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Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Champagner

Autor: Stevie Huppenbauer | 20.09.2012 um 12:13 Uhr | 0 Kommentare

Wein als Geldanlage?

Man kann über die Briten sagen was man will, eines kann man Ihnen nicht nehmen, ihren Konservatismus. In letzter Zeit erkennen wir immer mehr, dass Briten, die es sich leisten können, in Wein inverstieren. Firmen, die Wein als Anlage anbieten,  schießen wie Pilze aus dem Boden. Das System ist denkbar einfach. Mit dem Geld der Anlager werden weltweit  gefragte Weine eingekauft und eine jährliche Rendite von 8-10% garantiert. Als Sicherheit sind die Weine gegenständlich vorhanden. Aus den Verkäufen werden die Zinsen, die laufenden Kosten der Anbieterfirmen und neue Weine geordert. Der Verkauf der Weine geht über das Internet problemlos. Die Abnehmer sitzen in China, Rußland und Indien. Hong Kong spielt als Umschlagplatz eine sehr große Rolle. Transportkosten haben im wesentlichen keine Bedeutung, da die Preise der Weine pro Flasche zwischen 200€ und 1500€ liegen.
Wie läuft das nun ab? Ein Händler kauft also irgendeinen der gefragten Weine beim Produzenten oder aus anderen Quellen. Wir schätzen, dass es ungefähr 300 verschiedene  Weine gibt,  die für derartige Spekulationen in Frage kommen. Man könnte sagen,es geht etwa jedes Jahr um 20 Mio. bis 30 Mio. Flaschen Wein und Champagner. Gemessen an der Weltweinproduktion quasi nichts.
Nehmen wir einen der führenden bordelaiser Weine, das Château Margaux. Ein geschickter Händler konnte den 2009 Jahrgang (99 PP) mit guten Kontakten in der Subskretion bei entsprechender Abnahme für ca. 500€ erwerben. Weltweiter Angebotsdurchschnitt ist heute  etwa 900€. Wenn man berücksichtigt, dass der Wein erst vor knapp einem Jahr auf den Markt gekommen ist, hat dieser Händler im Verkaufsfall ca. 80% Gewinn gemacht. Da Wein eines Jahrgangs endlich ist, seine weltweite Verfügbarkeit durch Genuß abnimmt, besteht keine Inflationsgefahr. Im Gegenteil, der Preis wächst durch Verknappung. Für eine Kiste 1990 Château Petrus  hätten Sie  1993 ca 15TDM bezahlt. Die gleiche Kiste bekommen Sie heute nicht unter 45T€.
Nun unser Tipp, kaufen Sie Wein in der Krise, das schützt Ihr Vermögen und im Gegensatz zu Gold, Immobilien oder Aktien, können Sie den wenigstens trinken. Wenn Sie eine Beratung wünschen, natürlich nicht im Sinne einer Anlagenberatung, dann setzten Sie sich einfach mit uns in Verbindung. 


 

Tags: Château Margaux, Château Petrus, China, Hong Long, Indien, Rußland, Champagner
Autor: Stevie Huppenbauer | 08.09.2012 um 13:56 Uhr | 0 Kommentare

