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Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Torres

Autor: Stevie Huppenbauer | 22.09.2012 um 12:51 Uhr | 0 Kommentare

Weine Kaufen aber wo?

Die Varianten sind geradezu unglaublich vielschichtig. Ich glaube, dass  kein Produkt existiert, bei dem es derart viele Kaufmöglichkeiten gibt wie beim Wein. Zu nennen wären, der kleine und große Fachhandel. Also der Weinhändler an der Ecke oder die Weinabteilungen von Kaufhof und Karstadt. Der Großhandel wie Metro, Selgros und Mios. Hier erwartet Sie ein Mix aus einfachsten Abfüllerqualitäten wie Rotkäppchen, bis hin zu hochpreiseigen Angeboten großer Weinerzeuger wie Rothschild oder Antinori. Wobei die Metro hier wohl am überzeugendsten agiert. Der Weinhandel im Internet ist einer der am schnellsten wachsenden Vertriebswege für Wein. Denkbar einfach und sicher werden Weine zum Kauf angeboten. In den meisten Fällen, so wie bei Vinamundi.de sind die Weine exakt beschrieben und enthalten Aussagen zu den Produktionsmethoden und dem Erzeuger selbst. Die vorgenannten Vertriebskanäle sind mit wenigen Ausnahmen damit oftmals überfordert. Im Netz existiert darüber hinaus die größte Angebotsvielfalt und für den Konsumenten die Möglichkeit über Weinsuchmaschinen, quasi auf Knopfdruck, Preise zu vergleichen. Beim Händler müssen Sie nehmen was da ist, den Preis kann man aktzeptieren oder nicht und man muß es selbst nach Hause schleppen. Der Internertversand liefert an.
Aber das ist noch nicht alles, da wären noch die Supermärkte mit relativ einfachen Qualitäten, die größtenteils von Abfüllbetrieben für den jeweiligen Discounter unter einer Fantasiemarke angeboten werden. Das gilt ausdrücklich auch für die meisten ALDI Marken. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, bei Edeka oder Real steht auch schon mal Antinori oder Torres im Regal. Ein weiterer Vertriebsweg, die Tankstelle, ja auch hier gibt es Wein, der aber in der Regel nichts mit dem zu tun hat, was normale Menschen unter Wein verstehen. Und außerdem ist die Plörre auch noch teuer, jedenfalls  im Vergleich zum Inhalt anderer Produkte.
Ein weiterer Verkaufskanal ist der Direktkauf beim Erzeuger (Winzer) selbst. Viele Winzer haben eigne Shopbereiche und versenden im Prinzip wie ein Internethandel. Die Hürden bei den Winzern liegen in Punkto Versandkostenfreiheit etwas höher, als beispielsweise bei Vinamundi.de. 
Natürlich werden Weine auch direkt auf den Weingütern verkauft, das ist auch normal, denn hier hat der Winzer immerhin den besten Ertrag. Dies gilt international.  Für den Konsumenten ist es, betrachtet man mal die klassischen Urlaubsländer der Deutschen wie Italien oder Spanien, oftmals teurer den Wein z.B. im Chianti direkt zu kaufen. Mir sagte mal ein Kunde, er habe den Eindruck, je nördlicher man einen Chianti einkauft, um so günstiger wird er. Man kann ihm eigentlich nur Recht geben.  Die Ursache ist ganz einfach, die Weine die gefragt sind, werden den Winzern in großen Mengen von Importeuren abgekauft. Die Betriebe haben im Prinzip keine zusätzliche Arbeit  und sichere sich Einnahmen über Jahre. Der Verkauf auf dem Hof oder dem Weingut erfordert zusätzliches Personal und das verursacht Kosten. Diese muß letztlich der Käufer tragen. Im Prinzip gilt die Regel, je größer der Betrieb, um so unerwünschter der Weintourist. Vergessen Sie also die Schnäppchenjagt auf Weine die Sie  in Deutschland auch bekommen. Zu Entdecken gibt es aber immer was, aber man muß suchen oder wissen, und das kann dauern.

