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Autor: Stevie Huppenbauer | 18.05.2014 um 00:12 Uhr | 0 Kommentare

Weisser Hey

Na das wurde aber auch Zeit, die Grand Cuvée von Saale Unstrut, der Breitengrad 51 Wein, hat einen Nachkömmling mit dem schönen Namen Weisser Hey. Hey der Erzeuger, Weiss die Reben. Das Matthias Hey genau die Reben gewählt hat die bereits vor 20 Jahren eine tolle Saale Unstrut Cuvée* ausmachten, hat sicher damit zu tun, dass beide, Riesling & Weißburgunder die Traumpartie sind.  Der große Bruder, Breitengrad 51, hat noch den Grauburgunder an Deck. 
Der Weisse Hey fällt zunächst mal dadurch auf, dass man gar nicht genau weiß, was man da vor sich hat. Zunächst empfinde ich sehr viel Behaglichkeit, trotz kühler Nase ( Pascal Dautel), hervorgerufen durch eine tolle Balance. Die Mineralität zu gunsten der Frucht eher ein wenig zurückhaltend, ja sogar untypisch für den Jahrgang. Dennoch, es ist  des Winzers  Wille und der hat Ursachen, die durchaus mit seinem Aufenthalt im Friaul zu tun haben. 
Im Geschmack dann reifer Apfel und Gewürze die eine schöne Länge hervorbringen. Alles in allem ein Kleiner Großer, der nach meiner Einschätzung, in Kenntnis der Hey Stylistic, schon ein wenig Zeit benötigt, um seine volle Klasse zu offenbaren.
Ich vermute allerdings, dass er bis dahin ausgetrunken ist. Na dann auf den Weissen Hey, eine wirklich gelungene Weißwein Cuvée von der Saale.
* Die erste Saale Unstrut Cuvée mit Riesling und Weißburgunder war von Remo Deckert und großartig. Etwa 20 Jahre her. 
 Tags: Weingut Hey, Weisser Hey, Naumburger Steinmeister,
Autor: Stevie Huppenbauer | 16.05.2014 um 20:18 Uhr | 0 Kommentare

An der Saale hellem Strande - ein Wein erregt die Gemüter!

Und dann auch noch ein Spätburgunder Breitengrad 51von Böhme & Töchter. Nun ja, dann will ich auch mal was dazu sagen. Ein Berliner Weinführer, die Herren der Saale Unstrut Weinbruderschaft, ich selbst und sogar der Winzer selber zweifelt, ob des Gegenwindes, an seinem Produkt. Zur Geschichte, 25°C im Schatten, ein frisch gefüllter Spätburgunder kommt kurz vor seiner wichtigsten Verprobung sofort nach dem Autotransport auf den Tisch. Das Ergebnis er wurde Breitengradwein 51. Warum habe ich damals nicht verstanden. Für mich war es keiner. Gut ein Jahr danach geht das Getuschel los, Wein gekippt, Winzer beharrt auf seinem Standpunkt - nicht gekippt - , der muß den zurück ziehen und so weiter. Viele "gute" Ratschläge an den Winzer von seinen Kollegen. Also hin zum Winzer, eine Flasche geholt, einen Tag gewartet, aufgezogen und tatsächlich Aceton in der Nase. Dann die Farbe kein bischen Braun zu entdecken, im Gegenteil extrem jugendlich. Der erste Schluck etwas kratzig, rote Kirsche kurz vor der Vollreife, vielmehr nicht. 2 Stunden später, immer noch ein bischen, aber weit weniger Kleber - für Winzer sind das oxydative Noten, die Farbe gleich, der Geschmack geht über zu dunklen Früchten, auf den benetzten Lippen viel süße Aromen, schon jetzt eine beachtliche Länge. Das gleiche Glas 6 Stunden nach dem einschenken. Die Nase vollkommen klar nach Pflaumenkompott und Gewürze, kein Kleber nicht mal im Ansatz. Farbe gleich, keinerlei Brauntöne, der Geschmack wie die Nase dazu dunkle Beeren - etwa Brombeeren.
Flasche verstöpselt, einen Tag später. Der Spätburgunder ist erwacht, dunkle Aromen, man spürt das Holz, und den Alkohol (14%) in der Nase, Gewürze und eine pfeffrige Note am Gaumen umgarnen den Gaumen. Alls wirkt straff und komplex. Sehr langer Abgang.
Meine Empfehlung an den Konsumenten, Wein kaufen  und weg legen in 5 Jahren diesen Wein öffnen und genießen.
Meine Empfehlung an den Winzer, Käufer über den Umstand informieren, oder noch besser, wenn die Ökonomie es zulässt, weglegen und ab Ende  2015 verkaufen.
Meine Empfehlung an die Kritiker des Weins, einer hat das hier gerade geschrieben, gebt dem Wein Zeit, er hat sie verdient.
Für mich nunmehr ein ein wirklich guter Spätburgunder, ein würdiger Breitengrad 51 Wein.


