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Autor: Stevie Huppenbauer | 10.07.2016 um 12:10 Uhr | 0 Kommentare

Cléo und die Liebe – Sommer im Weingut Hey!

Mit Cléo kommt der Sommer. Na jedenfalls könnte man das denken. Nach dem grandiosen Konzert im Vorjahr an gleicher Stelle, ließ es die Band wieder leise krachen. Vier Jungs begleiten ein Mädchen in den Weinberg des Naumburger Steinmeisters, packen ihre Instrumente aus, verbreiten gute Laune und gehen wieder. Es war sehr kurzweilig. Und es war sehr schön. Alles passte, die Weine sowieso, die Zuhörer taten das, was sie nicht immer machen, sie hörten aufmerksam zu. Die Ausstrahlung von Sängerin Katrin Kaspar und ihre Interpretation der Songs, ließ einfach nichts anderes zu. Zuhören war angesagt.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es in der Band eine Neubesetzung, die mir großen Spaß bereitete.  Ganz hinten, ein virtuoser Trommler, der ein bisschen von diesem Drive hat wie einst Alphonse Mouzon. Passte perfekt. Er kennt auch seine Verantwortung als Drummer. Ich habe schon Bands erlebt, die wechselten den Schlagzeuger und sind zerbrochen, manchmal mitten im Konzert. Nun gut der Theorie, Danke für den Abend auch an Familie Hey, „Manager“ Alexander Schau und Lorri. Bang Bang.

Abendstimmung im Steinmeister

Ein Lied

Wie in alten Zeiten

Muss dieses Lied schön sein


Text und Fotos Rainer Albert Huppenbauer, 10.07.2016
Tags: Cléo, Weingut Hey, Summer Sun
Autor: Stevie Huppenbauer | 24.04.2016 um 12:37 Uhr | 0 Kommentare

Menü im Weingut Hey - beste Unterhaltung!

Ich gebe es zu, dass ich etwas skeptisch war. Aramark, ein großer Caterer und Betriebsversorger der seit kurzem für das Bankettessen bei Rotkäppchen tätig ist, kocht im Weingut Hey.  Zur Skepsis auf das was mich da erwartet kam dann die Kenntnis der Person Hey, und so ging ich hin.  Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Matthias Hey es zulässt, dass ein Essen serviert wird, dass den Weinen nicht gerecht wird. Alles fing an wie immer, es gab seinen Rosé als Aperitif,  viele erwartungsvolle Gäste und Lampenfieber bei den Akteuren. Was dann folgte, war dem Lampenfieber angemessen, große Bühne. Die Akteure, die auf dieser agierten, zauberten einen Abend, der mir ganz sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Alles war auf einander abgestimmt, die Weine die geboten wurden, extrem stimmig. Der Höhepunkt dieser Eintracht beim Dessert. Ich kann nicht genau sagen wie es gemacht wurde aber ich kann sagen, dass ich es selten erlebt habe, dass die Weinbegleitung eines Desserts so gut getroffen wurde. Aber der Reihe nach. Der Starter eine Geflügelessenz mit klassischer Struktur und poppigen Einlagen. Dazu einen der besten, weil mineralischsten Gutedel Deutschlands, aus dem Jahrgang 2015.  Dann der weintechnische Zwischengang Hey´s Riesling Buntsandstein 2015. Einfach großartig und eine perfekte geschmackliche Einstimmung auf Gang Zwei.
Das Fischchen was dann folgte, auf den Punkt gegart und in feiner Umarmung mit dem Weissen Hey 2015.  Es Passte perfekt.
Dann das Rind, ebenso wie der Fisch schnörkellos gut, wie es zu sein hat. Der Zweigelt 2012 mit viel Wucht machte es dem Rind nicht leicht, also habe ich erst gegessen und dann getrunken. Nach dem 2012 Zweigelt, dann „Hey`s Amarone“ Kreation von Saale-Unstrut. Jawohl Matthias, man muss die Kartoffeln so lange essen, so lange sie heiß sind. Und wenn sich in unserem kontinentalen Klima eine solche Chance ergibt, muss man zuschlagen. Dieser 2013er Blaue Zweigelt wird in die Weingeschichte der Region eingehen. Das bereits erwähnte Dessert, mit griechischem Jogurt, Eis und weiteren feinen Beigaben wurde mit der süßen Riesling  Auslese 2014 zum würdigen Schlusspunkt eines tollen Experimentes, und für alle Beteiligten ein wunderschöner Abend. Bleibt zu erwähnen, dass das engagierte Team der Firma Aramark, mit dem Düsseldorfer, aber etwas berlinernden Koch Rainer Sarrazin am Herd der Region Saale-Unstrut gut tut. Natürlich, Aramark als bedeutender Betriebsküchenspezialist  hat andere Aufträge zu bearbeiten. Sehr sympathisch ist jedoch, dass sich ein so großes Unternehmen auf derlei kleinformatige Events einlässt. Es zeigt, dass die Verantwortlichen des Unternehmens verstanden haben, ohne Spitze geht es nicht. Mit ihr geht es besser.
Danke für den schönen Abend an Matthias Hey und das Aramark Team um Erik Klemm und meine angenehmen Tischbegleiter.   
Rainer Albert Huppenbauer
24.04.2016

Impressionen

Die Karte


Das kochende Team 


Das Fischlein ...


