den vorgelegten anderen Weinen fehlte etwas die Substanz.
Bei den Breitengrad 51 Weinen ein Ranking zu treffen, ist  extrem schwierig. Alle sind für sich genommen große Weine von denen ich glaube, dass der Qualitätsvergleich mit GG der VdP Winzer  erlaubt ist. Es ist Augenhöhe.  Bei den Rotweinen dominierten drei Zweigelt Gewächse, die, so muß man betonen, sortentypisches Charisma trugen und durch die Handschrift der Winzer in 3 genußreiche individuelle Weingeschöpfe aufgespalten wurden.  André Gussek, Matthias Hey und Jochren Hinderer vom Weingut Born zerstören den  Nimbus, dass Zweigelt nur in Österreich große Weine hervorbringt. Ein Wein der mir besonders am Herzen liegt hat das strenge Prozedere der Auswahl nicht überstanden und war dennoch sehr präsent.  Die Rede ist vom Spätburgunder von Böhme & Töchter, deutlich zugänglicher als im vorigen Jahr, nur diesmal kein Breitengrad Siegel. 
Weiterhin erwähnenswert, die straffe Kollektion des Landesweingutes Kloster Pforta, mit einem ausgezeichnetem Bacchus und Traminer.
Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung, mit intensivem Charakter und großartigen Weinen, die keinen Vergleich mit deutscher Spitzenklasse zu scheuen brauchen.
Natürlich, besser geht immer möchte ich sagen und so gesehen freue ich mich auf 2015. Und auch die Kritik wird nicht zu kurz kommen, aber da sollte ich erst mal drüber schlafen.

 Tags: Breitengrad 51, Böhme und Töchter, Hey, Gussek, Born, Hinderer,
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.08.2014 um 10:35 Uhr | 0 Kommentare

Lichte Momente auf Weingut Hey



Matthias Hey
gehört zu den Winzern an Saale - Unstrut, denen Wein machen nicht genug ist. Aus diesem Grund werden regelmäßig kulturelle und kulinarische Häppchen präsentiert, die zur Weinphilosophie des 32 jährigen Winzers passen. Am 9.August gastierte die Band Lichte. Um es mal vorweg zu nehmen, es passte alles. Einer der schönsten Abende dieses Sommers mit beinah Vollmond, sternenklar, am Fuße des Steinmeisters, toller Wein, tolle Leute - niemand redete von Fußball - und dann dieser 3/4 Takt mit dem La la la la la la  ... lalala. Ich habe es noch heute früh unter der Dusche gesungen. Also es war ein wirklich gelungener Vortrag mit  eigenen Liedern der Band Lichte. Lichte das sind 5 junge Leute von der Sorte, die Spaß an dem haben, was sie da machen.Völlig unverkrampft, ohne Pathos und Schminke. Einfach frisch und unverbraucht.
Die Texte der Songs, wirklich extraklasse:"früher hattest du ein stechen im Herz, heute hast du`s  im Rücken", die dazu gehörige Musik folgt Vorbildern, die man nicht unbedingt mit dieser Musiker Generation in Verbindung bringt. Also eher selten. Und wenn man doch noch einen Coversong einstreut, dann pointiert und mit eigner Bearbeitung, keine bloße Nachsingerei. Dem Boss hätte es gefallen. Man möchte den  Akteuren zurufen, haltet aus, Eure Zeit wird kommen. Und vor allem, schreibt noch ein paar von den schönen Liedern. Ich war zu früh zu Hause. 




 Tags: Weingut Hey, Band Lichte