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Autor: Stevie Huppenbauer | 16.01.2012 um 17:47 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Weine kommen!

Die ersten Vorboten unseres umfangreichen Weinsortiments von der Unstrut sind im Shop bestellbar. Die Weißweine des Weingutes Pawis aus Zscheiplitz können ab sofort bestellt werden. In den nächsten Tagen folgen weitere Weine und Weingüter. So das Weingut Hey, für uns der Weinbaubetrieb mit großen Ambitionen und vielen charaktervollen Weinen. U.a darf man sich auf einen durch Spontangärung erzeugten Riesling und traumhafte Burgunder  freuen. Alles Lesegut stammt aus der Steillage Naumburger Steinmeister.

Beachtlich auch in diesem Jahr, das Gleinaer Weingut Frank Böhme. Excellente Qualitäten überzeugen auf der ganzen Linie.

Überrascht haben uns in diesem Jahr die ersten zu genießenden Tropfen vom Weingut Born aus Höhnstedt. Da ist noch viel zu erwarten.

Abrunden wollen wir das Angebot mit dem Rotweinkönig von der Saale, dem Winzerhof Gussek aus Naumburg.

Ab Monat März wird alles, mit kleinen Ausnahmen  komplett sein.

Tags: Weingut Pawis, Weingut Hey, Naumburger Steinmeister, Steillage, Spontangärung, Weingut Born, Gleinaer Weingut Böhme, Winzerhof Gussek, Höhnstedt, Burgunder, Zscheiplitz
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.01.2012 um 19:17 Uhr | 0 Kommentare

Alles Spätlese, oder Was?

Renaissance der Spätlese oder zitieren der Tradition?

Vor ein paar Wochen traf ich einen Künstler und erzählte von seinen Erfolgen in der Malerei. Er verkaufe gut, besonders nach England. Es machte mich neugierig und ich bat ihn, mir doch mal das eine oder andere Bild zu zeigen. Gesagt getan, er brachte Bilder mit, die er mit „Renaissance“ beschrieb. Ich sagte, dass ich die Bilder kenne, „ja er zitiere viel“ seine Antwort. Für mich war es abmalen und Plagiat, für ihn Renaissance und zitieren.

 Im Rahmen eines Hoffestes auf dem Weingut Pawis, beklagte eine nur trockenen Riesling trinkende Frau, dass auch bei ihrem Lieblingswinzer aus Rheinhessen, die Weine in letzter Zeit mehr ins halbtrockne gehen. Ja selbst wo trocken darauf steht, schmeckt es irgendwie anders als sonst.

Gestern las ich in der Weinzeitschrift  „Wein. pur“ einen Artikel über die Renaissance der Spätlese in Deutschland. Natürlich Riesling und die bekannten Verdächtigen, allen voran Armin Diel, als Initiator. Die Spätlesen und die Winzer haben es verdient, dachte ich mir.

Also an dem Ziel, die Spätlese zu entstauben, ist  zunächst mal nichts auszusetzen.

Es aber zu verkaufen unter der Überschrift: „mit Zucker, Mineralität, Balance und Komplexität entsteht ein neuer, spannender  Weintyp“, ist schlichtweg Unfug.

Denn einige Winzer, u.a. Reinhard Löwenstein, oder auch Clemens Busch bauen mit überwältigendem Erfolg  seit  Jahrzehnten ihre  Weine  genau mit eben dieser Finesse aus, und kreierten m.E. diesen Weintyp. Sie betrachteten das, was sie da machen aber eher als traditionell und nicht als neue Erfindung. Irgend jemand bezeichnete es mal als Grauzone in der sich beide bewegen, sei es drum. Auf alle Fälle ist es nicht neu.  

Dass eine solche Entwicklung, hin zum Zucker stattfindet, bemerkt der geneigte Weintrinker deutscher Weine seit geraumer Zeit. Die zur knochentrocken Fraktion gehörende Frau beim Hoffest stellt die Frage, ja muss das denn sein?  Nein muss es nicht. Aber es bringt mehr ein.

