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Autor: Stevie Huppenbauer | 05.04.2014 um 17:36 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Jungweinproben Weingut Böhme & Töchter

Ein schöner Nachmittag dieser 05.04.2014. Bayern München hat verloren und Frank Böhme, seine Frau Heike und die Töchter präsentieren ein Angebot an Weinen, dass dem Trend der Region folgend Klassiker vorlegt, die dem geneigten Weinfreund kurzlebigen Genuß und wenn er es aushält, die eine oder andere Pulle wegpackt, auch noch Genuß in 5 Jahern garantiert. Eine durchweg am oberen Limit der Region agierende Kollektion von Weinen von denen 4 Weine besonders herausragten. Aus der Gutsweinriege, vollkommen klar der Müller Thurgau - siehe Blog -.  Breites Echo der Verkoster für den Ortswein Silvaner. Was dann kommt, ist eine Weißburgunder Spätlese "Freyburger Edelacker", die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Ich vergleiche die Jungweinprobe  jetzt mal mit Jimi Hendrix, da dudelt einer den ganzen Abend auf hohem Niveau, und dann spielt er Voodoo Child². Das Publikum rastet aus, erlebt Glücksgefühle und sucht den Rausch.  Und genau so ist das mit dem Weißburgunder.
Bravo für diesen Jahrgang und seine Höhepunkte. Die Roten sind mir mit Ausnahme des T&M noch etwas verschlossen. T&M aber, ein in Barrique Zweitbelegung kreierter Wein, ist mit das Beste, was ich je aus der Region Saale Unstrut im Rotweinbereich getrunken habe. Großes Kino eines "kleinen" Betriebes. Warten ist angesagt.
² Für die jüngeren unter Euch Lesern hier ein Link:http://www.youtube.com/watch?v=OdvkgWt-uew

 Tags: Saale Unstrut, Böhme & Töchter, Frank Böhme, Toska und Marika, Freyburger Edelacker
Autor: Stevie Huppenbauer | 03.04.2014 um 20:47 Uhr | 0 Kommentare

Spargel und Wein

Natürlich ein großes Thema. Zunächst braucht es frischen deutschen Spargel und dann gibt es Variationen die sind einfach Klasse.
In userem heutigen Fall, der erste Spargel aus dem Geiseltal der Familie Hindorf, der auf fetten Böden gedeiht und mühelos den Beelitzer Sandspargel in den Schatten stellt. Mineralisch und pikant kommt dieser Spargel daher. Unser Wein zum Spargel vorerst  Jose Pariente Sauvignon Blanc oder die großartigen Weißburgunder von Pawis, Hey, Böhme & Töchter, Klaus Böhme und Andre Gussek des Jahrgangs 2013. Genießen Sie mit voller Wucht, es ist einfach großes Kino. Tags: Spargel Hindorf, Geiseltal, Sauvignon Blanc, Pawis, Hey, Gussek
Autor: Stevie Huppenbauer | 01.04.2014 um 13:14 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut 2013 - Die Weißburgunder

Ich habe so den Eindruck, dass der 2013 Jahrgang an Saale Unstrut in so gar kein Schema der letzten Jahre passt. Im Grunde zeigt sich bei allen Weinen vom Riesling bis zum Müller Thurgau eine gewisse Säurelastigkeit. Und ich muß sagen, dass dieser Wesenszug der 2013 selbst beim Traminer, eher als säurearm bekannt,  eine gewisse Finesse hervorbringt, die ich schon verloren glaubte. Und nun plötzlich dieses Ergebnis. Mancher Winzer ist so gar nicht glücklich damit, andere loben gerade diese Geschmacksausbildung.
Bei den bisher von mir probierten Weißburgundern merkt man deutlich, dass die Winzer versucht haben gegenzusteuern. Was herauskam ist,  dass seit langem beste Weißburgunderergebnis von Saale Unstrut.  Leichte verspielte mineralische Weine mit nicht zu dominaten, aber dennoch präsenten Fruchtnoten. Bei den Gutsweinen von Hey, Pawis, Klaus Böhme und Born (mehr habe ich noch nicht probiert) spürt man deutlich diese Geschmachsrichtung. Natürlich, jeder Winzer hat seine Handschrift, aber der Gesamteindruck ist genau dieser. Diese Weine eignen sich als hervorragende Speisbegleiter, zum Spargel sowieso aber auch zum nicht durchgegarten Rinderfilet ebenso, wie zum Zander.
Die nächsten Proben stehen an und ich werde sehen ob sich der Trend bestätigt.Ich berichteTags: Weißburgunder, Hey, Pawis, Weißwein, Klaus Böhme
Autor: Stevie Huppenbauer | 30.03.2014 um 10:37 Uhr | 0 Kommentare