Witzigmann und der Champagner


Leider habe ich es noch nicht geschafft, diesen Mann persönlich zu treffen. Eckart Witzigman, der Lehrmeister großer Köche, erklärte in einem Artikel (Zeitung habe ich vergessen), dass er Spitzenkoch werden wollte, um jeden Tag Champagner trinken zu können. Vermutlich ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.  Der vom Spitzenkoch ohnehin, der vom Champagner dann wohl auch. Witzigmann, der im Elsass bei den Haeberlins kochen gelernt hat, machte Champagner zu seinem Lebenselixier. Gerne auch schon vor dem Mittag, der so genannte 11.00 Uhr Champagner.
Er ist damit der lebende Beweis, dass man als Spitzenkoch nicht unbedingt zu Verbotenem greifen muß, um Ideen auf den Teller zu bringen. Es geht auch handelsüblich.  Natürlich, Champagner ist vermeintlich teuer und Aldi Champus beweißt, er muß es nicht sein. Wie kommt dieses Gefälle nun zu stande? Es ist beim Champagner wie in der guten Gastronomie, immer bleibt was übrig. Viele Sterneköche geben das was übrig bleibt an Bedürftige über die so genannten Tafeln und andere soziale Verbände ab. Genau so ist es mit dem Aldi Champus, warum sollten die Reste zu den Fischen? Es ist hier das Verdienst von Aldi, etwas zur "Demokratisierung" auf dem Champagnermarkt getan zu haben. Ins Gegenteil kehrt sich das dann um, wenn Mittelklassegastronomen Ettikettenschwindel betreiben. Den Champus aufkaufen und mit einem Glas  ist die Pulle bezahlt.  Lassen Sie sich im Notfall bei offen ausgeschenktem Champagner die Flasche zeigen.
Wir von Vinamundi.de arbeiten mit dem Haus Taittinger. Die Weine diese Hauses zeichnen sich durch hohe Eleganz und beständig hohe Qualität aus. Der Einstieg mit dem Taittinger Brut Reserve liegt bei 38,95€. Das Spitzengewächs Comtes de Champagne Rosé liegt bei 152,95€.
Unser Resümee, Champagner sollte immer etwas Besonders bleiben und egal ob man dieses königliche Getränk täglich oder einmal im Leben genießen darf, er ist immer seinen Preis wert. Champagner hat es geschafft, seinen Nymbus über Jahrhunderte zu erhalten. Dem tun auch die Champagnerduschen mit Mumm Cordon Rouge im Formel 1 Zirkus keinen Abruch. Höchstens der Marke Mumm Cordon Rouge. Aber auch das ist umstritten.

Tags: Eckart Witzigmann, Champagner, Aldi, Sterneküche, Taittinger, Brut Reserve, Comtes de Champagne
Autor: Stevie Huppenbauer | 26.07.2012 um 11:53 Uhr | 0 Kommentare

London und der Wein, eine Olympiade und der Engländer an sich!

Einmal in jedem Jahr wird London in den Fokus  der Weinwelt gerückt. Die Veranstaltung heißt World Decanter und vergibt Weinpreise. Man kann es mit der Bambyverleihung oder der Oscarverleihung vergleichen. Was viele jedoch nicht wissen, London hat ein sehr schönes und informatives Weinmuseum.Es befindet sich unweit vom Westufer der Themse in der Nähe der berühmten Brücke die man hoch klappen kann. Das Museum habe ich vor ein paar Jahren besucht und fand es nicht schlecht. Alle Weinnationen mit ihren wichtigsten Regionen waren vertreten, viel Information und jede Menge zu trinken. Die begleitenden Mädels, schafften es nur durch Europa, wir Männer tranken uns durch den Erdball. Das Ergebnis dieses Vormittags war, Verzicht auf  Kultur und Shopping an diesem Tag. In diesem Land, man sollte es nicht glauben, spielt Wein eine sehr große Rolle. Es gibt Stimmen die  behaupten, dass ohne England  und seine Engländer die Weine Frankreichs wohl nie aus dem Versuchsstadium gekommen wären. Ein bischen ist da schon dran. Dazu gehört auch, dass die angesehenste Somilierausbildung zum Master of Wine, ihren Sitz natürlich auch in London hat. Und last but not least, Hugh Johnson der berühmteste Weinbuchautor, ist natürlich Brite.   Der Weinkonsum der   Briten fällt dabei im Weltmaßstab relativ gering aus, etwa 20 Liter pro Kopf der Bevölkerung wird konsumiert. Das ist etwa das Niveau der Niederlande. Aber und dieses ABER ist deutlich, die Engländer trinken gehoben, also teuer. Viel Wein aus Down Under und Neuseeland, natürlich Bordeaux und Burgund und die besten Rieslinge aus Deutschland und Österreich. Die großen Toskaner (inklusive Brunello )  und natürlich der königliche Barolo erfreuen sich britischer Beliebtheit. Und vermutlich wäre ohne die Briten der Champagner längst beerdigt. 
Nun beginnt dort morgen das größte Sportfest der Welt. Man nennt es Olympiade. Wie man hört sind auf den Dächern der Olympiastadt Flugabwehrraketen stationiert. Natürlich Scharfschützen und das größte Kriegsschiff der ehemaligen Kolonialmacht kreuzt auf der Themse. Die Armee ist mit 20000 Mann im Einsatz und bewacht, mit noch einmal so vielen Bobbies, das Sportgeschehen. Der Sport selber  geht  m.E. in der Gigantomanie der Spiele und der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen unter.  Einige Sportveranstaltungen werde ich mir aber dennoch ansehen. Schließlich interssiert es mich schon welcher Sportler von welchem Artzt beraten wird, wer für gesundes Fast Food wirbt, welches Bier ich trinken soll und ob die Queen Stützstrümpfe trägt.   Ich sage mal ja, und denke sie kommt mit einem waldmeisterfarbenen Hut und dem dazu passenden Kostüm.  Sport Frei!

