Aktuell

Neue Jahrgänge eingetroffen!
Jetzt die neuen Weine 
günstig online bestellen!

 




 



 

Warenkorb
Ihr Warenkorb ist noch leer.
Korb leeren zur Kasse gehen

Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Winzerhof Gussek

Autor: Stevie Huppenbauer | 18.04.2016 um 17:45 Uhr | 0 Kommentare

Gussek Edition für 25 Jahre Objekt 5 und 10 Jahre Ruine – Gastronomie im Objekt 5 in Halle an der Saale

Wenn Sie etwas über das Objekt 5 wissen wollen dann ist es das Beste, wenn Sie Markus Keitel direkt anrufen. Seine Handynummer lautet: 017... und so weiter. Nein, das Beste ist natürlich, so Sie nicht in Halle wohnen, die Webseite aufzurufen. Wohnen Sie in Halle, dann kennen Sie sicher die Adresse und haben auch schon das ein oder andere Konzert besucht. Dass es in der so genannten "Ruine" auch was zu Essen gibt, hat sich auch herumgesprochen. Die ohnehin umfassende Weinkarte ist nun in Vorbereitung der Jubiläen um zwei Positionen erweitert wurden.  
Andre Gussek, einer der besten Winzer der Region, brilliert mit zwei Weinen, die durch das Objekt 5 mit einem Sonderetikett versehen wurden. Der Rotwein vom Kaatschener Dachsberg, schlicht: ROTER DACHS gerufen, stammt aus dem Jahr 2014 und wird im beigefügten Schmucketikett sehr schön beschrieben. Der Weißwein ist eigentlich auch ein Roter, nur eben als Weißwein ausgebaut. Als BLANC DE NOIR aus dem Jahre 2015 kam er in die Flaschen. Der Wein wird ebenfalls im angehängten Etikett beschrieben. Überhaupt muss man sagen, dass die Symbiose aus taffen Weinen und kunstvollen Etiketten extrem gelungen ist. Und wenn ich schon mal dabei bin, dann möchte ich nicht nur zu der Weinauswahl gratulieren, sondern auch zu den beiden Jubiläen herzlich gratulieren. Da ich ein Mensch bin, der hin und wieder auch mal ein bisschen viel erzählt, möchte ich die Sache mit dem folgenden Bild abkürzen.


Für mich kann ich sagen, ja, ein paar der schönsten Erlebnisse in meinem noch jungen Leben waren das schon. Irre Konzerte, von denen ich zwar nicht jedes gesehen bzw. gehört habe, aber zumindest kennt man die Namen. Und wenn Sie nicht wissen wer Townes van Zandt ist, dann mal wieder „The Big Lebowsky“ ansehen, da singt er am Schluss des Films ein Lied.  
The National, Kroke, Big Brother and the Holding Company, Napoleon Murphy Brok,Giant Sand, Chris Farlowe, Jasper van`t Hof, Chuck Prophet, T.M Stevens, Silos, Cracker und hunderte andere haben dort gespielt und für unvergessliche Momente gesorgt. Das Größen wie Tom Waits oder Elvis Costello noch nicht da waren, liegt ganz einfach daran, dass die bis jetzt keiner gefragt hat. Kann ja noch werden.
 
Also Freunde, seid ihr irgendwann mal in Halle und wollt einen klasse Abend erleben, dann beteiligt euch an der Feier. Markus Keitel und sein Objekt 5 sind ein lohnendes Ziel. Die beiden Weine kann man im Objekt käuflich erwerben. In handlicher Tüte mit reichlich Beigaben sind 26,00 Euro für die Qualität des Inhaltes und der gewählten Ausstattung ein Schnäppchen. Zu dem sind die Weine limitiert und nur in diesem Jahr erhältlich.
 
Happy Birthday Objekt 5.
 
