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Autor: Stevie Huppenbauer | 03.09.2013 um 12:52 Uhr | 0 Kommentare

Das Vinum - Saale - Unstrut - Weinpaket


Der renomierte Weinjournalist und Weinkenner Pit Falkenstein überrascht seine Leser im kommenden Vinumheft mit einem Artikel über die Wein - und Kulturlandschaft an Saale - Unstrut. Im Oktoberheft der Vinum können Sie sich auf einen lesenswerten Artikel des Journalisten Pit Falkenstein und über seine Weinauswahl freuen. Die von Pit Falkenstein ausgewählten Weine können Sie im Paket, 6 Flaschen von 6 Winzern, nach erscheinen der Zeitschrift Vinum, exclusiv bei vinamundi.de beziehen.
Tags: pit Falkenstein, Vinamundi.de, Vinum
Autor: Stevie Huppenbauer | 13.08.2013 um 14:20 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, der zweite Jahrgang

Am 10.08.2013 wurde im Naumburger Nietzsche - Zentrum der zweite Jahrgang der Breitengrad 51 Weine gekürt. Nach einem strengen und langen Verfahren, präsentierten die Vereinsmitglieder Hey, Gussek, Fröhlich-Hake, Born/Hinderer, Schwalbe, Böhme und Töchter und das  Landesweingut Klosterpforta  die frisch gekürten Weine. Premiere hatten in diesem Jahr die Rotweine der Breitengradwinzer. Insgesamt dürfen in diesem Jahr 3 Rotweine (2 Zweigelt und ein Spätburgunder) das Gütesiegel Breitengrad51 tragen.Bei den Weißweinen behaupteten 4 Weine . Im einzelnen erreichten, das Weingut Böhme & Töchter mit dem Roten Traminer und dem Spätburgunder, das Landesweingut Kloster Pforta mit dem Weißburgunder und dem Zweigelt, das Weingut Fröhlich - Hake mit dem Riesling Steinmeister, Weingut Hey mit der Weißweincuvée und Andre Gussek mit seinem Zweigelt, die  begehrte Bezeichnung. Wir von Vinamundi waren ebenfalls vor Ort, und konnten uns so während der gelungenen Veranstaltung ein gutes Bild über die vertretenen Weingüter machen. Neben den gekürten Weinen standen auch weitere Gewächse der teilnehmenden Winzer zur Verkostung. Wir hatten uns mit Reinhard Löwenstein und der seinerseits mit Thomas Reppchen Verstärkung eingeladen. Das erstaunliche war, dass unter uns dreien, die Übereinstimmung über die angebotenen Qualitäten einhellig positiv ausfiel. Reinhard Löwenstein und Thomas Reppchen zeigten sich vom vorliegenden Qualitätsstandard schon überrascht, ohne auf kritische Anmerkungen, beispielsweise zum Holz-, und Schwefelgebrauch,  zu verzichten. In der Kritik von Reinhard Löwenstein,  Thomas Reppchen und Rainer Huppenbauer schnitten die Weingüter Hey, Born und Böhme & Töchter am besten ab. Winzerhof Gussek überzeugte uns mit dem besten Rotwein des Abends. Dieser wurde dann auch das Feierabendgetränk, nach 3 stündiger anstrengender Verkostung.
Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung auf gutem Niveau. Der Weg dahin, sollte in den nächsten Jahren (Auswahl der Weine und die Finalverkostung) lanfristiger vorbereitet werden.
Tags: Breitengrad 51, Saale Unstrut, Weingut Hey, Winzerhof Gussek, Böhme und Töchter, reinhard Löwenstein, Jochen Hinderer
Autor: Stevie Huppenbauer | 24.07.2013 um 17:36 Uhr | 0 Kommentare

Klimawandel und Wein

Bereits das zweite Jahr in Folge beklagen die Winzer des Burgund große Verluste durch schwere Unwetter. Besonders betroffen ist die Gegend um Beaune und Pommard. Hier sind die Ausfälle besonders hoch. Bei einigen Betrieben liegen die absehbaren Ernteverluste bei 80-90%. Auf Grund dieser Situation werden die ohnehin hohen Preise des Burgund auf Grund der Verknappung wohl weiter steigen.
Autor: Stevie Huppenbauer | 16.07.2013 um 10:23 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, Finalprobe, Vinamundi war dabei

