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Autor: Stevie Huppenbauer | 13.09.2014 um 10:48 Uhr | 0 Kommentare

Dionysos und der ganz normale Wahnsinn

Dionysos ist für eine Menge wahnsinniger Exzesse zuständig, für`s Wetter kann er nichts. Man kann ihm, den Sohn des Zeus, eine Menge nachsagen, aber die Vorgänge der letzten 2 Tage widersprechen seinem Naturell. Er liebt den Wein, und würde niemals zulassen, dass ein vor Wochen noch hoch gehandelter Jahrgang den Bach runtergeht. 
Gut beraten waren an Saale Unstrut die Winzer, die frühen Sorten wie Müller Thurgau, Bacchus und Gutedel vor dem großen Regen im Keller hatten. Natürlich schon mit Einbußen, da die Trauben die önologische Reife nicht vollständig erreicht hatten, aber immerhin, um die 75° Oechsle sind, für die ohnehin jung zu trinkenden Weine, aureichend. Die Trauben der Rieslinge und Burgunder sehen sehr propper und gesund aus, aber durch das viele Wasser der letzten 3 Tage könnte es passieren, dass die Traubenschalen platzen und die Trauben nicht voll ausreifen können. Zudem ist nun auch noch Wärme angesagt, die in Verbindung mit hoher Luftfeuchtikeit die Fäulnis vorantreiben könnte. Drücken wir den Winzern die Daumen, und hoffen auf die Götter, dass diese Szenario an Saale Unstrut ausbleibt. Der noch vor 3 Wochen gepriesene Superjahrgang ist auf jedenfall dahin.
Wie sagte doch der große weise Mann mit der Gitarre und der Mundharmonika: The times they ar a chanching. Wie wahr.
 
