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Autor: Stevie Huppenbauer | 19.07.2016 um 22:37 Uhr | 0 Kommentare

Restaurantkritik Hotel zur "Alten Schmiede" in Naumburg

Naumburg hat gastronomisch wieder eine gute Adresse. Ein neuer Koch, so sagt man, schwingt jetzt die Kelle im Hotelrestaurant „Zur alten Schmiede“ des Christian Künzer Hotels in Naumburg.  Und in der Tat, frisch, gekonnt ohne zu übertreiben wird ein Essen gereicht, das in keinem anderen Lokal der Stadt so auf den Punkt gebracht wird. Es ist stimmig, kein übertriebener Schnick-Schnack, das Essen kommt auf Tellern. Auf unnötige Beilagen wird verzichtet, minimalistisch und sehr schmackhaft. Das Personal ist bemüht und gut vorbereitet.
Ich war jetzt bereits zweimal dort und wollte mir heute Abend (19.07.2016) den ersten Eindruck bestätigen. Beim ersten mal ein Entrecote auf den Punkt, die Beilagen Baguette mit würzigen Kräutern war schmackhaft und ohne Tadel. Klar es ist einfach, aber man muss es auch gut hinbekommen. Beim zweiten Besuch waren Ochsenbäckchen angesagt, die in jeder Hinsicht überzeugt haben. Ich genoss eine selbst gezogene Sauce die nicht angedickt war, das Bäckchen zerging auf der Zunge wie Butter, das Gemüse hatte Biss. Meine verwöhnte Begleitung freute sich über ein vegetarisches Gericht, ebenfalls mit Pfiff, nicht einfach nur warm gemacht sondern klug gewürzt und gut serviert.
Ich würde mir wünschen, dass die Weinkarte sich dem Essen anpasst. Sicher, der eine oder andere gute Tropfen ist dabei, aber eben auch ein große Menge Weine die die Welt nicht braucht. Und ein Fremder hat es schwer. Klar, Gastronomie ist ein hartes Geschäft, aber wenn man möchte, dass ein Restaurant positiv wahrgenommen wird, sind null-acht-fünfzehn-Weine der falsche Weg. Der Koch macht es vor, die Weinkarte sollte nachziehen. Die Kunden werden es danken. Leider ist dies ein Problem der gesamten Region, die Masse besiegt die Klasse in der Gastronomie. Guter Wein ist eher selten. Das Gespenst, mal 3,85 gehört abgeschafft, dann siegt auch die Qualität auf der Weinkarte. Dennoch ist es ein optimistischer Ausblick, wenn auch mit Wolken, aber schon ein guter Koch ist so selten in Naumburg, dass man dann eben auch mal Bier trinkt. Ausdrücklicher Dank an das Servicepersonal, die auch mal was vergessen, aber ehrlich zu kleinen Fehlern stehen, und keine Märchen erzählen. Das macht sympathisch und mich wird man dort öfter sehen.  

Rainer Albert Huppenbauer 19.07.2016
 
Tags: Hotel zur alten Schmiede
Autor: Stevie Huppenbauer | 15.07.2016 um 14:16 Uhr | 0 Kommentare

Das große Finale - Breitengrad 51- die Gekürten stehen fest.