Zur finalen Probe der neuen Breitengradweine, wurde durch den gleichnamigen Verein ins Landesweingut Kloster Pforta geladen. Zum Kreis der Breitengradwinzer gesellten sich noch vier  weitere Juroren.   Dabei waren  Pascal Dautel von der Deutschwein Classics, vermutlich der Mann in Deutschland, mit dem größten Überblick über die Entwicklung der  deutschen Weinanbaugebiete und Weine. Bernard Pawis, der erfolgreichste Winzer des Anbaugebietes Saale Unstrut, Alexander Lehwald vom Restaurant Weinbeisser in Leipzig und Rainer Huppenbauer  von Vinamundi.de.
Gemeinsam mit den Winzern wurde in einer Blindverkostung die diesjährigen Breitengradweine gekührt. Es wurden  für folgende Kriterien: Geruch, Geschmack und Harmonie Punkte zwischen 0 und 5 vergeben. Das Siegel Breitengrad 51 wird nur an jene Weine vergeben, die im Schnitt 3,5 Punkte erzielen. Das hieß, bei 11 Juroren müssen mindestens 6 von ihnen 3,5 Punkte vergeben. Unter die eingestellten Weine, wurden erschwerend, so genannte Piraten mit verkostet. Dabei auch sehr namhafte Erzeuger anderer Anbaugebiete.
Am Ende der Verkostung gab es nur eine Auflösung der Piratenweine. Die Ergebnisse der Breitengradweine erhalten die Jurymitglieder in den nächsten Tagen. Wir können erst dann über die neuen Weine  der Marke Breitengrad 51 berichten.
Unser Resümee: Eine sehr professionelle Veranstaltung, die den Qualitätsbestrebungen der Saale Unstrut Winzer neuen Auftrieb geben wird.
Tags: Breitengrad 51, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis, Saale Unstrut
Autor: Stevie Huppenbauer | 20.06.2013 um 10:48 Uhr | 0 Kommentare

Klimawandel und Wein, Winzer aller Länder leistet Widerstand!

Große Weingüter der Champagne sind verzweifelt, es ist zu warm in der Champagne. Die Mineralik geht flöten, zuviel Zucker, sagt man und überlegt, wie man das in den Griff bekommen kann. Irgendwo auf der Prowein habe ich dann auch gehört, Dänemark, eher nicht als Weinland bekannt, weist ein ähnliches Klima auf, wie es im letzten Jahrhundert in der Champagne vorherrschte. Kaum vorstellbar, aber wahr. Es gibt ernsthafte Überlegungen, in Dänemark Trauben für unser liebstes Sprudelgetränk anzubauen. 

Gleicher Kontinent nur etwas südlicher. Bei meinem letzten Besuch in der Maremma fiel die Emsigkeit auf, mit der große Erzeuger den Niederschlagsmangel ausgleichen wollen. Man legt Bewässerungsleitungen in den Rebgärten. Da so etwas teuer ist, macht das keiner freiwillig. Was hier also gerade passiert ist im Grunde folgendes, das Klima im Mittelmeerraum, das so genannte mediterrane Klima, wird trockner und die Feuchtigkeit wandert zu uns nach Mitteleuropa. Für die Winzer heißt das, entweder Du stellst dich dieser Tatsache und leitest Gegenmaßnahmen ein, also im Süden bewässern, im Norden und der Mitte muß man sich auf  zu  viel Wasser einrichten und die Reben vor Schimmel bewahren. Dagegen hilft Chemie, oder die Aufgabe von Flächen  in denen das Wasser steht. Da das auch gleichzeitg die Flächen sind, in denen die erlebte Kälte einiger Wintertage der letzten Jahre verharrte, wäre ein Umdenken hin zur klassischen Steillage der klügste Schritt. Gerade in der Saale Unstrut Region , gibt es genügend brachliegende Steillagen die wieder der Weinerzeugung zugeführt werden könnten. Gemessen an dem Aufwand in anderen Regionen eigentlich ein Klax.
Resümee, der Klimawandel stellt die Winzer in Europa vor neue Herausforderungen. Es wird viele Betriebe geben, die sich dem, wenn auch  unter Schmerzen, stellen. Andere, die es sich finanziell und organisatorisch nicht leisten können, werden aufgeben. Wiederum andere werden es nicht wahrhaben wollen, und verschlafen die Zeichen der Zeit. Die Gefahr die sich daraus ergibt, ist bereits im vollen Gange. Es entstehen Riesenunternehmen der Weinbranche, die Kapitalverwertungsmöglichkeiten suchen. Wein als Mittel zum Zweck, nicht als Genuß - und Kulturgut. Winzer dieser Welt, lasst nicht zu, dass eure Handwerkskunst  von der Börse vereinnahmt wird.
Wie bin ich darauf gekommen? Ach ja, Klimawandel! Aber was hat die Börse damit zu tun?
Tags: Winzer, Champagne, Maremma, Klimawandel, Mitteleuropa, Prowein