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Autor: Stevie Huppenbauer | 19.06.2013 um 17:40 Uhr | 0 Kommentare

Sommerweine von Saale - Unstrut

Verkostet wurden, die unserer Meinung nach beiden besten Grauburgunder von Saale und Unstrut von Bernard Pawis und Andre Gussek. Beide Weine, um die auffälligen  Gemeinsamkeiten hervor zu heben, haben mit kaum wahrnehmbaren Nuancen im Farbton, vorallem eines gemeinsam, es sind großartige Produkte mitteldeutscher Weinkunst. 
Der Grauburgunder von Bernard Pawis ist ein außerordentlich eleganter Wein, mit viel Charm und Fruchtigkeit. Andre Gussek` s Grauer Burgunder ist klassischer, mit ein wenig mehr schmeckbarer Säure und begleitender Fruchtigkeit. Ein langes Finale ist bei beiden sicher. Die typischen Noten von Butter, Ananas und Birne haben beide aufzuweisen. Gussek geht etwas mehr in gemüsige Noten, etwa Paprika und begleitende Zitrustöne. Der Pawis Burgunder betont mehr die Zitrusnoten ohne auf gemüsige Noten zu verzichten.
Beide Weine sind zwei großartige Beispiele für Möglichkeiten einiger weniger Winzer,  einer Traubensorte Individualität zu verleihen und doch  das zu treffen, was die Trauben ausmacht. Einer sieht es traditioneller und der andere moderner. Wichtig ist, man schmeckt den Grauen Burgunder. 
Tags: Grauer Burgunder, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis
Autor: Stevie Huppenbauer | 12.06.2013 um 12:31 Uhr | 0 Kommentare

Vinamundi Weinreise, Biserno und Fattoria Carpoli - Sada


Blick von Biserno auf Bolgheri

Biserno ist ein Gemeinschaftsprojekt der Antinoribrüder. Es wurde von Lodovico Antinori angeschoben und wird weit mehr werden als ein Ornelliaersatz. Das Land, inklusive der darauf befindlichen Gebäude wurde für 99 Jahre von Umberto Mannoni gepachtet. Das 1995 gestartete Projekt war als Ergänzung der Tenuta Ornellaia gedacht. Durch den Verkauf von Ornellaia verselbstständigte sich das Projekt und ist nun das vermutlich letzte Vorhaben eines großen Weinmachers.




Die Ebene von Bolgheri gesehen von Biserno

Der Ankunft in der Residenz Biserno ging eine 10 minütige Fahrt durch das Anwesen Biserno voraus. Durch dichtes Waldgebiet, Olivenhaine und Rebanlagen gelangte man, nach dem durchqueren eines kleinen Baches, schließlich zu einem Punkt,  der den Atem kurz stocken lies. Es war der Blick auf eines der berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt und den dazu gehörigen Ort, Namens Bolgheri. Der Empfang auch hier herzlich und familiär, ohne Pathos und aufgesetzte Freundlichkeit. Vittorio Mazetti, ein langjähriger Freund der Antinoris führte durch das Gut, erzählte die Geschichte der Entstehung von Biserno und begleitete die Weinprobe.



Natürlich gab es feine Kleinigkeiten zu den Weinen und eine Menge Geschichten um den Wein. Den Anfang der Verkostung machten dann, nach dem Satz fühlen Sie sich wie zu Hause, die beiden neuseländischen Gewächse von Lodovico Antinoris Weingut Mount Nelson. Es schloß sich der Insoglio del Cinghiale und der Il Pino di Biserno an. Die beiden Sauvignon Blanc aus Neuseeland waren der perfekte Einstieg, fruchbetont, große Frische und beim Ram´s Hill eine nicht enden wollende Länge. Der Insoglio aus Syrah, Cabernet Franc, Merlot und Pedit Verdot gekältert, ist ein wunderbar ausgeglichener Wein der sein Publikum schnell finden wird. Der Il Pino, ein kraftvolller langanhaltender Wein aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und Pedit Verdot, schwebt auf einer Höhe, die ganz klar mit einem klassifizierten Medoc gleich zu setzen ist. Sicher ist der Wein kein Schnäppchen, aber von einer Qualität, die jeden Euro wert ist. Zum Schluß dann der Biserno. Was soll man dazu sagen, nehmen Sie den Wein in die Liste der Weine auf, die man getrunken haben sollte, bevor man abtritt. Stellen Sie sich ein Kistchen in den Keller, die Erwartung der Trinkreife legt sich auf Ihr Unterbewußtsein und verlängert Ihr Leben. Versprochen.


