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Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Bernard Pawis

Autor: Stevie Huppenbauer | 06.04.2014 um 12:50 Uhr | 0 Kommentare

Kein "Arschjahrgang" 2010?

Ist ja beinahe nicht zu glauben, der schlechteste Jahrgang Deutschlands seit der Reblaus hat doch gute Weine. Die Erkenntnis eines gewandelten Direktionsassistenten? Nein, er hat es immer gewußt, nur eben nicht gesagt, es hat ja auch keiner gefragt.  2010, so der Mann aus dem Vorzimmer an der Spree, hat, wenn der Winzer sein Handwerk versteht, durchaus etwas zu bieten. Sagt er. Im Grunde liebe Freunde, ist das immer so. Ich kenne Winzer, die haben ihre Weinparzellen direkt neben einander, der eine macht Wein der andere Kochzutaten - im besten Fall.
Und genau so ist das mit den Jahrgängen, die sind  regional für alle gleich. Und der eine macht eben Wein und der andere .... Und so weiter.   Und wie der Teufel es will, war ich gestern bei Bernard  Pawis zum Menüabend, ein deutscher Spitzenkoch war zu Gange, die Gäste hoch zu frieden, da rückte Berhard Pawis einen 2010 Riesling Mühlberg raus. Leider alle, aber eben eine Wucht. 
Schon dieser Wein widerlegt die blödsinnige Theorie des Arschjahrgangerfinders vom schlechten 2010 Jahrgang. Da es den Pawis Riesling 2010 nicht mehr gibt, empfehle ich den 2010 Riesling Domdechaney - erstes Gewächs- von Kloster Eberbach. Oder den 2010 Riesling Rothlay Reserve von Reinhard Löwenstein. Sollten Sie Glück haben und einen kennen der diese Weine hat, laden Sie ihn zu  sich nach Hause ein, kochen Sie für ihn und bestehen Sie auf einem 2010 Riesling aus deutschen Landen. Sollte er es merken, bieten Sie Geld, dass hilft fast immer. Dann, wenn es geklappt hat, holen Sie sich die 2010 Beschreibung des Vorzimmerassistenten aus dem Netz -  Verriß des 2010er Jahrgangs -  vom "Toni Polster" des Weinjournalismus  und lesen Sie laut vor . Ich verspreche Ihnen, dass Sie viel zu lachen haben.  
Tags: Riesling, Bernard Pawis, Reinhard Löwenstein, Kloster Ebberbach
Autor: Stevie Huppenbauer | 16.07.2013 um 10:23 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, Finalprobe, Vinamundi war dabei

Zur finalen Probe der neuen Breitengradweine, wurde durch den gleichnamigen Verein ins Landesweingut Kloster Pforta geladen. Zum Kreis der Breitengradwinzer gesellten sich noch vier  weitere Juroren.   Dabei waren  Pascal Dautel von der Deutschwein Classics, vermutlich der Mann in Deutschland, mit dem größten Überblick über die Entwicklung der  deutschen Weinanbaugebiete und Weine. Bernard Pawis, der erfolgreichste Winzer des Anbaugebietes Saale Unstrut, Alexander Lehwald vom Restaurant Weinbeisser in Leipzig und Rainer Huppenbauer  von Vinamundi.de.
Gemeinsam mit den Winzern wurde in einer Blindverkostung die diesjährigen Breitengradweine gekührt. Es wurden  für folgende Kriterien: Geruch, Geschmack und Harmonie Punkte zwischen 0 und 5 vergeben. Das Siegel Breitengrad 51 wird nur an jene Weine vergeben, die im Schnitt 3,5 Punkte erzielen. Das hieß, bei 11 Juroren müssen mindestens 6 von ihnen 3,5 Punkte vergeben. Unter die eingestellten Weine, wurden erschwerend, so genannte Piraten mit verkostet. Dabei auch sehr namhafte Erzeuger anderer Anbaugebiete.
Am Ende der Verkostung gab es nur eine Auflösung der Piratenweine. Die Ergebnisse der Breitengradweine erhalten die Jurymitglieder in den nächsten Tagen. Wir können erst dann über die neuen Weine  der Marke Breitengrad 51 berichten.
Unser Resümee: Eine sehr professionelle Veranstaltung, die den Qualitätsbestrebungen der Saale Unstrut Winzer neuen Auftrieb geben wird.
Tags: Breitengrad 51, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis, Saale Unstrut
Autor: Stevie Huppenbauer | 19.06.2013 um 17:40 Uhr | 0 Kommentare

Sommerweine von Saale - Unstrut

Verkostet wurden, die unserer Meinung nach beiden besten Grauburgunder von Saale und Unstrut von Bernard Pawis und Andre Gussek. Beide Weine, um die auffälligen  Gemeinsamkeiten hervor zu heben, haben mit kaum wahrnehmbaren Nuancen im Farbton, vorallem eines gemeinsam, es sind großartige Produkte mitteldeutscher Weinkunst. 
Der Grauburgunder von Bernard Pawis ist ein außerordentlich eleganter Wein, mit viel Charm und Fruchtigkeit. Andre Gussek` s Grauer Burgunder ist klassischer, mit ein wenig mehr schmeckbarer Säure und begleitender Fruchtigkeit. Ein langes Finale ist bei beiden sicher. Die typischen Noten von Butter, Ananas und Birne haben beide aufzuweisen. Gussek geht etwas mehr in gemüsige Noten, etwa Paprika und begleitende Zitrustöne. Der Pawis Burgunder betont mehr die Zitrusnoten ohne auf gemüsige Noten zu verzichten.
Beide Weine sind zwei großartige Beispiele für Möglichkeiten einiger weniger Winzer,  einer Traubensorte Individualität zu verleihen und doch  das zu treffen, was die Trauben ausmacht. Einer sieht es traditioneller und der andere moderner. Wichtig ist, man schmeckt den Grauen Burgunder. 
Tags: Grauer Burgunder, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis
Autor: Stevie Huppenbauer | 07.08.2012 um 11:38 Uhr | 0 Kommentare

Er hat es wiedermal gewusst!