Hier nun unser Einkaufsranking:

1. Internethandel
2. Fachhandel
3. Winzer direkt

4. Großhandel (wenn man dort Kunde ist)
5. Lebensmittelhandel, Discounter

6. Weinclubs, etwa von großen Tageszeitungen, hier ist oftmals Vorsicht geboten - 6 gute Weine, 6 Nieten, das mitgelieferte Kellnermesser nicht  zu gebrauchen. Insgesamt oftmals überteuert trotz gigantischer Rabatte

7. Autohaus gesehen bei dem Großanbieter PS Union in der Zentrale. Die befragten Mitarbeiter konnten über den Wein keine Aussage treffen, die  Reaktionen reichten von Abwinken über Schulterzucken und Kopfschütteln. Hier will jemand Klasse zeigen, Prost.

8. Tankstellen
9. Südländischer Spätverkauf
an der Ecke
10..Baumärkte, ja auch die verkaufen Wein







Tags: Rothschild, Antinori, Metro, Rotkäppchen, Vinamundi.de, Torres, PS Union, Chianti,
Autor: Stevie Huppenbauer | 29.06.2012 um 09:33 Uhr | 0 Kommentare

Ich werde wohl den Bäcker wechseln müssen, da waren es nur noch 2

Italien hat es also geschafft, die Lieblinge meines ehemaligen Bäckers nach Hause zu schicken. Im Finale warten nun die etwas lustlos wirkenden  Spanier. Kein Wunder, denn die haben schon alles. Also diesmal gleich zu Beginn unser Tip. Italien wird gewinnen.

Nun zum Schönen. Wir laden uns Gäste ein und haben eigentlich vom vielen kochen die Nase voll. Wir werden Grillen. Bei einem Großhändler habe  ich einen 4,5 kg schweren Steinbutt geordert. Nach dem Auslösen der 4 Filets werden diese auf einer Seite mit Butter bestrichen, gesalzen und gepfeffert. Beide Seiten werden mit einer Mischung aus Ei  und rohen geriebenen Kartoffeln belegt. Kurz in einer Pfanne anbraten, so dass eine schöne Farbe entsteht. Die Filets dann in Grillfolie einschlagen und ca. 15 Minuten auf den heißen Grill legen. Es geht natürlich auch im Ofen. Dazu gibt es Risotto Milanese und frisches in Salzbutter angebratenes Gemüse. Der Wein ist  ebenso einfach wie gut. Wir haben uns für Mas Rabell blanco von Torres und einen Antinori Sauvignon Blanc ( Mount Nelson) aus Neuseeland entschieden. Nach dem Spiel, je nach Sieger, entweder Chianti Classico von Bindi Sergardi oder eien feinen Wein von Vega Enix. Allen Viel Spaß beim Finale, die Olympiade naht und erfordert volle Aufmerksamkeit. Mal sehen ob wir dann noch mit Euro bezahlen. Also mir ist es egal. Schönes Wochenende.

Tags: Antinori, Bindi Sergardi, Vega Enix, Neuseeland, Chianti Classico, Mas Rabell, Torres
Autor: Stevie Huppenbauer | 13.06.2012 um 09:26 Uhr | 0 Kommentare

