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Autor: Stevie Huppenbauer | 14.04.2015 um 14:06 Uhr | 0 Kommentare

Saale-Unstrut-Wein: Jungweinprobe Weingut Böhme & Töchter 2014 Jahrgangs

Das kleine Familienweingut gehört seit einigen Jahren zur Spitze der Weinerzeuger an Saale und Unstrut. Auch im nicht einfachen Jahr 2014 legt das Weingut nun einen charaktervollen Jahrgang vor. Die Gliederung der Weine nach Guts-,Orts,- und Lagenweinen hat Fuß gefasst und wird mit diesem Jahrgang auch sehr deutlich zelibriert. Die Gutsweine sind solide, herausragend die feinherb ausgebauten Bacchus und Weißburgunder.
Die beiden Ortsweine Kerner und Riesling bilden einen ausgezeichneten Übergang zu den Spitzenweinen, die aus dem Freyburger Schweigenberg stammen. Sehr überzeugend der Weißburgunder und der Chardonnay. Aber auch der Silvaner kann gefallen. Wichtig zu erwähnen, weil in diesem Jahr nicht selbstverständlich, ist die erzielte Ausgewogenheit der Weine, die seit Jahren den Stil des Gleinaer Weingutes ausmachen. Insgesamt ein Jahrgang mit vielen Höhen aber auch einigen kleinen Kanten, die die chaotischen Witterungsverhältnisse im September widerspiegeln. Natürlich kann ein Winzer durch moderne Technik und erlaubte Eingriffe im Herstellungsprozeß viel erreichen, aber hexen können auch Frank und Tochter Marika Böhme nicht.
 Tags: Weingut Böhme & Töchter,
Autor: Stevie Huppenbauer | 14.04.2015 um 14:06 Uhr | 0 Kommentare

Saale-Unstrut-Wein: Jungweinprobe Weingut Böhme & Töchter 2014 Jahrgangs

Das kleine Familienweingut gehört seit einigen Jahren zur Spitze der Weinerzeuger an Saale und Unstrut. Auch im nicht einfachen Jahr 2014 legt das Weingut nun einen charaktervollen Jahrgang vor. Die Gliederung der Weine nach Guts-,Orts,- und Lagenweinen hat Fuß gefasst und wird mit diesem Jahrgang auch sehr deutlich zelibriert. Die Gutsweine sind solide, herausragend die feinherb ausgebauten Bacchus und Weißburgunder.
Die beiden Ortsweine Kerner und Riesling bilden einen ausgezeichneten Übergang zu den Spitzenweinen, die aus dem Freyburger Schweigenberg stammen. Sehr überzeugend der Weißburgunder und der Chardonnay. Aber auch der Silvaner kann gefallen. Wichtig zu erwähnen, weil in diesem Jahr nicht selbstverständlich, ist die erzielte Ausgewogenheit der Weine, die seit Jahren den Stil des Gleinaer Weingutes ausmachen. Insgesamt ein Jahrgang mit vielen Höhen aber auch einigen kleinen Kanten, die die chaotischen Witterungsverhältnisse im September widerspiegeln. Natürlich kann ein Winzer durch moderne Technik und erlaubte Eingriffe im Herstellungsprozeß viel erreichen, aber hexen können auch Frank und Tochter Marika Böhme nicht.
 Tags: Weingut Böhme & Töchter,
Autor: Stevie Huppenbauer | 09.04.2015 um 16:24 Uhr | 0 Kommentare