 Tags: Böhme und Töchter, Farnk Böhme, Spätburgunder Breitengrad 51
Autor: Stevie Huppenbauer | 07.05.2014 um 21:29 Uhr | 0 Kommentare

Rings, Klumpp,Dreissigacker die 3 Großen jenseits des VdP

Es gibt so Minuten in meinem Leben da frage ich mich, warum ist das so. Meist nach einer (zwei) ordentlichen Flaschen Wein. Und dann kommen sie die Fragen. Warum John Lennon und nicht Dieter Bohlen, warum ausgerechnet Jochen Rindt oder Jimi Hendrix. Noch schlimmer, warum Che? Es ist im Grunde ganz einfach, sie waren ganz vorn. Also deutlich vor allen, die noch heute wichtig sind. Und nun gibt es diese 5 Weinmacher, zweimal zwei Brüder und einmal einer allein. Für mich sind sie bereits heute Ikonen, die Weingeschichte gerade neu deffinieren. Aufräumen ist angesagt,  jenseits vom Mainstream wird ein neuer ins Leben gerufen. Sie machen Weine für alle Generationen und wissen genau was zu tun ist. Trinken Sie mal Westhofener Chardonnay 2012/13 von Dreissigacker und sie wissen was ich meine. Genau so wird es Ihnen mit dem Riesling Qualitätswein von Klumpp gehen.  Ich hatte noch vor 10 Minuten den 2012 Gutswein im Glas, und was soll ich Ihnen sagen, eine Offenbarung.. Und wenn Sie dann noch Zeit und 25€ haben, kaufen Sie sich eine Flasche Cabernet Sauvignon Freinsheim von den Ringsbrüdern, hier ist allerdings Eile geboten, er ist verdammt knapp und wird 2013 nicht mehr produziert. Na dann Prost Gemeinde. Tags: Dreissigacker, Rings, Klumpp, Cabernet Sauviognon, Westhofener Chardonnay, Riesling Klumpp
Autor: Stevie Huppenbauer | 07.05.2014 um 09:27 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Jungweinproben Weingut Born & Winzerhof Gussek

   
Zwei die wissen wie es geht (Gussek/Löwenstein)   eine heiße Nacht                                                             im Herbst, der Schweigenberg


Die gemeinsame Jungweinprobe beider "Breitengrad 51 Winzer" fand am 01.05.2014 auf dem Winzerhof Gussek statt. Beide Weingüter präsentierten ihre 2013/2012 Weiß - und Rotweine. Um es vorweg zu nehmen, es war kein Spektakel, dafür jedoch mit spektakulären Weinen. Ruhig und in beängstigend bescheidener Erwartung beider Winzer, wurden dann auch die Weine präsentiert. Was ich vorfand waren 2 Weinstile von Winzern, die ein Ziel verfolgen - Qualität im Glas. 
Da ich die Weine des Weingutes Born bereits verkostet hatte, war es interessant zu erleben, was sich auf der Flasche so getan hat. Natürlich, die Weine sind alle etwas "ruhiger" geworden. Da Jochen Hinderers Weinstil auf der klassischen Saale Unstrut Philosophie - Knochen trocken, jugendlich Frisch, fruchtbetont und mineralisch  aufbaut, haben die Weine des Familienweingutes schon eine gewisse Besonderheit aufzuweisen, ohne jedoch auf moderne Einflüsse zu verzichten. So gesehen, schlägt das Weingut Born  einen großen Bogen von traditionellen Saale Unstrut Weinen bis hin zur "schmelzigen" modernen Auffassungen der Weinbereitung. Bei den verkostetet Weinen zeigten sich die Gutsweine sehr stabil zur letzten Probe, die Ortsweine, der Riesling und der Weißburgunder  haben noch etwas zugelegt und wirkten auf mich noch runder. Der Riesling verspricht für die Zukunft eine Menge Spaß - so er sie erlebt und nicht vor seiner besten Zeit, ausgetrunken ist. Also wartet mal ein Jahr.
Alles in allem, eine gelungene Kollektion auf die man sich freuen darf, wenn man denn etwas abbekommt.Tipp für die heißen Terrassenabende des Sommers: Rose gut gekühlt.