Dessert 
Tags: Weingut Hey, Aramark
Autor: Stevie Huppenbauer | 27.03.2016 um 20:44 Uhr | 0 Kommentare

Daniel Dittmar Kochschule 1.Akt -25.03.2016

Über Herrn Dittmar`s  (Koch) Qualitäten etwas zu schreiben könnte im Prinzip ziemlich einfach sein. Man druckt eine Liste von den Personen ab, von denen er europaweit als Privatkoch engagiert wird. Das Problem ist nur, die stehen nicht gern in der Zeitung. Definitiv können Sie damit Boris Becker, Verona …Dingsbums (Namen vergessen), Oliver Pocher und so weiter ausschließen.  Denn die würden es erlauben. Da auch mir nicht getraut wird – zu Recht wie ich finde, kenne auch ich keinen, für den er heimlich schafft.   Und im Grunde ist es auch „wurscht“. Was ich weiß, auf Messen kommt schon mal der eine oder andere Fernsehkoch vorbei, der sich über den Andrang bei DD wundert. Am 25.03.2016 hat er nun in seinem eigenen Kochstudio, das tagsüber als Bistro fungiert, die ersten „Kochschüler“ verzaubert. Seine Show ist im Prinzip keine, er ist  selbst die Show. Die teilnehmenden Gäste fertigen gemeinsam ein Menü, dass vom Anspruch her eher in der Klasse von Gastronomie angesiedelt ist, die man nicht so oft besucht – also unsereiner. Damit es den Gästen auch so richtig Spaß macht, hat Herr Dittmar mich gefragt, ob ich die Weine dazu empfehlen will. Ich wollte. Zu Beginn gab es ein Gläschen feinsten Cremant. Wein des Abends war der Weisse Hey vom gleichnamigen Winzer. Das Menü begleiteten dann Kirchner/Pfalz, Heymann-Löwenstein von der Mosel, nochmal Hey mit einem 2011 Zweigelt und schließlich Gusseks grandioser Traminer. 
 
 
Hier das Menü und die Weine
 
Im Parmesankörbchen angerichtet...Rote Bete, Rauke, sautierte Rinderfiletstreifen
& Espuma von der Süßkartoffel
  
Weißburgunder Stadtmauer Weingut Kircher, Pfalz
Qualitätswein trocken, 2014

 
2.
Tom yum soup mit Zitronengras, Lemonblätter, Riesengarnelen
& Kurkuma

Riesling Schieferterrassen Weingut Heymann-Löwenstein, Mosel
Qualitätswein trocken, 2014

3.
Sous Vide gegartes Rinderfilet auf reduzierter Rotwein-Balsamico Jus – Kartoffel Papaya Praline &
gezuckertes tourniertes Gemüse

Blauer Zweigelt Weingut Hey, Saale-Unstrut
Qualitätswein, trocken 2011

 
4.
Geschäumte Mascarpone-Erdbeer-Creme mit Biskuit & Karamell

Roter Traminer Winzerhof Gussek, Saale-Unstrut
Qualitätswein, 2015  

 
Und wer nun denkt, dass er für diese Demonstration Lotto spielen muss, hat sich geirrt. 99,00 Euro pro Person, ja das Wasser war auch mit drin, das Ambiente sowieso. Also Leute, stürmt diesen Laden, ich hatte schon lange nicht mehr einen so guten Abend. Und wenn Sie mich treffen wollen ….

Rainer Albert Huppenbauer

Impressionen vom 25.03.2016: Das beste vom Rind...


Die Tafel


Die Küche

Der "Meister him self"

In Action

Nur vom Feinsten

Geht doch!

Blauer Zweigelt 2011 - extrem lecker

Stil und Schluss!


 
 
Tags: Kochschule Daniel Dittmar, Weisser Hey
Autor: Stevie Huppenbauer | 05.07.2015 um 11:49 Uhr | 0 Kommentare

Die Nacht des Jahres?