Saale-Unstrut-Wein: Jungweinprobe Weingut Pawis des 2014 Jahrgangs

Jungweinproben bei Bernard Pawis besuche ich seit ca.13 Jahren genau so lange verkaufe ich seine Weine. Der Erfolg seiner Weine hat viele Väter. Eine seiner größten Trümpfe ist seine Beständigkeit, ich kann mich an keinen Wein erinnern, dem ich nicht irgend etwas Positives abringen konnte. Das gilt selbst dann, wenn ich mal einen Wein nicht sofort in meiner Geschmackswelt unterbringen konnte. Die 2014er Weine vom VdP Weingut Pawis machen da keine Ausnahme. Alles in allem eine qualitativ hochwertige Kollektion mit grandiosen Rieslingen an der Spitze. Die Gutsweine angefangen beim Müller-Thurgau, dem Silvaner, dem Gutsriesling und dem Weißburgunder sind Weine, die dem frühen Genuss vorbehalten sein sollten. Der Kultwein Rosalie, in diesem Jahr sehr gehaltvoll (deutliche rote Aromatik). Mein Tip: Er sollte nur  sehr gut gekühlt konsumiert werden 6-8°C.
Die Orts- und Terroirweine, alle samt gelungen. Hervorstechend der Riesling Buntsandstein von der Naumburger Glocke, ein Wein aus einem Guss, viel Mineralität die ausgezeichnet von der Frucht umgarnt wird. Völlig anders die Rieslinge von den reinen Muschelkalkböden, die jeden Rieslingpuristen begeistern werden. Der Neuling, Riesling R736 aus dem Freyburger Schweigenberg, ein Wein für Kenner, nichts für so mal eben einen Schluck, ein Wein zum Philosophieren. Nicht ganz so spektakulär weil anders, der Riesling Quarz - des Winzers liebstes Stück. Auch hier wieder feine Rieslingaromtik, nicht ganz so spitz wie beim R 736, aber dennoch bemerkenswert.  Wie in jedem Jahr ein Meisterwerk, der Grauburgunder Muschelkalk, der bald die Bezeichnung "Zscheiplitzer Himmelreich" tragen wird.  Zu den 2013 Großen Gewächsen, die ebenfalls zur Verkostung standen, habe ich schon hin und wieder geschrieben, erstaunlich diesmal: Der Grad ihrer Wandlung, die 3 Weine haben sich für Langlebigkeit entschieden.
    
Autor: Stevie Huppenbauer | 07.04.2015 um 14:58 Uhr | 0 Kommentare

Saale-Unstrut-Wein: Die ersten Jungweinproben des 2014 Jahrgangs sind Geschichte

Die ersten Jungweinproben an Saale und Unstrut sind Geschichte. Seit Mitte März habe ich verschiedenste Weingüter besucht, hier nun meine ersten Wertungen zum aktuellen Jahrgang. Los ging es am 15.03. 2015 im Thüringer Weingut Bad Sulza, dem größten privat geführten Weingut. Es war meine erste Jungweinprobe bei Familie Clauß und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. 
Die Basiskollektion (Gutsweine) alle sehr ausgewogen und dem Anspruch kurzweiliger Unterhaltung absolut gewachsen. Diese Weine lösen keine Euphorie aus, aber sie haben Charakter und  ich glaube, dass Andreas Clauß auch genau das bezweckt. Der Sinn der Gutsweinkollektion sind nunmal keine philosophischen Debatten über Geschmachsnuancen , Primäraromatik und Hefestandzeiten, sie sollen schmecken und das tun sie. Meine Favoriten dieser Kategorie sind der Müller Thurgau und die beiden Burgunder.
Dann die Spezialitätenkollektion aus Grünem Veltliner, Traminer, Scheurebe, Muskateller und Sauvignon Blanc. Alles in allem sehr überzeugend mit einem bestechendem Sauvignon Blanc, den ich mit einem Stern versehen würde, wenn ich welche vergeben müsste. Im Premiumbereich ein für die gesamte Region  überdurchschnittlicher Weisser Burgunder, ein sehr gut struckturierter Grauburgunder und ein Chardonnay den ich nicht hier vermutet hätte. Souverän auch der Auxerrois und der Chasselas. Bei den Rotweinen dominiert für meinen Geschmack  der Frühburgunder. Vermutlich eine der unterschätztesten Reben der Region. Bei Clauß bringt die Rebe einen charaktervollen fruchtbetonten Wein hervor, der im Barrique gereift ist und aus meiner Sicht höchsten Standarts genügt. Obendrein ein ausgezeichneter Menübegleiter. Zusammengefasst muss man einschätzen, dass der eingeschlagene Weg des Bad Sulzaer Winzers, ob der zu bewältigenden  Rebfläche von 45 Hektar, sich konsequent an optimaler Qualität orientiert. Die Art und Weise des Herangehens nötigt mir Respekt ab. Hinzu kommt, es geht völlig unaufgeregt zu, im Mittelpunkt steht der Wein, das ist nicht überall so. 
Autor: Stevie Huppenbauer | 18.03.2015 um 11:44 Uhr | 0 Kommentare