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich gönne den Winzern diesen Lohn. Denen die es schon immer so machen sowieso, und ein bisschen Abwechslung ist auch nicht schlecht, wenn sie schmeckt. Aber wir werden es erleben, wenn damit höhere Preise erzielt werden, wird es wieder ein Einheitsbrei.

Störend ist nicht nur die Tatsache, dass etwas für neu erklärt wird, was es schon gibt, sondern auch der Auslöser der als Grund für diese „Bewegung“ genannt wird, der Verbraucher. Der Weintrinker will dies und will das, und muss doch das trinken was es gibt. Hin und wieder entscheidet er sich gegen den Billigtrend für  Spitzenklasse, die nun mal rar ist und ein wenig mehr kostet als der große Rest.  Und genau darum geht es hier. Einer hat Erfolg und alle machen es nach. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Es geht nur um Qualität nicht um Geld. Das der selbst ernannte Anführer der "Spätlese an die Macht Bewegung" Armin Diel heißt, ist dann nur konsequent macht aber misstrauisch.

Tags: Weißwein, Armin Diel, Spätlese, Riesling, Heymann - Löwenstein, Reinhard Löwenstein, Weingut Pawis, Clemens Busch, spanneder Weintyp, England, Malerei,
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.01.2012 um 12:36 Uhr | 0 Kommentare

Weinlagerung

WEINLAGERUNG

Am besten lagert man einen Wein bei gleich bleibender Temperatur die möglichst nicht über 16° C liegen sollte. Die Luft sollte nicht zu trocken sein. Licht und Fremdgerüche sollte man vermeiden. Lassen Sie die Flaschen liegen, damit der Korken immer unter Wein bleibt und nicht austrocknet.

Folgt das nächste Problem, wie lange kann man Wein lagern?

Wein ohne Jahrgangsangabe sollte man schnell trinken, eine Aufbewahrung lohnt nicht. Ebenso sollte man mit Rose und Weißweinen verfahren. Frische und Spritzigkeit sind nun mal nicht konservierbar. Sie kennen den Geschmack überalterter Weiß – und Roseweine ganz deutlich und haben sich schon oft darüber geärgert. Er schmeckt dann wie die sprichwörtlichen eingeschlafenen ….

Ausnahme bilden hier nur langlebige Spitzenweine  aus dem BURGUND oder im Barrique ausgebaute Weine und Süßweine, etwa Sauternes oder Eisweine. Erstaunlich ist auch die Lagerfähigkeit großer Rieslinge etwa von Heymann - Löwenstein von der Mosel oder Nicolaihof vom Stein aus der Wachau.

 

Einfache Bordeauxweine, Chianti Classico gewinnen, wenn  sie bis zu 3 Jahren gelagert werden. Große Gewächse aus Bordeaux, Burgund, Rhône, Piemont, der Toskana und aus Spanien, entwickeln sich oftmals erst nach 5 - 10 und mehr Jahren Lagerung zu ihrer vollen Reife. Probieren Sie selbst, im Zweifel gilt der Grundsatz, lieber zu jung als zu alt. Auch hier empfehlen wir Weinführer. In denen ist sehr gut beschrieben wann ein Wein aus welchem Jahrgang seine Trinkreife erreicht hat.

Tags: Weinlagerung, Trinkreife, Große Gewächse, Burgund, Toskana, Piemomt, Chiant, Chianti Classico, Rhône, Rislinge
Autor: Stevie Huppenbauer | 07.01.2012 um 13:28 Uhr | 0 Kommentare

Ich geh dann jetzt mal Wein kaufen

Der Weinkauf

 

Oft werde ich gefragt, welche Weine man kaufen soll und welche nicht. Die Antwort darauf  ist schwierig, da ich oftmals nichts über Vorlieben der Kunden weiß.

Weinhändler  müssen sich auf Ihre eigenen Erfahrungen verlassen und können nur diese Gefühle wiedergeben.