Italien vs Spanien, kulinarischer Höhepunkt der EM

Da muß man nicht viel drum herum reden, der Abend kannte nur Sieger. Erster Sieger Italien - gegen den amtierenden  Weltmeister nicht verloren. Zweiter Sieger Spanien -  gegen den Weltmeister von 2006 nicht verloren. Insgesamt ein unterhaltsames Spiel und weil wir es uns  schön gemacht haben, ein perfekter Abend. Zum Schön machen gehörten 2 Weine, ein Weisswein für die erste Halbzeit und ein Rotwein für die Zweite. Dazu gab es je zwei Antipasti und zwei Tapas und einen Hauptgang. Die Weine wurden natürlich entsprechend beider Nationalitäten so ausgewählt, dass sie sich mühelos der Dramaturgie des Spiels anpassten. Der Weisswein - Natureo von Miguel Torres wurde mit Bedacht ausgewählt, viel Frische,  Muskat  und  Zero Alkohol, um das Ende des Speils auch wirklich zu erleben. Der Rote dann ein Klassiker aus der Toscana. Ein Chianti Classico von Querciabella.   Dieser Wein des Jahrgangs 2007 ist voller Kraft und Geschmeidigkeit, eine duftige Füllen von Veilchen, Kaffee und schwarzen Kirschen überwältigt schon nach kurzer Zeit im Glas. Am Gaumen dann schwarze Beeren und geschmeidige Tannine. Im langen Abgang ein wenig schwarzer Pfeffer mit Kakao.

Die zubereiteten Speisen alle samt einfach und äußerst lecker. Als da waren zu genießen Antipasti: Champignon mit Tomate, Basilikum,  Karpern und Zitonensaft und kurz angebratene Carottenscheiben in  Marsala  und Pinienkernen.

Die Tapas: 1. marinierte rote Paprika  und 2. Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln, Karpern, Dill, Zitonensaft und Orangenschale. Zum Hauptgang dann Penne mit grünem Spargel. Das gesamte Essen wurde in 1h zubereitet und in 3 Stunden gegessen. Alle Rezepte kann man nach und nach über unseren Newsletter erhalten. 

Achso das Spiel, es geriet zur Nebensache, war aber spannend. 

Tags: Torres, Querciabella, Italien, Spanien, Natureo, Chianti Classico
Autor: Stevie Huppenbauer | 27.04.2012 um 14:43 Uhr | 0 Kommentare

Risotto mit grünem Spargel und Torres Mas Rabell blanco

Um es Vorweg zu nehmen, es war grandios. Balance und finessenreich ergänzte dieser Wein ein wunderbares Essen. Sie wollen wissen wie es geht, bitte sehr :

Rezept für 4-6 Personen

500 Gramm Risotto Reis

1kg frischer grüner Spargel

500 ml Spargelbrühe aus ausgekochten weißen Schalen

250 Gramm 12 Monate gelagerten, geriebenen  Parmesan ,  bitte nicht aus der Tüte

2 Schalotten, Salz,  Pfeffer

200ml Weißwein

ein paar Spritzer Zitonensaft

150 Gramm Butter

50ml Olivenöl extra Vergine

Zubereitung

Weiße Spargelschalen in Gemüsebrühe auskochen, etwas Salz, etwas Zucker und Pfeffer. Durch ein Sieb passieren und Beiseite stellen.

Schalotten kleinhacken und in Olivenöl und etwas Butter kurz andünsten, den Reis hinzugeben und unter rühren warten bis er glasig ist, geht sehr schnell. Dann mit Weißwein ablöschen, kurz warten und den Reis mit dem Spargelsud bedecken. Immer rühren. 

Sobald der Sud aufgesogen ist erneut auffüllen und immer rühren. Eventuell noch einmal wiederholen. Dann den Reis zudecken und vom Herd nehmen. Es muß noch ein kleinwenig Flüssigkeit darin sein, aber nicht schwimmen, der Reis sollte innen noch etwas Biss haben.

Etwa 15 Minuten warten jetzt muß der Reis durch sein, aber nicht klebrig. Die restliche Butter und 2/3 des Parmesan einrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft (wenig) abschmecken.

In der Zeit wo der Reis ruht, den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Den Spargel in drei Stücke schneiden und im Spargelsud ca. 3-5 Minuten blanchieren, den Sud abgießen, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Butter und etwas Weißwein in die Pfanne geben und ca. 10 Minuten auf kleinster Flamme garen. 