Große Weinkunst, leider leer

Die kurzweiligen 3 Stunden auf Biserno vergingen wie im Fluge, noch ein Eintrag im Gästebuch, vielen Dank an Vittorio Mazetti und weiter ging die Reise zu Davide Sada. 


Der atemberaubende Blick von der Fattoria Carpoli

Die Familie Sada ist mir seit ein paar Jahen bekannt und verbunden. Der Besuch der Fattoria Carpoli war dann der letzte Höhepunkt grandioser Tage. Der Sohn von Davide Sada, Adolfo nahm uns in Empfang und zeigte uns das Anwesen. Natürlich dieser unglaubliche Blick auf eine traumhafte Landschaft. Die Weinprobe zu der dann auch Davide Sada hinzu kam, übertraf dann selbst meine Erwartungen. Davide Sada erinnerte mich an meine Aussage vor 4 Jahren, als wir den ersten seiner Jahrgänge probierten: "Sie hatten Recht und das ist wirklich gut so". Ich sagte ihm damals, als er mich nach meiner Meinung fragte, geben Sie Ihren Reben etwas Zeit, in 10 Jahren gehören Ihre Weine zum Besten was die Toskana zu bieten hat. Dann die Verkostung.


                                                           Im Inneren der Fattori Carpoli, vor der Weinprobe

Der Vermentino machte den Anfang und deutlich, warum dieser Wein nach kurzer Zeit vergriffen ist. Der Integolo ein feiner gut ausgebauter junger Wein, der auch jung getrunken werden sollte. Er ist sehr delikat und erfrischend. Der Baldoro ein ausgesprochen gradliniger Wein mit langem Abgang und sehr gutem Alterungspotential. Zum Schluß dann der Carpoli ein betörender Wein der noch etwas Zeit benötigt, oder lange geöffnet werden sollte. Der Carpoli wird in den nächsten Jahren in die absolute Spitzenklasse toskanischer Weine eingehen. Unser Tip, kaufen und weg legen. Der Abschied von Carpoli fällt immer schwer, vor allem weil man auf Menschen trifft, die verstanden haben was in dieser Welt wichtig ist. Um ehrlich zu sein, die Sadas können sich das leisten. 



Frau T.B. mit Teppich und Flaschen im Hintergrund
Tags: Biserno, Fattoria Carpoli, Carpoli, Davide Sada, Adolfo Sada, Lodovico Antinori, Il Pino di Biserno, Tenuta Biserno,
Autor: Stevie Huppenbauer | 11.06.2013 um 12:37 Uhr | 0 Kommentare

Vinamundi Weinreise, Bolgheri, Volterra, Massa Marittima


Die Kapelle der Gheradesca                                                                                                          Im Zentrum vo Bolgheri über 400 jährige Olivenbäume 

Zwei Tage der Weinreise waren Stadtbesichtigungen vorbehalten. Das Wetter stimmte fröhlich und so ging es am Samstag und Sonntag ins Getümmel. Natürlich Bolgheri mit seiner Zypressenallee und das kleine malerische Dörfchen, das, so hat man den Eindruck, dem unglaublichen Touristenstrom bald nicht mehr gewachsen ist. Zwar nehmen die Restaurants stetig zu, aber in der Mittagszeit auch außerhalb der Saison ein Plätzchen zu finden, ist nicht so einfach. Also war erstmal wandern angesagt. Wie immer wenn ich in Bolgheri bin, besuche ich die 3 Friedhöfe des Ortes. Fein sortiert nach Katoliken, Juden und Adligen.