Tags: London, Olympiade, Weinmuseum, World Decanter, Master of Wine, Hugh Johnson, Barolo, Queen, Burgund, Bordeaux, Champagner, Neuseeland, Down Under, ÖsterreichRieslinge
Autor: WiSL GmbH | 23.01.2012 um 11:46 Uhr | 0 Kommentare

Das Feinste vom Feinen gerade recht für den Valentinstag.

Ein romantischer Blumenstrauß und ein ausgesuchter Champagner ist gerade zum Valentinstag eine ganz zauberhafte Geschenkidee.

Eine romantische Liebeserklärung an den man sich lange erinnern wird - die Magie eines Champagners, den Sie in unserer Valentinstagsauswahl bestellen können.


Was ist das nur für ein Getränk, dass ein solche Crescendo im Gaumen auslöst? Was ist das für eine Magie, wenn die Kohlensäurebläschen wie Perlen an einer Schnur die Glaswand hinaufsteigenden. Es ist das als Champagner bekannte Ergebnis aus Chardonnay, Spätburgunder, Müllerreben und besonderer Sorgfalt.
Champagner kommt unter anderem aus Reimes und immer aus Trauben zahllosen Lagen der Champagne, die zu nicht minder zahllosen und unterschiedlichen Grundweine verwandelt werden. Diese Assemblages nimmt der Champagnerproduzent als Ausgangspunkt seiner Bemühungen.

Aus Einzelweinen wird ausgewählt, kombiniert, verworfen und das tagelang, wochenlang. Von Erfahrung und Intuition geleitet, wird sich in zahllosen Versuchen zu Grundweinmischungen vorgetastet, die dann nach einer zweiten Gärung in der Flasche als ein Champagner das Licht der Geniesserwelt erblicken sollen.

Um in einem besonders sonnigen oder besonders verregneten Jahr keine Geschmacksvarianten missen zu müssen, bedienen sich die Champagnerschöpfer außerdem älterer Jahrgänge, der sogenannten Reserveweine. Mehr Säure? Mehr Grundwein? Mehr Reife? Mehr Mineralisches? Mehr Reservewein? Mehr Sonne? Mehr Charakter? Und noch mehr Fragen: ...wer verdient es, im Holz weiterzureifen?

Was folgt, ist die Abfüllung in Flaschen und die durch etwas Zucker und Hefe ausgelöste zweite Gärung. Für die Flaschenfermentation soll die Temperatur möglichst konstant 10 -11 Grad betragen.

Was nicht in einen Champagner gehört sind Grautöne oder Froschaugen, diese nach zu schneller Gärung entstehenden großen Blasen.

 

Tags: Champagner, Valentinstag, Weißwein, Reims, Flaschengärung
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