Über Sinn und Unsinn von Medaillen beim Wein

Da sind sie wieder die Gebietsgoldmedaillen. In einem Artikel auf der Internetseite des Weinbauverbandes Saale Unstrut habe ich gelesen: " Ganze acht Goldmedaillen waren unter den Gewinnern des gestrigen Tages. 31 mal wurde Silber und 21 mal Bronze vergeben. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und beweist die Qualität der Saale-Unstrut Weine." 
Ich muß dieser Aussage widersprechen. Die vergebenen Medaillen beweisen gar nichts. Qualität ist eine relative Kategorie, die nur wenn sie in ein Verhältnis gesetzt wird, wirklich Aussagekraft besitzt. Es gibt aber nun mal kein Verhältnis, da jeder Wein seperat, also ohne Vergleich bewertet wird. Und da einige der erfolgreichsten Winzer dieser Veranstaltung aus welchen Gründen auch immer fernbleiben,  muß man ihre Berechtigung in Zweifel ziehen. Das hat nichts damit zu tun, das die Juroren erfahrene Leute sind und es sich um gute Weine handelt. Es geht um den Ansatz und die Frage, was bewirkt eine solche Nabelschau? Ich will es Ihnen sagen. Sie bewirkt nichts. Die einzigen die von derlei Medaillen profitieren, sind untallentierte Weinverkäufer und Gastronomen. Da Winzer natürlich auch Verkäufer sind, stellen sich die teilnehmenden Betriebe aus meiner Sicht ein Armutszeugnis aus.
Aber ich meckere nicht nur, ich mache auch Vorschläge. Natürlich hat diese unzeitgemäße  Medaillenvergabe eine Geschichte. Warum macht man sich im Weinbauverband nicht mal Gedanken darum, wie man aus einer verstaubten Veranstaltung mit angeschlossener  Selbstbeweiräucherung eine moderne  Konsumentenveranstaltung macht. Dazu gehört nicht mal Mut, man sagt ganz einfach wir schaffen die Medaillen ab, einfach so und lassen die Konsumenten entscheiden. Die entscheiden es ja eigentlich schon, in dem gerade die, die keine Medaillen wollen, immer zuerst ausverkauft sind. Sicher es gibt auch Ausnahmen, aber die Tendenz ist eindeutig.Tags: Saale Unstrut, Weinverkäufer, Gastronomen
Autor: Stevie Huppenbauer | 29.03.2014 um 11:25 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Jungweinproben: Weingut Pawis

Die Jungweinprobe beim Weingut Pawis ist Geschichte. Die vom Familienweingut präsentierten Weine der Jahrgänge 2013 und 2012 machten deutlich, dass uns ein Jahrgang erwartet, der aus meiner Sicht als Klassiker in die  Jahrgänge eingehen wird.
Ausnahmslos alle Weine des 13 Jahrgangs die Bernard Pawis vorgestellt hat entsprechen gemein hin dem, was man von einem Saale Unstrut Klassiker erwarten darf. Fruchtbetont, angemesene Säure und Leichtigkeit. Zusammengenommen ergibt diese Mischung Lebensfreude im Glas.
Wie immer bei Pawis führen die Rieslinge das Zepter. Mit Ausnahme des Riesling Bundsandstein von der Naumburger Glocke der noch in den Gärtanks blubbert, machten alle vorgelegten Rieslinge eine bella Figura. Die als Gutsweine angebotenen Rieslinge finden ihre Vollendung im Riesling Quarz. Außergewöhnliche Frucht aus Zitrus und Blutorange, auch etwas kristallienes mit einer feinen Spur Salz, viel Finesse und äußerst Filigran.  Eine weitere Entdeckung mit der der Winzer schon etwas überrascht, ist der oft, ein Schattendasein führende Kerner. Mit dem Bezug Muschelkalk überrascht der Kerner, in diesem Jahr etwas trockner mit einer glänzenden Mineralität und Feingliedrigkeit.
Die zur Verkostung vorgelegten Weißburgunder, davon der Weißburgunder Barrique als spontane Fassprobe, versprechen dem geneigten Weinpublikum viel Eleganz und Lebendigkeit. 
Ähnlich der Grauburgunder Muschelkalk, der im Vergleich zum Vorjahr nicht ganz so üppig, dafür etwas verspielter und grazieler daherkommt.
Bei den Roten hat der 2013 Zweigelt sehr gutes Potential aufzuweisen, so dass man sich auf den im November 2014 folgenden Barrique freuen darf. Die 2012 Bariquweine aus Spätburgunder und Dornfelder rundeten eine alles in allem hochwertige, in der Region schwer zu toppende Kollektion ab. Herzlichen Glückwunsch an Bernard Pawis und sein Team für diese aufregenden Weine.
 Tags: Pawis Jungweinprobe, Riesling Quarz, Riesling Muschelkalk