katholisch                                                                                        jüdisch                                                                                              adlig

Der Friedhof der Adligen ist nicht so einfach zu finden, liegt er doch etwas versteckt im Wald. Dennoch, die Gräber einiger Gheradesca sind dort zu besichtigen. Der katolische Friedhof  wäre so mein Traum für die Ewigkeit. Der jüdische Friedhof, ein Denkmal an sich, ist ein historisches Refugium ohne Gleichen. 
Bolgheri wurde durch den Wein genau so berühmt wie Pauillac und beherbergt mindestens genau so viele berühmte Weingüter,wie das französische Pendant. Es existieren nur wenige Orte auf der Welt, die ihrem Ruhm so gnadenlos mit Wein verbinden können.


Volterra                                                                                                                                                       Massa Marittima

Über Volterra Worte zu verlieren, ist eigentlich Redundanz, da alles gesagt ist. Dennoch wirkt diese Stadt mit ihrem Alabaster auf mich immer anziehend. Auch wenn ich bei diesem Besuch bemerkt habe, dass einige Investitionen in der historischen Stadt langsam fällig werden.
Massa Marittima ist die Stadt der Familie Moris. Der Palazzo Moris steht dann auch unweit des historischen Zentrums, ja er ist defacto ein Teil davon. Direkt neben der historischen Cantina Moris befindet sich eine Trattoria, die uns von Julio Parentini empfohlen wurde. Dieses Essen dort ist eines der bleibensten Erlebnisse der kulinarischen Seite der Weinreise. Überhaupt bietet Massa Marittima in Punkto Kulinarium recht viel und für jeden Geldbeutel etwas.


Es schmeckt, aber einer hat immer was...

Neben diesen 3 Orten besuchten wir noch Castilgone della Pescia, San Vinchenzo und auf Empfehlung von Davide Sada das  Fischrestaurant  "Trattoria Senese" in Cecina. Das Ambiente hatte Mitropacharm, das Essen Sterneniveau. Einfach unglaublich. Der letzte Tag der Reise sollte uns dann noch ein kleines Wunder bescheren und kommt im nächsten Blog.
Tags: Volterrra, Bolgheri, Massa Marittima, Castiglone della Pescia, San Vinchenzo
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.06.2013 um 15:45 Uhr | 0 Kommentare

Vinamundi Weinreise, Le Mortelle


Der Eingang zum Keller, oder zum Le Mortelle Paradies?

Hat man von Guado al Tasso schon jede Menge gehört, so ist der Name Le Mortelle bis dato nur Insidern ein Begriff. Die Fahrt von Guado al Tasso in den Süden der Maremma ist landschaftlich, besonders im letzten Teil, sehr reizvoll. Hat man dann das Ziel erreicht und die Sonne scheint, glaubt man, man ist auf einem anderen Stern. Ein 260 ha großes Anwesen mit einem architektonischen Glanzpunkt, dem Weinkeller im Zentrum.


Das Fenster der Nautilus


Das Guggenheim Fenster

Umgeben von 150 ha Reben von Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon für die beiden Rosso, Vermentino, Ansonica und Viogner für den Bianco, wurde ein Weintempel in die Erde gebaut, der zeitweise an Jules Verne, das Guggenheim Museum in New York  oder das Raumschiff Enterprise erinnert. Es ist so angelegt, dass die Weinerzeugung der Gravitation folgt. Kein Stress, alles geht von oben nach unten. Am Boden des Tempels dann die Barriques. Insgesamt werden 3 Mio. Liter Wein erzeugt. Der kleinere Teil geht in die 3 Le Mortelle Weine, der größere Teil, wird von Antinori Kellerein wie Santa Christina als Toscana IGT verwendet.


Der Barriquekeller

Kommt man aus dem Keller heraus und begibt sich in die erst kürzlich eröffnete Verkostungszone, hat man einen betörenden Blick auf die Landschaft und das Thyrenische Meer.  