Das Risotto auf die Teller und den Spargel darüber geben. Etwas Parmesan oben drauf und los geht es.

Nochmals der Wein: Torres Mas Rabell blanco 2011 bei uns im Shop nur 6,50€.  Viel Spass.

Tags: Mas Rabell Blanco 2011, Torres, Grüner Spargel, Parmesan,
Autor: Stevie Huppenbauer | 26.04.2012 um 11:28 Uhr | 0 Kommentare

Mein liebstes Spargelrezept und der dazu passende Wein

Wie in jedem Jahr so auch in diesem kommt pünktlich mit der Erderwärmung der Spargel auf den Markt. In diesem Jahr auffallend preismoderat. Mein Lieblingsspargel kommt aus dem Geiseltal vom Agrarbetrieb der Familie Hindorf. Aber auch Hohenseeden bei Magdeburg oder Spargel aus Thüringen kommt wegen der schweren Böden deutlich mineralischer daher, wie der allseits beliebte Beelitzer.

Der Klassiker ist und bleibt Spargel mit Kartoffel und Sauce Hollandaise oder mit brauner Butter. Wahlweise mit oder ohne Kalbsschnitzel.  Dicht gefolgt von Spargel mit feinem spanischen oder italienischen Schinken. Zu stark geräucherte Schinken, etwa Schwarzwälder,  sollte man im Zusammnehang mit Spargel meiden. Ein besonderes Geschmackserlebnis verspricht Spargel mit Morchelsauce. Hier das Rezept.

Spargel ganz normal zubereiten und beim schälen nicht geizen. Die unteren Enden ca. 1-2cm abschneiden. Um mehr Aroma zu erhalten zunächst die Schalen kochen und passieren. In dem gewonnenen Sud und der Zugabe von Gemüsebrühe, etwas Butter, Salz und Zucker den Spargel bei mitlerer Hitze kochen. Immer mal probieren und kurz vor dem Gar werden vom Herd nehmen, den Spargel noch 2-3 Minuten ziehen lassen.

Die Sauce kann aus frischen oder getrokneten Morchel erzeugt werden. Bei getrockneten Morcheln 2 Stunden vor der Zubereitung in einer Schale wässern. Danach ist alles gleich. Die getrockneten Morcheln sind etwas aromatischer. Für 4 Personen benötigen Sie ca 300 Gramm Morcheln. Getrocknet etwa  50 Gramm.

Außer den Morcheln benötigen Sie:

2 junge Schalotten

50-100 Gramm Butter je nach Geschmack

50ml Portwein

150ml Kalbsfond

150ml Sahne 32% Fett

Die großen Morcheln klein hacken und die kleinen ganz lassen. Alles in Butter (1EL) anbraten. Die gehackten Schalotten hinzu geben und alles zusammen ein wenig dünsten, bis die Schalotten glasig sind. Mit etwas Kalbsfod  ablöschen und bis auf 1/3 einreduzieren. Dann den Portwein hinzugeben und erneut einreduzieren und mit Sahne ablöschen. Wieder etwas einreduzieren und zum Schluß vom Herd nehmen und mit dem Rest kalter Butter zum glänzen bringen. Keine Wärme mehr zufügen.

Als Fleischbeilage empfehlen  Kalbs - oder Rinderfilet kurz gebraten.

Und nun das Wichtigste, der Wein:

allgemein zu Spargel, aus unserem Sortiment die Silvaner von Pawis und Böhme, oder demnächst Gutedel von Weingut Hey. Wenn es exotischer sein soll, dann ein Sauvignon Blanc aus Chile von Torres oder Antinori aus Neuseeland.

Zu dem oben beschriebenen Rezept der Grauburgunder Spätlese Edelacker von Pawis oder ein tragender Chardonnay aus dem Burgund, Südafrika oder Chile.

Tags: Spargel und Wein, Torres, Burgunder, Morcheln, Schinken, Kalbschnitzel, Chardonnay, Sauvignon blanc,
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