Der zweite im Bunde, Andre Gussek macht seit langem das, was eigentlich den Sinn einer Weinproduktion ausmacht. Er konzentriert sich auf seine Lagen, die beim Verbraucher  schon mal Verwirrung stiften können. Hin und her, Gussek macht damit aber kleinste Unterschiede schmeckbar. Müssen 4 Silvaner sein, fragt man sich? Auf den ersten Blick scheint es verwirrend, hat man sich der Sache genähert und den Wein auf der Zunge wird es klar. Grundeigenschaften aus der Genesis der Reben gepaart mit spezifischen Boden und anderen als Terroir bezeichnete Einflüssen, machen jeden Wein zu etwas besonderem.
Noch deutlicher wird es bei den Rieslingen und Burgundern. Ich habe das mal als Genie und Wahnsinn bezeichnet und glaube, dass Andre Gussek das auch so sieht. Das Genie beherrscht das Chaos sagt man, pholosophisch betrachtet laufen beim  Wein machen   chaotische Prozesse ab, die der Winzer beherrschen muß. Je kleiner die Partituren sind, um so größer  die Vielfalt und die Anforderungen an das Genie. Wahnsinn ist es, weil die Gefahr besteht, nicht verstanden zu werden. Andre  Gussek setzt sich dem bewußt aus, weil er sich einem Manifest verschrieben hat. Es ist sein Weg.
Die Weine bieten jede Menge aufregende Qualität über die ich hin und wieder berichten werde. Ein Monument ragte aus der Vielfalt heraus. Der Traminer, mit immerhin 22g Restzucker pro Liter, hat beim 2103 Jahrgang eine Besonderheit. Der an sich säurearme Traminer, weist neben dem Zucker ein unglaublich stabiles Säuregerüst - ähnlich den Weinen aus der Gemeinde Sauternes auf. Es deutet auf ein langes Leben hin. Der Neuzugang bei Andre Gussek ist der Johanniter, den man als gelungen bezeichnen darf. Zum Schluß durfte ich dann in den Keller und drei, noch im Tank liegender Rieslinge probieren. Dabei waren ein Saale Unstrut Rieslingklassiker vom Steinmeister, mit gehaltvoller mineralischer Note. Ein Kaatschener Riesling Ortswein und ein Riesling vom Kaatschener Dachsberg.  Letzterer ein Lagenwein aus der terrasierten Einzellage Kaatschener Dachsberg, die nur von Andre Gussek bewirtschaftet wird. Freut Euch auf diesen Wein.
 
 Tags: Andre Gussek, Jungweinprobe, Weingut Born, Rose, Johanniter, Traminer, Riesling, Kaatschener Dachsberg
Autor: Stevie Huppenbauer | 28.04.2014 um 21:54 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Jungweinproben Weingut Frölich Hake

Irgendwann  hat mich mal jemand gefragt ob Tim Fröhlich mit Volker Frölich verwand ist, ich sagte nein. Ganz einfach, der eine hat  2"h" im Namen der andere nur eins. Studiert haben sie beide am gleichen Institut, der eine arbeitet in Sachsen Anhalt der andere an der Nahe. Beides ist in Deutschland. Die Weine des V. Frölich sind daher auch aus einem anderen Muster. Das was ich am Samstag probiert habe,  sind identische Saale Unstrut Weine, die diesen Namen auch verdienen.  Und Frölich legt wert auf genau diese Identität.  Geradlinig, dem Terroir folgend, war er einer der Ersten, wenn nicht der Erste, der seine Weine mit Bodenmerkmalen auf dem Etikett, etwa "Muschelkalk" versah.  Die von mir probierte Kollektion mit 3 Spitzen und ausgezeichneter Basisqulität lässt hoffen.
Ich halte den Betrieb bei konsequenter Durchsetzung eigener qualitativer  Ansprüche für einen Top Kandidaten der Saale Unstrut Weinszene. Bei der Weinprobe ragten der 2013 Grauburgunder Steinmeister, der Riesling Spätlese halbtrocken und der 2012 Spätburgunder Dorndorfer Rappental deutlich heraus.  Letzterer braucht Zeit, ich gehe davon aus, er wird sich elegant entfalten.
Warten wir es ab. Ich wünsche dem Betrieb viel Erfolg und bereite eine  Aufnahme in unseren VINAMUNDI Shop vor.
Auf den Weg zu geben !  Konsequente Qualitätsphilosophie vor Ertrag setzen und zwar bei allen Reben. Viel Erfolg liebe Familie Frölich - Hake.Tags: Frölich Hake, Tim Fröhlicjh, Saale Unstrut