Blick auf das Thyrenische Meer

Die Führung durch das Areal und die Weinprobe wurde von Irene Burberi sehr charmant und professionell gestaltet. Die Weine alle samt extraklasse mit feinem Alterungspotential. Der Weißwein sehr frisch und nuancenreich.
Der bleibende Eindruck auch hier, der Weinkunde ist ausdrücklich gewünscht und wird behandelt wie ein Familienangehöriger. Kleine Geschenke am Ende der Besichtigung inklusive.  Für allle ein glücklicher Tag.



Woran erinnert mich das nur? Meine Frau sagt an Hanibal und seine Elefanten!
Tags: Le Mortelle, Guado al Tasso, Santa Christina, Weißwein, Rosso, Bianco
Autor: Stevie Huppenbauer | 09.06.2013 um 14:58 Uhr | 0 Kommentare

Vinamundi Weinreise, Tenuta Guado al Tasso



Der Ausgangspunkt unserer Tour war Santa Laura, ein von der Familie Moris geführter Tourismusbetrieb für besondere Ansprüche. Santa Laura, südlich von Masssa Marittima gelegen, bietet neben dem stilvollen Ambiente einen wunderbaren Blick auf Elba. Die Nähe zur Tenuta Poggetti komplementiert einen wundervollen Ort der Entspannung. 
Von unserem Quartier bis zur Tenuta Guado al Tasso waren es mit dem Auto nur 35 Minuten. Das was dann folgte, ist schwer zu beschreiben. Einer unserer Kunden fügte es in die Worte: Ich möchte das gerade erlebte in meiner Vita nicht missen. Und in der Tat, die 1000 ha der Tenuta  Guado al Tasso haben es in sich. Nach ca. 5 minütiger Autofahrt durch die Rebanlagen von Guado al Tasso , dann der Empfang durch Luisa Fuschetti im privaten Ambiente der Tenuta. Luisa erklärte die Geschichte von  Guado al Tasso, vom geschenktem Sumpfland bis in die Neuzeit. Heute, ein nicht mehr zu bezahlendes 1000 ha großes Refugium der Wein - und Landschaftskultur.


Da möchte man Schwein sein, Zucht auf Guado al Tasso
 
Die Fahrt durch die Tenuta verdeutlichte die Dimension und machte die Philosophie und unerschöpflichen Möglichkeiten der Antinori Weinkultur deutlich. Der Besichtigung des Kellers mit schätzungsweise 1500 Barriques schloß sich ein kleiner Spatziergang durch das Gartenreich an.



Dann ging es wieder in den privaten Bereich der Familie Antinori. In einem wunderschönen Raum empfing uns dann ein wundervoll gedeckter Tisch   mit vielen kleinen toskanischen und hausgemachten Köstlichkeiten. Die Weinprobe setzte allem dann die Krone auf.  Vom Rose Scalabrone über den Vermentino, dem IL Bruciato und dem Guado al Tasso wurden Weine kredenzt, die zum Besten gehören, was die Region zu bieten hat. Beeindruckend war die familiäre Athmosphäre, die uns durch die Mitarbeiter vermittelt wurde. Mir wurde blitzartig klar, worin ein Teil des Erfolges der Antinori Weine besteht. Man betrachtet uns als Händler und unsere Kunden als Teil dieser Familie. Zugleich fördert dies den Respekt vor einer Dynastie, die seit Jahrhunderten mit der Weinerzeugung befasst ist.  An dieser Stelle sei der Familie Antinori,  dem bescheidenen und unglaublich engagierten Personal herzlich gedankt.


In Erwartung der Weine, einer hatte immer was....

Nach der Verabschiedung ging es wieder in den Bus und das zweite Ziel des Tages, Le Mortelle in der Nähe von Castilgone della Pescia wurde in Angriff genommen. Den Bericht über  Le Mortelle gibts im nächsten Blog.


 
Tags: Santa Laura, Morisfarms, Guado al Tasso, Antinori, Il Bruciato, Scalabrone, Vermentino