Es hatte nichts vom Gelage im großen Filmklassiker "Das große Fressen"  mit Marcello Mastroianni, Phillippe Noiret und Michel Piccoli. Dennoch wird es Geschichte schreiben. Erstmals traute man sich die Rieslinge zu. Vor gut drei Jahren habe ich die Frage gestellt: Liebt Riesling Saale-Unstrut?  Dass nun in der Breitengrad 51 Verkostung 2016 erstmals Rieslinge im Mittelpunkt standen sollte als Indiz gelten, dass es so ist. In aller gebotener Kürze werde ich nun aber nichts mehr verraten. Mit einer Ausnahme, dass alle Gäste und Freunde des Vereins Breitengrad 51 bei der Vorstellung der prämierten Weine am 13.08.2016, auf ihre Kosten kommen werden. Die finale Verkostung am 14.07.2016 fand diesmal im Weingut Frölich-Hake statt. Die anwesenden Winzer und Gäste hatten ein hartes Programm zu absolvieren, waren doch 22 Weine zu bewerten. Neben den von den Winzern eingestellten Weinen zur Prämierung wurden wieder deutsche Spitzenweine eingeschleust, die selbst einen hohen Anspruch haben. Die Jury bestehend aus den Winzern des Vereins und einer „kritischen Masse“ bestehend aus Weinexperten wie Klaus Böhme vom gleichnamigen Saale-Unstrut-Weingut, Theresa Stenzel von der Sommelier Union, Christian Wilhelm - Sommelier im Leipziger Restaurant Falco, Matthias Dathan – Sommelier und Gault Millau Tester, Alexander Lehwald – Weinbeisserei in Markkleeberg, Sabine Thomalla – Weinhandel Cuvée in Halle und meine Person.
Es war nun schon die dritte Prämierung an der ich teilnehmen durfte und es war fast wie immer. Bis zu letzt wurde vorbereitet und das blieb auch diesmal nicht ohne Folgen. Der eine oder andere Wein wollte nicht zur Ruhe kommen und hatte es schwer. Zum Glück entschied sich die Runde auf eine Diskussion der einzelnen Weine bevor das Ergebnis bekanntgegeben wurde. Dabei konnten Missverständnisse ausgeräumt werden. Niemand kann den Winzern das abnehmen. Sie bestimmen den Füllzeitpunkt und der war bei dem einen oder anderen Wein einfach zu spät. Die Irritationen, waren auch für geübte Verkoster nicht vollends zu bewältigen. Aber und das zeichnete die Runde aus, sie war  in der Lage und professionell genug, Klarheit zu schaffen. Schön wäre es, wenn man zukünftig dem wirklich großen Anlass mehr Vorbereitungszeit widmen würde.
Die Ergebnisse sind für alle Betriebe vorzeigbar, auch wenn nicht alle Träume aufgingen. Bei den Weißweinen, diesmal, und ich sage endlich, ein großer Rieslingabend. Überzeugen konnte aber auch der eine oder andere  Burgunder und Traminer. Bei den Rotweinen wurde deutlich, dass zwei Winzer und ihre Stile, vor allem beim Zweigelt, große Dominanz aufweisen. Dies sind: konservativ, zeitlos, frankophil (Gussek) und norditalienisch, verspielt, Trend setzend (Hey).  Die leisen, obwohl mir gefallenden Zwischentöne, hatten es schwer. Da half auch mein Wohlwollen nichts. Freuen wir uns auf die Weine, die dann ab August in den Handel kommen und auch auf die Gewächse, denen die ganz große „Ehre“ nicht zuteil wurde.
 
Rainer Albert Huppenbauer, Juli 2016

Impressionen

Matthias Hey, Marika Böhme, Christoph Lindner (LWG), Jochen Hinderer (WG Born), Andre Gussek, Volker Frölich


Klaus Böhme, Andre Gussek, Josephine Markwitz (LWG)


Christian Wilhelm und Theresa Stenzel 


Kim Le Than bei der Auswertung


Christian Wilhelm, Theresa Stenzel und Matthias Dathan


Spannung

 




 
Tags: Breitengrad 51, Finale Verkostung
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.07.2016 um 12:10 Uhr | 0 Kommentare

Cléo und die Liebe – Sommer im Weingut Hey!

Mit Cléo kommt der Sommer. Na jedenfalls könnte man das denken. Nach dem grandiosen Konzert im Vorjahr an gleicher Stelle, ließ es die Band wieder leise krachen. Vier Jungs begleiten ein Mädchen in den Weinberg des Naumburger Steinmeisters, packen ihre Instrumente aus, verbreiten gute Laune und gehen wieder. Es war sehr kurzweilig. Und es war sehr schön. Alles passte, die Weine sowieso, die Zuhörer taten das, was sie nicht immer machen, sie hörten aufmerksam zu. Die Ausstrahlung von Sängerin Katrin Kaspar und ihre Interpretation der Songs, ließ einfach nichts anderes zu. Zuhören war angesagt.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es in der Band eine Neubesetzung, die mir großen Spaß bereitete.  Ganz hinten, ein virtuoser Trommler, der ein bisschen von diesem Drive hat wie einst Alphonse Mouzon. Passte perfekt. Er kennt auch seine Verantwortung als Drummer. Ich habe schon Bands erlebt, die wechselten den Schlagzeuger und sind zerbrochen, manchmal mitten im Konzert. Nun gut der Theorie, Danke für den Abend auch an Familie Hey, „Manager“ Alexander Schau und Lorri. Bang Bang.