Rainer Albert Huppenbauer, 18.04.2016
Tags: Winzerhof Gussek, Objekt 5
Autor: Stevie Huppenbauer | 31.01.2016 um 10:18 Uhr | 0 Kommentare

Andre Gussek beim Rebschnitt im Kaatschener Dachsberg

Es ist Samstag der 30.01.2016, ein heftiger Wind bringt Luft vom Atlantik an die Saale. Bei derlei Winden herrschen für Fotografien ausgezeichnete Lichtverhältnisse, das führte mich an die Saale, ins thüringsche Kaatschen. Ich wollte zum Kaatschener Dachsberg, um ein paar Fotos zu machen. Dabei traf ich Andre Gussek, der gerade im terrassierten Teil der Lage, die Rieslingreben in Form brachte. Der heftige Wind und sein bester Freund im brauner Fell, verhinderten zunächst die Kommunikation. Der Hund wurde in die Hütte verbracht und ich konnte den Berg erklimmen. Und in der Tat, es war so wie ich es mir vorgestellt hatte, Luft wie am Antlantik, klar und scharf. Der Kaatschener Dachsberg befindet sich in Thüringen, an der Grenze zum "Land der Frühaufsteher", wie Sachsen-Anhalt fataler Weise genannt wird. Der Berg ist in einem kleinen Teil terrassiert und ein wirkliches Schmuckstück. Andre Gussek bewirtschaftet diesen Teil des Dachsberges allein. Er liegt ca. 1km außerhalb von Kaatschen in östlicher Richtung. Mit dem Zug kann man bis Großheringen fahren, bei Mitnahme eines Fahrrad`s ist es ganz praktisch, um nach Kaatschen zu gelangen. Es geht aber auch zu Fuß. In einschlägigen Wanderkarten ist der Weg beschrieben. Ich war allerdings mit dem PKW unterwegs, da ich auch noch andere Weinberge besucht habe, war das einfach praktischer. Ein kleines Gespräch mit Andre Gussek war auch drin, er hat mir sein Geheimnis verraten, wie er es bei dem starken Wind in luftiger Höhe aushält (siehe Foto). 


 
Alles in allem merkt man Andre Gussek an, dass er diesen Berg besonders in seine Winzerseele eingeschlossen hat. Manchmal denke ich, bestimmt gibt er jeder Rebe die dort steht einen Namen. Natürlich macht er das nicht, aber irgendwie hat man den Eindruck, dass er die Reben dieses Weinberges ein bischen mehr "verhätschelt". Und in der Tat ist es so, dass die dort entstehende Qualität es auch verdient.  


Andre Gussek, standfest

atlantische Luft in Kaatschen


Andre Gussek hoch über der Saale

 
   
Tags: Winzerhof Gussek
Autor: Stevie Huppenbauer | 13.08.2013 um 14:20 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, der zweite Jahrgang

Am 10.08.2013 wurde im Naumburger Nietzsche - Zentrum der zweite Jahrgang der Breitengrad 51 Weine gekürt. Nach einem strengen und langen Verfahren, präsentierten die Vereinsmitglieder Hey, Gussek, Fröhlich-Hake, Born/Hinderer, Schwalbe, Böhme und Töchter und das  Landesweingut Klosterpforta  die frisch gekürten Weine. Premiere hatten in diesem Jahr die Rotweine der Breitengradwinzer. Insgesamt dürfen in diesem Jahr 3 Rotweine (2 Zweigelt und ein Spätburgunder) das Gütesiegel Breitengrad51 tragen.Bei den Weißweinen behaupteten 4 Weine . Im einzelnen erreichten, das Weingut Böhme & Töchter mit dem Roten Traminer und dem Spätburgunder, das Landesweingut Kloster Pforta mit dem Weißburgunder und dem Zweigelt, das Weingut Fröhlich - Hake mit dem Riesling Steinmeister, Weingut Hey mit der Weißweincuvée und Andre Gussek mit seinem Zweigelt, die  begehrte Bezeichnung. Wir von Vinamundi waren ebenfalls vor Ort, und konnten uns so während der gelungenen Veranstaltung ein gutes Bild über die vertretenen Weingüter machen. Neben den gekürten Weinen standen auch weitere Gewächse der teilnehmenden Winzer zur Verkostung. Wir hatten uns mit Reinhard Löwenstein und der seinerseits mit Thomas Reppchen Verstärkung eingeladen. Das erstaunliche war, dass unter uns dreien, die Übereinstimmung über die angebotenen Qualitäten einhellig positiv ausfiel. Reinhard Löwenstein und Thomas Reppchen zeigten sich vom vorliegenden Qualitätsstandard schon überrascht, ohne auf kritische Anmerkungen, beispielsweise zum Holz-, und Schwefelgebrauch,  zu verzichten. In der Kritik von Reinhard Löwenstein,  Thomas Reppchen und Rainer Huppenbauer schnitten die Weingüter Hey, Born und Böhme & Töchter am besten ab. Winzerhof Gussek überzeugte uns mit dem besten Rotwein des Abends. Dieser wurde dann auch das Feierabendgetränk, nach 3 stündiger anstrengender Verkostung.
Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung auf gutem Niveau. Der Weg dahin, sollte in den nächsten Jahren (Auswahl der Weine und die Finalverkostung) lanfristiger vorbereitet werden.
Tags: Breitengrad 51, Saale Unstrut, Weingut Hey, Winzerhof Gussek, Böhme und Töchter, reinhard Löwenstein, Jochen Hinderer
Autor: Stevie Huppenbauer | 16.07.2013 um 10:23 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, Finalprobe, Vinamundi war dabei