Der Kauf eines PKW ist dagegen relativ einfach, kein Kunde wird jemals ein Autohaus einer x- beliebigen Marke betreten und dann eine andere Marke eines Produzenten verlangen.

Bei einem guten Weinhändler oder einem guten Restaurant sind viele Marken unter einem Dach von ganz leicht bis ganz schwer und von relativ günstig bis relativ teuer.

Da aber nun mal im Kauf der Weine die Schlüssel zum späteren Genuss liegen, ein paar kleine Einkauftipps.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 95 % der Kunden einer Weinhandlung oder der Gäste eines  Restaurants hoffnungslos bei der Weinauswahl überfordert sind. Ähnlich sieht oftmals der Part der Serviceangestellten aus. Wirkliche Beratung ist eher selten,  noch seltener ist wissendes Personal. Ausnahmen bilden hier gut sortierte Internetshops, Weinhändler und Restaurants, die einen Ruf zu verteidigen haben. Auch im Netz sollten Sie auf Beratung Wert legen. Wir bieten einen solchen Service täglich an.

Die Tücken lauern überall und ohne Beratung geht fast nichts. Daher tut man gut daran, einen Fachhändler aufzusuchen. Testen Sie den Fachhändler! Einfache Regel, lassen Sie sich das Klassifizierungssystem im Medoc grob erklären. Kann er das nicht, ist er aus meiner Sicht kein Fachhändler. Er muss diese Weine nicht mal haben, aber er sollte damit umgehen können. Aus meinem Erleben gibt es ein paar besondere Klippen, auf die ich nun näher eingehen möchte.

Einer der beliebtesten und bekanntesten Weine in Deutschland ist der Wein aus dem  Chianti. Unzählige Sorten grandiose,  sehr gute, mittelmäßige und unakzeptable Weine füllen die Regale der Händler und Restaurants gleichermaßen.  Alle Weine dieser Regionen dürfen sich Chianti nennen.

Zum Chianti gehören  7 Anbaugebiete und das Chianti Classico. Aus dieser Kernzone (Chianti Classico) kommen die besten Weine des Chianti. Will man ganz sicher gehen und seinen Gästen oder sich selbst etwas Gutes zu kommen zu lassen, kann man sich am schwarzen Hahn, dem „Gallo Nero“ orientieren. Dieser Hahn symbolisiert einen Zusammenschluss von Winzern aus dem Chianti Classico die den Wein nach einheitlichen Regeln produzieren. Eine Garantie für beste Qualität, bietet der schwarze Hahn jedoch nicht.

Die Einstiegpreise für einfachere Chianti Classico Weine liegen bei etwa 10 – 15 € im Handel und bei 20 – 25 € im Restaurant.

Möchte man nicht so viel Geld ausgeben sind die Chianti Colli Senesi sehr zu empfehlen. Aber auch Chianti Rufina und Montespertoli bietet einiges. Unerfahrene Weinkäufer sollten den Blick in einen Weinführer nicht scheuen.  

Überzeugen Sie sich bei allen Weinen immer vom Erzeuger.  Ein kleiner Blick in Weinführer ist nicht teuer und kann manche böse Überraschung ersparen.

Sollten Sie in einem Restaurant einen offenen Chianti probieren, dann lassen Sie sich einfach die Flasche zeigen. Sie werden nicht glauben, was Sie dann alles zu hören bekommen. Machen Sie den Test.

Merken! Chianti DOCG und Chianti Classico DOCG sind nicht das Selbe!

 

Noch  ein wenig schärfer wird es dann bei meinem Lieblingswein, dem Brunello di Montalcino. Unter diesem Namen werden die für meinen Geschmack  besten Weine Italiens erzeugt. Aber tragischerweise auch der größte Schund. Alles darf Brunello di Montalcino heißen was aus dieser DOC und der Rebe Sangiovese erzeugt wird. Bevor Sie also 70 € oder mehr für einen Wein aus Montalcino bezahlen, informieren Sie sich gut.

Hilfreich ist auch hier ein guter Weinführer.