Abendstimmung im Steinmeister

Ein Lied

Wie in alten Zeiten

Muss dieses Lied schön sein


Text und Fotos Rainer Albert Huppenbauer, 10.07.2016
Tags: Cléo, Weingut Hey, Summer Sun
Autor: Stevie Huppenbauer | 02.07.2016 um 13:24 Uhr | 0 Kommentare

Österreich macht den Wein international weiter wettbewerbsfähig!

Das österreichische Weingesetz von 2009 wurde überarbeitet und der ohnehin bestehende Wettbewerbsvorsprung gegenüber Deutschland deutlich vergrößert. Das wird bereits in kurzer Zeit Auswirkungen auch auf den deutschen Weinexport haben.In gebotener Kürze die wichtigsten Neuerungen aus einer Pressemitteilung der Österreich Weinmarketing GmbH, die mir die Weinjournalistin Heidi Diehl (Neues Deutschland, Yoopress, Weinfeder etc.) zur Verfügung gestellt hat.
Hier der Auszug aus der Pressemitteilung:
„Änderungen von Herkunftsangaben in Burgenland und Steiermark.
Große Schritte gelangen bei der besseren Abgrenzung von Weinherkünften. Zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten wurden die burgenländischen Weinbaugebiete Neusiedlersee, Neusiedlersee-Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland abgeschafft. Künftig sollen alle Qualitätsweine des Burgenlandes das generische Weinbaugebiet „Burgenland“ auf dem Etikett aufweisen. Ausschließlich die gebietstypischen DAC-Weine dürfen darüber hinaus die Bezeichnung des jeweiligen spezifischen Weinbaugebiets tragen, also Neusiedlersee DAC, Leithaberg DAC, Mittelburgenland DAC oder Eisenberg DAC. Parallel dazu soll die Großlage „Südburgenland“ geschaffen werden, die die beiden bisherigen Großlagen „Pinkatal“ und „Geschriebenstein“ ersetzen soll. Im hügeligen Südosten Österreichs wurde das Weinbaugebiet „Süd-Oststeiermark“ im Rahmen der Novelle in „Vulkanland Steiermark“ umbenannt und somit begrifflich stärker geschärft.
Rückenwind für Rieden
Auch die Riedenabgrenzung, die aktuell in allen Weinbauregionen voll im Gang ist, erfuhr durch die Gesetzesnovelle neuen Schwung. Es wurde festgelegt, dass bei Weinen mit Lagenbezeichnung das Wort „Ried“ vor dem Namen der Lage auf dem Etikett stehen muss. Wenn künftig auf einem österreichischen Wein das Wort „Ried“ vor einer geografischen (topografischen) Bezeichnung steht, handelt es sich dabei um einen Wein aus einer gesetzlich definierten Einzellage. Damit sind Weine aus Einzellagen für den Konsumenten auf einen Blick von Markenweinen bzw. Weinen mit Pseudo-Herkunftsangaben unterscheidbar.
Das wachsende Bewusstsein für die Wichtigkeit klarer Herkunftssysteme fand auch in den Gebieten Kamptal, Kremstal und Traisental seinen Niederschlag: Die DAC-Weine dieser Gebiete wurden per Verordnung in ein richtungweisendes dreistufiges System „Gebietswein-Ortswein-Riedenwein“ eingegliedert, wobei bei der Einreihung der Weine in dieses System jeweils ein bestimmter Mindestalkoholgehalt einzuhalten ist.

Ausbruch exklusiv aus Rust
Spezielles Augenmerk galt zudem den österreichischen Prädikatsweinen, und hier im Besonderen dem Ausbruch. Mit Inkrafttreten der Gesetzesänderungen wurde der Begriff „Ausbruch“ als Trockenbeerenauslese definiert und im Sinne einer geschützten Herkunft exklusiv für den „Ruster Ausbruch“, also für Trockenbeerenauslesen aus der Freistadt Rust, reserviert. Andere Weine dürfen nicht mehr mit dem Begriff „Ausbruch“ bezeichnet werden.

