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Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Weißwein

Autor: Stevie Huppenbauer | 01.04.2014 um 13:14 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut 2013 - Die Weißburgunder

Ich habe so den Eindruck, dass der 2013 Jahrgang an Saale Unstrut in so gar kein Schema der letzten Jahre passt. Im Grunde zeigt sich bei allen Weinen vom Riesling bis zum Müller Thurgau eine gewisse Säurelastigkeit. Und ich muß sagen, dass dieser Wesenszug der 2013 selbst beim Traminer, eher als säurearm bekannt,  eine gewisse Finesse hervorbringt, die ich schon verloren glaubte. Und nun plötzlich dieses Ergebnis. Mancher Winzer ist so gar nicht glücklich damit, andere loben gerade diese Geschmacksausbildung.
Bei den bisher von mir probierten Weißburgundern merkt man deutlich, dass die Winzer versucht haben gegenzusteuern. Was herauskam ist,  dass seit langem beste Weißburgunderergebnis von Saale Unstrut.  Leichte verspielte mineralische Weine mit nicht zu dominaten, aber dennoch präsenten Fruchtnoten. Bei den Gutsweinen von Hey, Pawis, Klaus Böhme und Born (mehr habe ich noch nicht probiert) spürt man deutlich diese Geschmachsrichtung. Natürlich, jeder Winzer hat seine Handschrift, aber der Gesamteindruck ist genau dieser. Diese Weine eignen sich als hervorragende Speisbegleiter, zum Spargel sowieso aber auch zum nicht durchgegarten Rinderfilet ebenso, wie zum Zander.
Die nächsten Proben stehen an und ich werde sehen ob sich der Trend bestätigt.Ich berichteTags: Weißburgunder, Hey, Pawis, Weißwein, Klaus Böhme
Autor: Stevie Huppenbauer | 10.06.2013 um 15:45 Uhr | 0 Kommentare

Vinamundi Weinreise, Le Mortelle


Der Eingang zum Keller, oder zum Le Mortelle Paradies?

Hat man von Guado al Tasso schon jede Menge gehört, so ist der Name Le Mortelle bis dato nur Insidern ein Begriff. Die Fahrt von Guado al Tasso in den Süden der Maremma ist landschaftlich, besonders im letzten Teil, sehr reizvoll. Hat man dann das Ziel erreicht und die Sonne scheint, glaubt man, man ist auf einem anderen Stern. Ein 260 ha großes Anwesen mit einem architektonischen Glanzpunkt, dem Weinkeller im Zentrum.


Das Fenster der Nautilus


Das Guggenheim Fenster

Umgeben von 150 ha Reben von Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon für die beiden Rosso, Vermentino, Ansonica und Viogner für den Bianco, wurde ein Weintempel in die Erde gebaut, der zeitweise an Jules Verne, das Guggenheim Museum in New York  oder das Raumschiff Enterprise erinnert. Es ist so angelegt, dass die Weinerzeugung der Gravitation folgt. Kein Stress, alles geht von oben nach unten. Am Boden des Tempels dann die Barriques. Insgesamt werden 3 Mio. Liter Wein erzeugt. Der kleinere Teil geht in die 3 Le Mortelle Weine, der größere Teil, wird von Antinori Kellerein wie Santa Christina als Toscana IGT verwendet.


Der Barriquekeller

Kommt man aus dem Keller heraus und begibt sich in die erst kürzlich eröffnete Verkostungszone, hat man einen betörenden Blick auf die Landschaft und das Thyrenische Meer.  


Blick auf das Thyrenische Meer

Die Führung durch das Areal und die Weinprobe wurde von Irene Burberi sehr charmant und professionell gestaltet. Die Weine alle samt extraklasse mit feinem Alterungspotential. Der Weißwein sehr frisch und nuancenreich.
Der bleibende Eindruck auch hier, der Weinkunde ist ausdrücklich gewünscht und wird behandelt wie ein Familienangehöriger. Kleine Geschenke am Ende der Besichtigung inklusive.  Für allle ein glücklicher Tag.



Woran erinnert mich das nur? Meine Frau sagt an Hanibal und seine Elefanten!
Tags: Le Mortelle, Guado al Tasso, Santa Christina, Weißwein, Rosso, Bianco
Autor: Stevie Huppenbauer | 23.06.2012 um 09:43 Uhr | 0 Kommentare

Frankreich gegen Spanien vorläufiger gastronomischer Höhepunkt!