Autor: Stevie Huppenbauer | 09.09.2014 um 18:44 Uhr | 0 Kommentare

VdP Grosse Lage 2014 - die Präsentation in Berlin

Es ist schon eine günstige Gelegenheit, die man nutzen sollte, wenn man Weine verkaufen will. Ich jedenfalls kenne keine Veranstaltung auf der Weine präsentiert werden, die, beschränkt man es auf die Weine, die anwesenden Winzer und die Location, ein derartig hohes Niveau hat. Bei dem ein oder anderen Besucher und den Gläsern, kann man geteilter Meinung sein.
Also zur Hauptsache, die  Weine der Winzer. Da es unmöglich ist, alle Weine zu probieren, muß man sich einschränken, da für mich auch noch Kontaktpflege und Kontaktsuche dazu kam, beschränkte ich mich auf das Wesentliche. Zum Glück waren auch einige Winzer  hin und wieder am telefonieren, so dass ausgiebige Gespräche nicht gewollt und auch nicht möglich waren.
Den ersten Winzer den ich besuchte war Reinhard Löwenstein mit Tochter Sarah. Die Löwensteins, wie immer gut unterwegs und trotz sehr geringer Mengen des Jahrgangs 2013 nicht in Winzerpanik verfallend. " Na das ist nunmal so" , die einfache aber bekennende Begründung. Die Weine, schon dem Jahrgang geschuldet, mit einem sehr dichten mineralischen Gerüst, dass ist, so erklärte es mir Reinhard Löwenstein, noch längst kein Garant für Langlebigkeit . Es kann auch umschlagen. Ich glaube bei dem getrunkenen ehrlich gesagt nicht an letzteres, aber er ist schließlich der Winzer. Warten wir also ab. Der Riesling Schiferterrassen wie immer konstant und sehr präzise, das fand wohl auch Roman Niewodniczanski von Van Volxem, der Reinhard Löwenstein mit einer Geste zu verstehen gab, dass er den Wein großartig findet, was er ja auch ist. Dann die noch in wenigen Stückzahlen erhältlichen GG vom verspielten Kirchberg über den Klassiker Röttgen, den unglaublich vielschichtigen und konzentrierten Uhlen Blaufüßer Lay und dem diesmal sehr würzigen Laubach mit feinsalziger Harmonie. Alles in allem eine gelungene Kollektion, die dem Meister alles abverlangte. Danach zu Clemens Busch, auch er mit seinen Riesling Klassikern. Für mich herausragend der Marienburg Falkenlay, ein exzentrischer Wein, der die Gemeinde spalten wird. Die "kleinen" Rieslinge vom grauen - und roten Schiefer für mich die perfekten Dinnerweine mit feiner salziger Charakteristik und sehr präzise.
Im Rheingau dann 3 Pflichtstationen Werner`sches Weingut Domdechant, Kloster Eberbach und Josef Spreitzer.
Dr. Franz Werner Michel, der Inhaber von Domdechant Werner, präsentierte sehr kompetent und aufgeschlossen  seine Weine aus dem Jahrgang 2011/2012/2013. Eigentlich kann man da nichts hervorheben, durchgängig großes Kino. Dennoch, der 2011 Domdechaney ein Rieslingmonument.Bei Josef Spreitzer und Kloster Eberbach die erwartete Rheingauer Spitze, für mich noch vor Robert Weil. Außerhalb der beiden Rieslingnationen Rheingau und Mosel, gut dabei bei den Rieslingen Gutzler aus Rheinhessen, Wagner Stempel Rheinhessen , natürlich Döhnhoff von der Nahe mit dem grandiosen Dellchen GG und einer perfekten Kollektion. Ebenfalls ganz vorn mit dabei im Rieslingbereich Philipp Kuhn aus der Pfalz, dabei sehr überzeugend der Steinbuckel GG und Burgweg "Im großen Garten" GG. Der Kirschgarten erreichte das Nieveau der beiden anderen nicht ganz.
Die beiden anwesenden Saale Unstrut Winzer Pawis und Lützkendorf, legten bei den Rieslingen GG jeweils mit dem Freyburger Edelacker und Lützkendorf mit der Karstorfer Hohen Gräte zwei substantiel langlebige Rieslinge vor, die eine gute Figur machten.. Brilliern aber konnten die vermeintlich "Kleinen" mit den Burgundern, vorallem Pawis sein Weißburgunder und der Grauburgunder, beide vom Freyburger Edelacker, überzeugten deutlich. Erfreulich, dass sich das Weingut Lützkendorf ebenfalls mit dem Weißburgunder GG bestens in Szene setzen konnte, auch hier absolutes deutsches Spitzenniveau.  Mit halten konnte da der Weißburguder GG vom Rädling vom Weingut Bernhart aus der Südpfalz und beim Grauburgunder der Bergmandel GG von Schnaitmann aus Württemberg. Die Badenser, eigentlich die Burgunder Hochburg war mir einfach zu traditionell und zu breit. Aber auch hier nicht ohne Ausnahmen, die Burgunder vom Weingut  Salwey eine echte Offenbarung. Viele andere von mir verkosteten  Burgunder waren auf hohem Niveau aber hatten längst nicht die Finesse von Pawis. Bei Philipp Kuhn war der Pinot Blanc im Stil von Michel Rolland doch sehr sättigend. 
Bei den Rotweinen ein klare Dominanz  der Spätburgunder von Schnaitmann, Friedrich Becker Pfalz und Kloster Eberbach aus dem Rheingau, dann erst die Ahr, da jedoch ein herausragendes Weingut Adeneuer, wo mich vorallem die Nr.1und 2 sowie der Ahrweiler Spätburgunder überzeugten.Die Bewertung der GG konnte man nur ahnen, sehr verschlossen.
Mein Fazit:Insgesamt ein guter, nicht reibungsloser Jahrgang, der den deutschen Spitzenwinzern einiges abverlangt hat, aber man konnte deutlich schmecken, dass die dort anwesenden  Damen und Herren zu Recht mit dem Begriff deutsche Wein Elite  zusammengefasst werden können. Der 2013 Jahrgang ist sehr empfehlenswert.

 
Autor: Stevie Huppenbauer | 09.09.2014 um 15:21 Uhr | 0 Kommentare

Wein und feines Essen - der Vinamunditipp Teil 2

Wie angekündigt der 2:Teil von Wein und feines Essen. Es ging also mit Kalbsbäckchen weiter, allein die Sauce verschlang 1,5l Spätburgunder aus dem badischen Süden. Die Püree, Karotte, Petersilie  und Sellerie. Die Kalbsbäckchen waren so wie sie sein müssen, etwas biss und doch butterweich. Der dazu ausgewählte Rotwein, ein 2005 Bordeaux aus St. Emilion Château Laforge Saint Emilion Grand Cru (2008), ich habe den Wein 6 Stunden dekandiert und muß sagen, ein Voltreffer.
Danach so etwas wie ein Zwischenwein, um zum Dessert überzuleiten. Allerdings schlug der dann solche Wellen, das der herrvorragende Bordeaux noch getoppt wurde. Es war ein Wein von Boscarelli aus Montepulciano, Der Wein ein 2005 Vino Nobile Nocio di Boscarelli aus der Magnumflasche. Der wurde sogar 12 Stunden dekandiert, und überraschte selbst alte Hasen.
Danach das Dessert, man weiß ja das Köche zu den fleißigsten Berufsgruppen gehören die es gibt, aber auch sie , in dem Fall ich, habe auch faule Momente. Also mal ins Internet und ein Dessert gesucht und gefunden. Man glaubt es kaum, es gibt Kuchen im Glas zu kaufen unter www.mein-lieblingskuchen.de, wurde ich fündig  Na ja dachte ich so bei mir, sieht aus wie selbst gemacht wird schon gut gehen. Es ging gut. Ein Rührkuchen mit Schockosplits legte ich eine Vanilleeiskugel bei und alle fanden es gut. Für alle faulen Köche, die null Bock auf selberbacken haben, ein guter Tipp. Zum Dessert dann ein 2000 Vintage Port und der Abend endete am frühen morgen in ausufernden Diskussionen über Putin, Uli H., die Kanzlerin (wurde nur gelobt) und natürlich über gutes Essen und noch besseren Wein.  (Fortsetzung folgt)Tags: Vitage Port, Angela Merkel, Kuchen im Glas, Nocio die Boscarelli
Autor: Stevie Huppenbauer | 01.09.2014 um 22:20 Uhr | 0 Kommentare