Jawohl der 2010 Jahrgang ist sauer, hat er gesagt und zwar noch bevor alle anderen es gesagt haben.  Natürlich es gibt Ausnahmen, aber die sind teuer und nicht verkauft.  So etwa war es in der Zeitung zu lesen. Was mir bei dem U Boot Kommandanten so gegen den Strich geht, ist diese Art, sich  selbst in den Rücken zu fallen. Etwas verkürzt, die deutschen  Weine aus 2010 sind Mist, ja natürlich gibt es auch in diesem Jahr große Weine, etwas anderes hat er nie behauptet. Überhaupt hat es der U-Bootsoldatenschreiber  mit seinen Kollegen. Die schreiben nur über die Kleinen und abgefahrenen Bio Winzer. Die Großen  werden nicht beachtet. Und nun kommt er und stellt es richtig. 3 Wochen vorher verfasst er aber selbst eine Lobhudelei auf einen der 5000 Flaschen, natürlich nur besten Stoffes füllt. Na was denn nun? Warum immer diese marxistische  Polemik gegen die Kollegen?  Alle wissen doch schon, dass Herr Nudelholz, oder wie er heißt, der Beste ist. Mein Tip, so unter Männern, beschreiben Sie Weine, sagen Sie wer ihn verkauft und lassen Sie es sich gut bezahlen. Das machen wir alle so. Hören Sie auf, auf Messias zu machen.
Was den 2010 betrifft, war es so wie in jedem Jahr, die guten Winzer haben tolle Weine gemacht, die nicht so guten Winzer das was sie immer machen, Weine die auch getrunken werden. Und noch etwas war wie immer, die richtig Guten der Regionen waren schnell alle. Also jedenfalls dort wo ich her komme. Versuchen Sie mal einen 2010 Uhlen Roth Lay von Heymann - Löwenstein zu kriegen. Oder ein großes Gewächs von Bernard Pawis von der Unstrut.
Na egal, ich freue mich schon auf nächsten Sonntag und auf die Zeitung mit der Fußballseite. Prost, ich trinke gerade einen schönen Weißburgunder Spätlese 2011 von Pawis. Der 2010 war alle.

Tags: Roth Lay Uhlen, Heymann Löwenstein, Bernard Pawis, Saale Unstrut, Weißburgunder
Autor: Stevie Huppenbauer | 06.07.2012 um 13:41 Uhr | 0 Kommentare

Weinerlebnis, 2006 er Grauer Burgunder Trockenbeerenauslese vom Weingut Pawis

Es gibt so Tage im Leben, da braucht man einfach am Abend etwas Gutes auf der Zunge. Gestern war so ein Tag. Die Suche nach diesem Genußbereiter gestaltete sich  ob der großen Auswahl schwierig. Da fiel im Halbdunkel des Kellers mein Blick auf eine eher unscheinbare kleine Flasche. Staub beiseite gewischt und gedacht, na mal sehen. Was dann ins Glas kam war so unglaublich, dass ich Bernard Pawis anrief,  ob er sich mit der Rebsorte nicht vertan hatte. Dieser sagte: "nein, der war so dicht und dickflüssig". Eine kleine Besprechung begann, ich bedankte mich im Stil  der Rolling Stones, ohne es zu singen. Danke für den Wein Bernard, und trank die Pulle aus. Da, wie Bernard Pawis sagte, nur 90 kg Leesegut verfügbar waren, werde ich diesen Geschmack wohl kompensieren müssen.

Der Wein nun dunkel und doch am Rand noch jugendlich mit schimmernden rotbraunen Reflexen. Ölig. Der Nase boten sich Rosinen und Bitterschokolade ebenso wie Backpflaumen. 

Geschmacklich dann eine Offenbarung, perfekte Balance zwischen Süße und  Säure. Natürlich Zucker, aber dennoch gefühlt trocken. Zu den Rosinen gesellten sich getrocknete schwarze Beeren und hochprozentiger Kakao.  Ich versuchte dann zu vergleichen und näherte mich an Nectar, einen Sherry von Gonzales Byass. Es trifft es aber nur zum Teil, der Pawis Grauburgunder wirkte wesentlich eleganter, fruchtiger, filigraner und  vielschichtiger.

Jetzt wo ich das schreibe, könnte ich mich schwarz ärgern, dass es die einzige und letzte Flasche war.  Ich nehme diese kleine Flasche in meine Sammlung auf. Der Name der Sammlung lautet:: Weine die man getruken haben sollte, bevor man abtritt.   Unter dieser Rubrik werden wir in der nächsten Zeit die eine oder andere Besprechung veröffentlichen. 

Tags: Bernard Pawis, Grauburgunder Trockenbeerenauslese, Rolling Stones, Bitterschokolade, Backpflaumen, Rosinen, Gonzalas Byass
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