Kellerprobe bei Andre Gussek

Eine Kelleprobe bei Andre Gussek ist immer etwas Besonderes, denn es gibt immer etwas zu entdecken. In dem Fall am 17.03.2015 Rieslinge die derzeit noch in Tanks und Fässern auf ihre Abfüllung warten. Der erste Riesling im Bunde war der Kaatschener Ortswein. Die Haltung des Winzers zu diesem Wein noch etwas unentschlossen, da der Wein ein mineralisches Potential bietet, das den Verleich mit der Weinstilistik  von Hansjörg Rebholz (Ökonomierat Rebholz) oder Daniel Wagner (Wagner-Stempel) durchaus das Wasser reicht. Meine Empfehlung war, den Wein so zu lassen wie er ist und den Wein als idealen Speisenbegleiter anzubieten. Der Wein stammt aus dem nicht terrassierten Kaatschener Dachsberg und verspricht kein kurzzeitiger Genuss zu werden. Der hat schon 2-3 Jahre Zeit sich zu entfalten. Danach dann der Riesling aus dem terrassierten Teil des Kaatschener Dachsberges. Beide Rebflächen liegen nur wenige Meter auseinander und doch unterscheiden sich die Weine enorm. Der zweite Riesling wird von Gussek als Lagenwein ausgebaut, wieder mit straffer mineralischer Grundkomponente aber deutlich eleganter und einschmeichelnder. Beide Weine weisen neben der Mineralität auch sehr schöne Fruchtkomponenten auf, die den relativ hohen Säuregehalt fantastisch verpacken, und da bin ich mir sehr sicher, nach Abbau der Primäraromen sich noch deutlich verfeinern. Dann gab es einen Riesling aus dem Steinmeister, aus einer kleinen Parzelle mit dem Namen "Uhlengeschrei" erwartet uns ein Riesling mit deutlicher Steinmeistercharakteristik: Kräuterige Aromen im Wecheslspiel mit Rieslingaromen wie Zitrus und und sogar etwas weisser Cassis waren spürbar. Im Vergleich zu den kaatschener Weinen etwas verspielter und etwas weniger Säure.  
Dann ein Riesling aus einer Junganlage vom Naumburger Göttersitz mit viel Charm, etwas weicher als die Vorgänger und doch ein knackiger Riesling. Auf diesen Wein freue ich mich besonders, da wir diesen Wein exclusiv im neuen Saale Unstrut Shop www.saale-unstrut-vinothek.de vermarkten dürfen. Al final, der Gutsriesling mit feinherber Geschmacksausrichtung, der wunderbar das Wesen des Saale-Unstrut-Rieslings herausstellt; verspielte Mineralität mit fruchtigem und etwas kräuterigem Charakter.
Was bleibt: Andre Gussek arbeit in allen fünf Rieslingen sehr deutlich die Lagencharakteristik heraus. Wir kamen übereinstimmend zu dem Schluß, dass eine derartige Abgrenzung zwischen den Lagen nur mit Riesling möglich ist. Es bleibt wohl in diesem Jahrgang dabei, die Königin Riesling wird begleitet von den beiden Saale-Unstrut-Prinzen Grau- und Weißburgunder.
Letztere bringen im Saale-Unstrut-Gebiet grandiose Weine hervor, allerdings lässt sich bei beiden die Lagenspezifik nicht annähernd so exakt in die Flaschen bringen.