Da war es also wieder, das Gespenst VIP Tribüne. Dennoch gab es hier eine der feinsten Momentaufnahmen in der Geschichte solcher Bilder zu sehen. Folgende Szenerie: Großaufnahme eines trommelnden griechischen Fans, Schwenk auf die Kanzlerin und Herrn Niersbach. Die Kanzlerin breit lächelnd und den Trommler nachahmend. Dabei Herrn Niersbach anstoßend, der gerade den bis dahin fruchtlosen Bemühungen seiner Manschaft  zuschaute und es naturgemäß  gar nicht lustig fand, dass da jemand trommelt. Die beiden Gesichter der erwähnten Hauptakteure konnten unterschiedlicher nicht sein. Die Kanzlerin mit freudiger Faschingsmiene, Niersbach mit Beerdigungsanspannung. Das Spiel selbst lief dann so, wie es eigentlich fast alle erwarteten. Unser Essen und die Weine waren großartig.

Nun zu heute. Frankreich vs.Spanien verspricht in allen Fragen sehr interessant zu werden. Das Spiel sowieso. Auf Grund der Reichhaltigkeit der kulinarischen Angebote haben wir uns für einen Mix entschieden.

Aperitif natürlich Frankreich, ein Gläschen Champagner aus dem Hause Tattinger wird alle Verkrampfungen lösen. Die Vorspeisen nicht zu opulent, dafür feinste mediterrane Küche.

Marinierte rote Paprika, Garnelen mit Romescosauce und Aioli mit Rohkost. Bei der Rohkost bieten sich derzeit grüner Spargel, Radieschen, Salatgurke und Chicorée an. Wie eine Aioli geht steht in jedem Kochbuch, die Gurke entkernen und in Stifte schneiden, den Spargel bissfesst garen. Es geht aber auch mit Karotten, Paprika etc.  Wie Garnelen gebraten werden ist auch bekannt. Am besten ist, sie nur ziehen zu lassen. Romescosauce findet ihr  in jedem Kochforum wo es um Fisch geht.

Nun der Hauptgang. Es gibt gebratene Kalbsleber mit roten Linsen und Buchweizen. Das Gericht ist aus der Provence und äußerst schmackhaft. Das Rezept erhalten Sie im Newsletter Monat  August.

Die  Weinauswahl fällt natürlich bei der imensen Vielfalt nicht leicht. Nach dem Aperitiv von Taittinger gibt es zunächst einen leichte Eröffnung mit einem Gläschen gut gekühlten Tio Pepe en Rama. Ein vorzüglicher purer Sherry, ungefiltert, sehr trocken und elemtar. Danach ein Gewächs aus Südfrankreich von Gerard Bertrand Gris blanc. Frisch und prikelnd auf der Zunge eignet sich dieser Wein hervorragend zum frischen Gemüse und den anderen Vorspeisen. Für den Hauptgang dann zwei Vorschläge zum einen ein Weißwein und zum anderen ein Rotwein. Passend als Weißwein wäre ein kräftiger Burgunder. Wir haben uns für einen Bourgogne Chardonnay von Louis Jadot entschieden. Der Wein eignet sich geradzu vorzüglich zu diesem Gericht, er besticht durch Finesse und Fruchtigkeit. Als Rotwein haben wir einen spanischen Wein ausgewählt. Der Erzeuger Vega Enix bringt Weine hervor, die sich ausgezeichnet für  Kombinationen mit Mttelmeergerichten eignen. Wir haben den Aristeo 2000 ausgewählt. Der Wein hat einige Jahre auf dem "Buckel" aber dennoch wirkt er frisch und jugendlich. Seine fruchtigen Aromen von schwarzer Johannisbeere bilden eine feine Ergänzung zur Leber.

Das Spiel an sich, wird ganz sicher großen Sport bieten und wenn es nach uns ginge, unentschieden enden. Da es aber nicht nach uns geht und ein Unentschieden ausgeschlossen ist, tippen wir auf einen knappen Sieg Spaniens.

 

Tags: Aristeo, taittinger, Gris Blanc, Tio Pepe en Rama, Gerard Bertrand, , Herr Niersbach, Kanzlerin, Weißwein, Louis Jadot, Chardonnay, Südfrankreich,
Autor: Stevie Huppenbauer | 09.06.2012 um 12:57 Uhr | 0 Kommentare

Das Glas macht den Unterschied

Jeder Mensch, der gern Wein genießt, legt Wert auf schöne, den Wein betonende Gläser.  Was man in der Realität findet ist sehr oft genau das Gegenteil. Restaurants, Michelinsternekneipen mal ausgenommen, da ist es mir noch nie passiert, aber  schon ein Stück dahinter geht es los.  2 mal F an der Tür,  13,5 Gault Millau Punkte und Rollrandgläser. Den Schoppen bis zum Rand gefüllt, so dass mein Nachbar sofort riechen konnte, was ich im Glas habe.  Erbärmlich. Genußtod und das bei 13,5 Punkten.

Wie überall, wenn man das Normale einfordert,die Bemerkung: "da hat sich aber noch nie jemand beschwert".