Österreichischer Sekt mit geschützter Ursprungsbezeichnung
In einem mehrjährigen Diskussionsprozess hat das österreichische Sektkomitee gemeinsam mit dem Ausschuss der selbst versektenden Winzer in Zusammenarbeit mit den Experten des Weinbauverbandes, der Bundeswirtschaftskammer, der ÖWM und des Landwirtschaftsministeriums ein neues Reglement zur Höherpositionierung von österreichischem Sekt mit geschützter Ursprungsbezeichnung (Sekt g.U.) erarbeitet. Darauf aufbauend wurde in der Gesetzesnovelle nun bestimmt, dass der Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in einer noch zu besiegelnden Verordnung alle Details zu Sekt g.U. festlegen kann.
Diese Ministerverordnung wird u. a. vorsehen, dass österreichischer Sekt mit geschützter Ursprungsbezeichnung ausschließlich mit den Begriffen „Klassik“, Reserve“ oder „Große Reserve“ in Verkehr gebracht werden darf. Dabei hat sich die Verkehrsbezeichnung aus der Kategorie (Qualitätsschaumwein oder Sekt), dem Namen der geschützten Ursprungsbezeichnung (nur Bundesland bei Klassik und Reserve, Bundesland und Gemeinde/-teil sowie ggf. Großlage oder Riede bei Großer Reserve) und aus den Begriffen „geschützte Ursprungsbezeichnung“ oder „g.U.“ zusammenzusetzen. Darüber hinaus wird  die Verordnung bzw. ihre Durchführungsbestimmungen auch Bedingungen zu Vinifikation, Lagerungszeit auf der Hefe sowie Alkohol- und Restzuckergehalt für die einzelnen Stufen festsetzen.

Österreichs Wein ist auf Schiene
Stillstand ist Rückschritt – nach diesem Motto arbeiten alle Verantwortlichen aktuell mit viel Engagement und positiver Energie daran, das einzigartige Profil des österreichischen Weins zu schärfen und damit seine Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des österreichischen Weins sind jedenfalls gestellt –  man darf gespannt sein, wohin die Reise in den nächsten Jahren führt.“
Soweit die Meldung.
Wenn schon nicht im Fußball, dann wenigstens beim Wein sind die österreichischen Erzeuger damit mehr als nur eine Nasenlänge vor Deutschland. Und wenn man bedenkt, dass es im Grunde nur darum geht, den Konsumenten beim Weinkauf Sicherheit zu geben, dann nötigt mir diese Entscheidung jede Menge Respekt ab. Deutschland und seine Anbaugebiete sind von solchen Veränderungen Lichtjahre entfernt, weil die Lobbyisten zum größten Teil alte Männer sind, die Veränderungen scheuen wie die Pest. An Saale-Unstrut wäre einiges möglich in dieser Beziehung. Aber hier ist es wohl ein biologisches Problem. Vorher wird niemand auch nur einen Schritt wagen, um das Großlagendesaster oder die geografische Verlagerung von Werder an der Havel, Weimar  an der Ilm und den Harz an Saale-Unstrut zu verändern. Und wenn dann schon die Geographie missbraucht wird, wie soll es da gelingen, dass die Nutzung der geographischen Bezeichnung „Saale-Unstrut“ auf den Weinetiketten an einheitliche Standards der Erzeugung und der Qualität der Weine gebunden wird? Für einen Schweden, Schweizer oder den wo auch immer herstammenden Weinfreund, wird es ein ewiges Rätsel bleiben. "Lassen wir ihn dumm sterben", wird sich mancher veränderungsunwillige Politiker und Weinbaufunktionär sagen. Wen interessieren schon die Schweizer? Das Problem ist nur, dass die meisten Exemplare dieser herrschenden Gattung ihr eigenes Konstrukt nicht verstehen, geschweige denn beherrschen. So gesehen wäre es besser, wenn die selbsternannten Bewahrer des Stillstandes möglichst bald in Bronze  gegossen oder Stein gemeißelt werden. Ihnen zu Ehren, uns  Konsumenten zum Nutzen. Sie müssten allerdings das Feld räumen, denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Da war doch mal was.