Zur finalen Probe der neuen Breitengradweine, wurde durch den gleichnamigen Verein ins Landesweingut Kloster Pforta geladen. Zum Kreis der Breitengradwinzer gesellten sich noch vier  weitere Juroren.   Dabei waren  Pascal Dautel von der Deutschwein Classics, vermutlich der Mann in Deutschland, mit dem größten Überblick über die Entwicklung der  deutschen Weinanbaugebiete und Weine. Bernard Pawis, der erfolgreichste Winzer des Anbaugebietes Saale Unstrut, Alexander Lehwald vom Restaurant Weinbeisser in Leipzig und Rainer Huppenbauer  von Vinamundi.de.
Gemeinsam mit den Winzern wurde in einer Blindverkostung die diesjährigen Breitengradweine gekührt. Es wurden  für folgende Kriterien: Geruch, Geschmack und Harmonie Punkte zwischen 0 und 5 vergeben. Das Siegel Breitengrad 51 wird nur an jene Weine vergeben, die im Schnitt 3,5 Punkte erzielen. Das hieß, bei 11 Juroren müssen mindestens 6 von ihnen 3,5 Punkte vergeben. Unter die eingestellten Weine, wurden erschwerend, so genannte Piraten mit verkostet. Dabei auch sehr namhafte Erzeuger anderer Anbaugebiete.
Am Ende der Verkostung gab es nur eine Auflösung der Piratenweine. Die Ergebnisse der Breitengradweine erhalten die Jurymitglieder in den nächsten Tagen. Wir können erst dann über die neuen Weine  der Marke Breitengrad 51 berichten.
Unser Resümee: Eine sehr professionelle Veranstaltung, die den Qualitätsbestrebungen der Saale Unstrut Winzer neuen Auftrieb geben wird.
Tags: Breitengrad 51, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis, Saale Unstrut
Autor: Stevie Huppenbauer | 19.06.2013 um 17:40 Uhr | 0 Kommentare

Sommerweine von Saale - Unstrut

Verkostet wurden, die unserer Meinung nach beiden besten Grauburgunder von Saale und Unstrut von Bernard Pawis und Andre Gussek. Beide Weine, um die auffälligen  Gemeinsamkeiten hervor zu heben, haben mit kaum wahrnehmbaren Nuancen im Farbton, vorallem eines gemeinsam, es sind großartige Produkte mitteldeutscher Weinkunst. 
Der Grauburgunder von Bernard Pawis ist ein außerordentlich eleganter Wein, mit viel Charm und Fruchtigkeit. Andre Gussek` s Grauer Burgunder ist klassischer, mit ein wenig mehr schmeckbarer Säure und begleitender Fruchtigkeit. Ein langes Finale ist bei beiden sicher. Die typischen Noten von Butter, Ananas und Birne haben beide aufzuweisen. Gussek geht etwas mehr in gemüsige Noten, etwa Paprika und begleitende Zitrustöne. Der Pawis Burgunder betont mehr die Zitrusnoten ohne auf gemüsige Noten zu verzichten.
Beide Weine sind zwei großartige Beispiele für Möglichkeiten einiger weniger Winzer,  einer Traubensorte Individualität zu verleihen und doch  das zu treffen, was die Trauben ausmacht. Einer sieht es traditioneller und der andere moderner. Wichtig ist, man schmeckt den Grauen Burgunder. 
Tags: Grauer Burgunder, Winzerhof Gussek, Bernard Pawis
12