Riesling Wunderwerk -It makes no difference

Da sitzt man da, trinkt Riesling Wunderwerk von Jochen Dreissigacker und hört diesen Song. "It makes  no difference"  von der Band und stellt für sich fest, ja das ist Leben. Riesling Wunderwerk 2012 zeigt die Eleganz eines GG, und man stimmt zu, es macht keienen Unterschied. Dreissigacker ist nicht im VdP, Dionysos allein weiß warum. Der erwähnte Riesling Wunderwerk ist nach meiner Einschätzung ein Wein auf Augenhöhe mit den  Rieslingen GG deutscher VdP Winzer, aber es ist der Einstieg Dreissigackers in eine Klasse  von Weinen, die er mindestens 5 mal selbst toppt. Dennoch Wunderwerk trägt den Namen nicht nur wegen der Qualität, sondern auch wegen dem Preis. "It makes no difference"  von The Band beschreibt keinen Wein wie diesen,aber man könnte es denken.Folgen Sie dieser Musik mit diesem Wein und Sie wissen was ich meine. The spirit an the massage of the song it`s in the bottle . Trauen Sie sich.Tags: Rieslin Wunderwerk, Dreissigacker, The Band
Autor: Stevie Huppenbauer | 01.09.2014 um 14:48 Uhr | 0 Kommentare

Wein und feines Essen - der Vinamunditipp

Wein und Essen sind genau so alt wie die Dikussion, welcher Wein geht zu welcher Speise. So gesehen beschäftigt  dieses Thema  die Menschheit etwa 6000 Jahre. Mag sein, dass es uns durch die Medien und die Zahl der unafhörlich ansteigenden Kochshows  erst in letzter Zeit so richtig ins Bewußtsein gehämmert wurde, dass es überhaupt so eine Fragestellung gibt, aber leugnen kann man es im Alltag nicht. Also dachten  wir uns von Vinamundi.de, machen wir einfach mal mit in der Runde. Da das Thema nun mal sehr umfassend ist, und wir auch den einen oder anderen Koch, Kunden, Winzer oder Sommelier zu Worte kommen lassen wollen, gibt es  mehrere Beiträge über verschiedene Sichten auf die Dinge. Freuen Sie sich auf eine kleine unterhaltsame Reihe, was schmeckt zu welchem Wein. Na, na,  wird der eine oder andere denken es muß doch umgekehrt gefragt werden. Welcher Wein passt zu welchem Essen? Wenn Sie wollen gehts natürlich auch so, aber wir wollen schließlich Weinerlebnisse verkaufen und keinen Käse, Fisch oder Kuchen
Und wenn man weiß, wie ein Wein schmeckt, dann ist es schon möglich sich das passende Essen dazu auszusuchen. 
Gestern war so ein Tag. Es waren Freunde zu Gast und ich habe ein  paar Weine vorbereitet, von denen ich wusste wie sie schmecken.  Dann habe ich mir überlegt, was denn geschmacklich dazu passen könnte. Das Endergebnis waren glückliche Menschen und ein perfekter Genuß. Mein Tipp, wenn Sie den Wein kennen, ist es leichter ein Essen passend zu machen, definitiv.  Vorgesehen war also ein in Würde gereifter 2007 Moselriesling GG von Clemens Busch, dazu 2 Vorspeisen von fruchtiger Natur. Zunächst eine Tomatenterrine mit Auberginehülle und später eine Meeresfrühlingsrolle nach einer Rezeptur von Dieter Müller. Der Wein mit goldgelber Farbe brillierte zu beiden Speisen und war der perfekte Einstieg.
Probieren Sie es aus, sollten Sie keinen 2007 Clemens Busch im Keller haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall an der Mosel zu bleiben, allerdings, sollte es schon ein Großes Gewächs sein. Wir hätten außer Busch auch  Weine vom Weingut Heymann Löwenstein zu bieten Passend wären Weine vom Uhlen, z.B. den Uhlen B - Blaufüßer Lay2012 GG.  Bezüglich der Rezepte  beider Speisen helfen wir Ihnen gern weiter.
In der nächsten Woche geht das Menü weiter mit Kalbsbäckchen auf verschienen Püree. 

 Tags: Moselriesling, Wein und Essen. Heymann Löwenstein, Clemens Busch