Ganz besonders schlimm wird es dann bei diesen Pseudo - Italo - Gastronomen, wenn sie riesige Glaspötte hinstellen, meistens im überdimensionierten  Burgunderformat, aus denen man dann Chianti trinken darf wie ein Frosch.  Aber genug davon, ich ärgere mich schon wieder.

In Punkto Glas hatte ich vor kurzem eine schöne Begebenheit.  Ich war bei Bernard Pawis zu Gast und wir tranken, wen wundert es, Wein.  Dabei stellte der Winzer neue Gläser vor, die er in seiner Straußenwirtschaft nutzen möchte. Es ergab sich die Gelegenheit, zwei verschiedene Weinglastypen von Hersteller Stözle zu probieren. Das Ergebnis war überraschend. Das neue Glas, im übertriebenen Sinn zwei auf der langen Seite(Hypotenuse , C) auf einanderstehende Dreiecke, das obere oben abgeschnitten, damit man trinken kann, offenbarte Düfte, die zum großen Teil im normalen Weinglas untergingen. Dies betraf Rotwein - und  Weißweingläser gleichermaßen. Die Erklärung ist eigentlich einfach. Die Form ermöglicht der Weinoberfläche die größtmögliche Sauerstoffaufnahme, wenn optimal eingegossen wird, also bis zur breitesten Stelle. Die Zusptzung im oberen Teil des Glases erzeugt, wenn man den Wein bewegt eine Art Zug, dass heißt, der Sauerstoff setzt Duftaromen frei, die den direkten Weg in unsere Nase finden.  Das Ergebnis war wirklich erstaunlich.

Die Moral von der Geschichte, trinken Sie Wein aus passenden Gläsern. Die Firma Stölzel aus der Lausitz ist dabei eine gute Adresse. Preis und Leistung sind ausgezeichnet. Ab September können Sie diese Gläser auch in unserem Shop bestellen. Wir beraten Sie gern.  

Tags: Gläser, Pawis, Weißwein, Rotwein, Sauerstoff, Stölzel
Autor: Stevie Huppenbauer | 05.06.2012 um 08:42 Uhr | 0 Kommentare

Europameisterschaften im Fußball und der Wein

Fußball und Wein? Ja ganz genau so ist es, Bier wurde als offizielles Getränk von der UEFA dorthin zurückgebracht, wo es hin gehört. In Pub`s und Kneipen. Zu verdanken hat es die Weinindustrie dem bekennenden Bordeaux Fan Michel Platini. Dieser ist nämlich UEFA Präsident und hat angesichts zurück gehender Umsätze französischer Winzer ein Zeichen setzen wollen. Offizieller Hauptsponsor der EM ist nun nicht Carslberg, sondern ein Konsortium der bekanntesten Winzer Europas. Da wären aus Frankreich Champagne Taittinger, Trimbach, Gerard Bertrand und Baron Philippe de Rothschild.. Aus Spanien Miguel Torres- ein naher Verwanter der Familie gleichen Namens spielt für Spanien. Für Portugal der berühmte Betrieb Quinta da Romaneira. Für Deutschland beteiligt sich der VdP vorallem mit seinen Großen Gewächsen. Die Tschechen, Polen, Engländer, Holländer und Ukrainer haben Bedenken angemeldet, da in ihren Ländern ein Grundrecht auf Bier in der Verfassung verankert ist. Kroatien beteiligt sich mit Weinen aus Istrien, Schweden sind mit dabei aber ohne eigenen Wein. Griechenland und Irland würden sich nur beteiligen, wenn gewährleistet ist, dass von der UEFA die Rückflüge bezahlt werden. Die Russen beharren auf  Vodka und die Dänen auf Tuborg. Italien, der zukünftige Europameister,  steuert feinste Rotweine aus der Toskana und grandiose Weißweine aus dem Friaul bei.

Weiterhin gehört zur Deeskalationsstrategie der UEFA, dass nicht nur die VIP´S kleine Tischchen bekommen. Nein, gerade in den Fanblöcken, werden Stehtische installiert. Des weiteren wird in diesen Bereichen von netten Mädels gekellnert. Nur die englischen Fanvertreter waren gegen Frauen auf dem Fußballplatz. Sie wollten lieber Männer.

Das könnte, ja Sie haben richtig gelesen, es könnte so sein, wird es aber nicht, weil ich mir das alles ausgedacht habe.

Auf Wein sollten Sie dennoch nicht verzichten, wir empfehlen etwas Leichtes wie unser Rosé - oder Sommerpaket.

Ihnen viel Spaß und ich hoffe, dass die auf dem Rasen spielenden Millionäre (etwa 50%) sich mal eine Champagnerdusche gönnen. Bier ist echt langweilig, aber gut gegen Pickel. Na dann nehmt Bier Jungs.

Böse oder?

Tags: Europameisterschaft, Bier, Fußball, UEFA, Rotwein / Weißwein / Rosé
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