Die Nacht des Jahres? Es war warm im Schatten des Steinmeisters, aber irgendwie doch sehr angenehm. Interessierte Gäste, tolle Weine, wer wollte konnte zum Wetter passende leichte Kost genießen. Es stimmte einfach alles. Alles wie immer bis zum Auftritt der Band CLEO. Was da abgeliefert wurde machte den ohnehin schönen Abend zum Erlebnis, für mich zur Nacht des Jahres. Fünf Musiker die eine Stimmung in die Nacht zauberten, dieses Gefühl, was man mit Worten nicht oder nur schwer ausdrücken kann. Perfekte Musiker, die vermutlich alles spielen können, zerstörten in mir ein Bild verstaubter Unterhaltung eines Geners grundlegend. Das war kein Chansonabend. Nichts war aufgesetzt, keine Geste zu viel, die Musik nahm sich die Nacht und die sich das Publikum. Und dann blieb da ein Ton einer Stratocaster hängen, BANG BANG, der brachte entgültig die Stimmung in Richtung Summerwine - kennen Sie auch von Nancy Sinatra und Lee Hazelwood. Mehr ist nicht zu sagen, ausser Danke Herr Hey.

Tags: Weingut Hey, Band Cleo
Autor: Stevie Huppenbauer | 18.10.2014 um 14:14 Uhr | 0 Kommentare

Jahrgang 2014 von Saale Unstrut gärt in den Tanks und Fässern

Rebarchitektur im Steinmeister Weingut Hey                             der Steimeister Ende September 2014

Den Jahrgang 2014 könnte man gemein hin als Achterbahnfahrt bezeichenen. Die frohe Erwartungshaltung der Winzerschaft noch im Juli, wurde im August und  in der  37. KW weggespült. Aber mal ehrlich Jungs, was hättet Ihr mit soviel Wein gemacht?
Insofern haben sich die Wetterkapriolen nicht nur auf die Tagesbräune der Teenager und Sonneanbeter aller Jahrgänge postiv ausgewirkt. Wir wissen, zuviel Sonne schadet der Haut. Und die wenigen Sonnenstunden reichten nicht aus, gesundheitliche Schäden davon zu tragen. Aber es gibt ja in Punkto Tagesbräune, Solarien und wer nicht an Hautkrebs erkranken möchte, nimmt eine Creme.
Beim Wein ist das ähnlich und doch eher umgekehrt. Viel Sonne lässt den Traubenzucker, der wie wir wissen den späteren Alkohlgehalt bestimmt, auf ein schönes Niveau klettern. Fehlt die Sonne, kann man immer noch  auf den Wissenschaftler und Politiker Antoine Chaptal (1756-1832) zurückgreifen. Die Formel ist einfach und lautet: Um ein Grad Alkohol mehr zu bilden, benötigen 100 Liter Most 2,4kg Zucker der bei der Vergärung beigemischt wird. Das wichtigste, es ist in Der EU außer in Italien und Spanien erlaubt. Am meisten wird es im Burgund angewendet.
Was der Jahrgang 2014 an Saale Unstrut bereithält, wird wie immer sehr differenziert sein. Noch nie gingen die Meinungen so auseinander wie in dieser Vegitationsphase des Jahres 2014. Was tun, frühe Lese war bei den frühen Sorten wie Müller Thurgau und Bacchus angesagt. Wer das so in der 37/38 KW anging, wird damit leben müssen, dass der Alkoholgehalt wohl etwas niedriger (auch mit Chaptalisierung) sein wird. Aber mal ehrlich, niemand braucht Müller Thurgau mit 13%.
Die Burgunder wiesen je nach Lage ( Steil- und terrassierte Lagen deutlich im Vorteil) ordentliche Mostgewichte aus. Das gleiche bei den Rieslingen. Hier handelten alle Top Winzer nach der Devise so viel Quantität wie nötig, so viel Qualität wie möglich. Auch wenn es mal nicht für den ganz großen Wurf gereicht hat.
Es wurde in den besseren Lagen kaum mal an einem Stück gelesen. Bei Matthias Hey zum Beispiel wurde und wird der Riesling über 3 -4 Wochen verteilt gelesen. Man darf gespannt sein, was es bringt. Ich glaube wir können uns bei denen, die nicht nur pressen und warten das es blubbert, auf großartige Weine freuen.
Frank Böhme und Bernard Pawis reden dann auch mit ernster Mine und fröhlichem Herzen. Auch das gehört dazu.
Auch aus Hönstedt von den Borns sehr zuversichtlich klingende Töne, auch hier der Tenor: "es wird gut".
Freuen wir uns also auf diesen Achterbahnwein und so wie es aussieht, können wir in 4 Wochen die ersten Weine auch schon genießen. All das soll nicht den Eindruck erwecken, dass es keine Ausfälle gibt. Portugieser wird wohl knapp sein oder wird Rosé. Na dann, es lebe der Wein und seine Macher.  


Sonnenuntergang am 03.10.2014 gesehen von Müncheroda, bearbeitet
Fotos und Bearbeitung Rainer Huppenbauer

 Tags: Hey, Pawis, Böhme und Töchter, Gussek, Jahrgang 2013, Riesling 2013, Silvaner 2013, Klaus Böhme, Weingut Born