Rainer Albert Huppenbauer
 
    
 
 
Tags: Saale-Unstrut-Wein, Österreichische Weine, Weingesetze
Autor: Stevie Huppenbauer | 24.06.2016 um 23:32 Uhr | 0 Kommentare

Der Wein und die EU

Ja die Britten haben die Nase voll, wenn auch nur knapp die Hälfte, aber immerhin.
Für den britischen Wein hat das keine Auswirkungen, weil es ja im Prinzip keinen gibt. Für die europäischen Weinerzeuger schon, aber im Grunde, wird sich das alles irgendwie einpegeln. Die Britten trinken viel Wein und von daher wird der Weinversand irgendwann ein bisschen schwieriger, ich denke es wird nicht ganz so krass wie in die Staaten, da die Britten keinen Binnenmarkt schützen müssen. Aber einfacher wird es auf keinen Fall, da würde nur die komplette Auflösung der EU Strukturen etwas bringen. Vor allem dann,  wenn jeder einzelne Staat die Hoheit über seine Weinerzeugung zurück erlangt. Dann kann sich an Saale-Unstrut zum Beispiel niemand mehr dahinter verstecken, dass das alles in der EU festgelegt ist. Dieser kastrierte Blödsinn aus dem einen oder anderen Mund  zeugt doch nur von Unkenntnis und planloser Faulheit, etwas verändern zu wollen.
In einer Broschüre der Gebietsweinwerbung habe ich neulich gelesen, dass der Freyburger Schweigenberg ein großartiges und vor allem einmaliges  Zeugnis  deutscher Weinkultur darstellt. Wenn dem so ist, dann stellt sich die Frage, warum ein so einmaliges Wein-Kultur-Denkmal nicht auch so heißen darf. Als Einzellage gibt es dieses Denkmal nämlich nicht, da heißt es Freyburger Edelacker. "Ändern könne  man das nicht, weil die Lagen ja schließlich bei der EU so eingetragen sind". Was ist das bloß für eine verdammte bürokratische Sch…. Aus weintechnischer Sicht  wäre die Auflösung der EU ein Segen. Und im Grunde trifft das für alle Wirtschaftszweige zu. Wozu benötigen wir ein EU Parlament in dem ausgediente Politiker und Wirtschaftsfunktionäre sich das Hinterteil  vergolden? Regeln aus der Zeit des kalten Krieges werden angewendet nur damit alles so bleibt wie es ist. Und für Ahnungslosigkeit, Faulheit und Machtgeilheit im Jahr rund 300.000,00 Euro zu kassieren, ohne Verantwortung zu tragen, ist schon eine krasse Leistung. Völlig klar, dass all die, die da abkassieren an der EU in ihrer Gänze nicht rütteln wollen, inklusive Herr Henkel und Frau von Storck. Aber, und das ist die gute Nachricht, es wird sich nicht aufhalten lassen. Na und, dann zeigen wir eben an den Grenzen unsere Pässe, oder auch nicht, den das Schengener Abkommen zwischen den EU Ländern kann doch einfach bestehen bleiben. Und Importzölle lassen wir auch einfach weg und schon ist alles wie immer  nur ohne die bürokratische Übereinkunft für Dauerfaule, die sich in einem Parlament das Gesäß breit sitzen. Wenn sie überhupt erscheinen. 
Um wieder auf den Wein zurück zu kommen, es ist gar nicht auszudenken, wie viele neue Ideen entstehen können und darüber bestimmen die , die es zu verantworten haben. Natürlich muss es kontrolliert werden, aber eben vor Ort und nicht in Brüssel.
Die Auswirkungen sind fast nicht zu ertragen, Qualität als Maß der Dinge. Die Flächen werden kleiner und effizienter, der Profiteur ist der Konsument. Der EU-Parlamentarier, den gibt es dann nicht mehr. Schöne Utopie? Ich hoffe nicht. Es lebe der Brexit. Das größte historische Ereignis seit dem Prager Frühling, der einzig wirklichen Revolution in den  letzten 150 Jahren. Sorry Leipzig, wir waren nur die Vollstrecker der Ideen von Prag. Blasen wir der EU das Licht aus und feiern wir unser Europa ohne Grenzen vom Atlantik bis zum Ural, von Irland bis zum Bosporus. Dem Wein wird es gefallen und mir auch. Es lebe Europa.

Rainer Albert Huppenbauer