Einen solchen Wein unter 25 - 30 € zu erwerben, sollten Sie in den meisten Fällen bleiben lassen. Unser Angebot die Brunello von Col D`Orcia ist solide und im Preis Leistungsverhältnis kaum zu schlagen. Der Name dahinter ist Francesco Conte Marone Cinzano, ein Name der einen Ruf hat , Qualität ist daher Pflicht.

FRANKREICH …. FRANKREICH

Unserer französischen Nachbarn waren nicht nur Fußballweltmeister und veranstalten in jedem Jahr die Tour de France, nein Sie sind die Weinnation schlecht hin.

Trotz rückläufiger Tendenzen trinkt kein Volk  mehr Wein pro Kopf der Bevölkerung, wie eben die Franzosen.

Ihre Weingesetze sind in allen Regionen unterschiedlich und schwer zu durchschauen. Ein für Laien undurchsichtig anmutender Wirrwarr an Regeln und Klassifizierungen, die hat man sie begriffen, logisch erscheinen. Nur ein Beispiel soll hier aufzeigen wie man ganz leicht daneben liegen kann.

Die Gemeinde Saint - Emilion im Bordeaux bietet das Paradebeispiel wie einem unwissende Gast oder einem unwissenden Gastronomen der Gar ausgemacht werden kann. Wir unterscheiden nämlich in 1. Premiers Grands cru classés A und B und in 2. Grands crus classés. Die meisten anderen Weine tragen in der Bezeichnung nur 3. Saint Emilion Grand Cru.

Classés A sind 2 Weingüter bei denen der Preis schon mal die 500 € Marke schrammen darf. Classés B sind 13 Weingüter die so um die 150 € zu haben sind. Es folgen weitere 46 Weingüter der  Grands crus classés die zwischen 50 und 100 € liegen können.

Letzte, die einfachen Grands crus, sind mit 25-35 € im Restaurant und 15-20 € im Fachhandel gut bezahlt. Ich habe jedoch schon sehr oft folgendes erlebt:

Weine der 3. Kategorie kosteten an die 70 €  und wurden als Schnäppchen mit den Worten präsentiert:

„Ein Saint – Emilion Grands Crus, sehr selten und kaum zu bekommen.“ Eine kurze Zeit lang habe ich überlegt ob ich Anzeige gegen das Hotel erstatten soll. Ich entschied mich für eine lustige Unterhaltung mit dem Weinkellner. 

Andererseits gibt es nicht nur Gastronomen, die so etwas bewusst machen. Ganz im Gegenteil, in einer beschaulichen Herberge in  Süddeutschland stand ein Wein  in der Karte für den ich freiwillig 100 € mehr bezahlt habe. Es war ein 1989 Cheval Blanc, einer der beiden Classés A. Er stand für 65 € in der Karte. Ob der, der die Karte schrieb dort heute noch beschäftigt ist, kann ich nicht sagen.  Auf jeden Fall fiel die Schenkung ½ Jahr niemanden auf. Da es offensichtlich auch den Gästen, des an diesem Abend voll besetzten Hauses nicht auffiel, waren wir die Einzigen die diesen Wein genossen.

 

Tags: Rotwein, Wein kaufen, Chianti Classico, Brunello di Montalcino, Fachhändler, Saint Emilion, Château Cheval Blanc,
Autor: Stevie Huppenbauer | 18.11.2011 um 12:48 Uhr | 0 Kommentare

Neuer Jahrgang ist himbeerig

so kam er daher, der Loron & Fils mit einem deutlich himbeerigen Aroma. Überraschend weich.

Noch besser, weil deutlich runder zeigte sich der Beaujolais Primeur von  Louis Jadot. Dieser herrliche Violetton im Glas und der interessante Geruch nach roten Früchten gepaart mit Gewürznelken. Im Gegensatz zu dem etwas einfacheren Loron & Fils zeigt sich im Geschmack eine deutliche Kirschnote. Frisch, süffig und weich. Ein toller Jahrgang der 2011er.

Tags: Rotwein, Himbeer, Geschmacksprobe, Louis Jadot