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Vina Mundi Online Shop > Blog > Tags > Hugh Johnson

Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 26.07.2012 um 11:53 Uhr | 0 Kommentare

London und der Wein, eine Olympiade und der Engländer an sich!

Einmal in jedem Jahr wird London in den Fokus  der Weinwelt gerückt. Die Veranstaltung heißt World Decanter und vergibt Weinpreise. Man kann es mit der Bambyverleihung oder der Oscarverleihung vergleichen. Was viele jedoch nicht wissen, London hat ein sehr schönes und informatives Weinmuseum.Es befindet sich unweit vom Westufer der Themse in der Nähe der berühmten Brücke die man hoch klappen kann. Das Museum habe ich vor ein paar Jahren besucht und fand es nicht schlecht. Alle Weinnationen mit ihren wichtigsten Regionen waren vertreten, viel Information und jede Menge zu trinken. Die begleitenden Mädels, schafften es nur durch Europa, wir Männer tranken uns durch den Erdball. Das Ergebnis dieses Vormittags war, Verzicht auf  Kultur und Shopping an diesem Tag. In diesem Land, man sollte es nicht glauben, spielt Wein eine sehr große Rolle. Es gibt Stimmen die  behaupten, dass ohne England  und seine Engländer die Weine Frankreichs wohl nie aus dem Versuchsstadium gekommen wären. Ein bischen ist da schon dran. Dazu gehört auch, dass die angesehenste Somilierausbildung zum Master of Wine, ihren Sitz natürlich auch in London hat. Und last but not least, Hugh Johnson der berühmteste Weinbuchautor, ist natürlich Brite.   Der Weinkonsum der   Briten fällt dabei im Weltmaßstab relativ gering aus, etwa 20 Liter pro Kopf der Bevölkerung wird konsumiert. Das ist etwa das Niveau der Niederlande. Aber und dieses ABER ist deutlich, die Engländer trinken gehoben, also teuer. Viel Wein aus Down Under und Neuseeland, natürlich Bordeaux und Burgund und die besten Rieslinge aus Deutschland und Österreich. Die großen Toskaner (inklusive Brunello )  und natürlich der königliche Barolo erfreuen sich britischer Beliebtheit. Und vermutlich wäre ohne die Briten der Champagner längst beerdigt. 
Nun beginnt dort morgen das größte Sportfest der Welt. Man nennt es Olympiade. Wie man hört sind auf den Dächern der Olympiastadt Flugabwehrraketen stationiert. Natürlich Scharfschützen und das größte Kriegsschiff der ehemaligen Kolonialmacht kreuzt auf der Themse. Die Armee ist mit 20000 Mann im Einsatz und bewacht, mit noch einmal so vielen Bobbies, das Sportgeschehen. Der Sport selber  geht  m.E. in der Gigantomanie der Spiele und der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen unter.  Einige Sportveranstaltungen werde ich mir aber dennoch ansehen. Schließlich interssiert es mich schon welcher Sportler von welchem Artzt beraten wird, wer für gesundes Fast Food wirbt, welches Bier ich trinken soll und ob die Queen Stützstrümpfe trägt.   Ich sage mal ja, und denke sie kommt mit einem waldmeisterfarbenen Hut und dem dazu passenden Kostüm.  Sport Frei!

Tags: London, Olympiade, Weinmuseum, World Decanter, Master of Wine, Hugh Johnson, Barolo, Queen, Burgund, Bordeaux, Champagner, Neuseeland, Down Under, ÖsterreichRieslinge
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 26.05.2012 um 15:31 Uhr | 0 Kommentare

Ein Schiffslotsenseehund Parker`t ein

Da fragt man sich doch, was hat der gute Mann Euch denn bloß getan? Selbst der Meininger Verlag macht Front gegen Parker. Capaints sowieso und Hugh Johnson schon immer, aber bitte schön, verry Britsch - wie die Sachsen sagen.

Der Grund für die Aufregung sind Parkerpunkte für Weine die von Aldi verkauft werden. Gerechter Weise muß man sagen, dass sich Hugh Johnson schon immer gegen das System Parker ausgesprochen hat und sein System, dass letztlich im Kauf des Weinbergs gipfelt, gegen Parker verteidigte. Alle anderen, so meine  Vermutung, spüren den schwindenden Einfluß von Parker, der sich angreifbar gemacht hat, und wollen selber mal parkern. Wenn man aber Parker ablehnt und die Verrisse nehmen zu, dann müssen auch der Meininger Award, die Plakettenverteilung der Mundus Vini, die Berliner Weintrohpy, Concours Mondial und AWC in Wien bis hin zur DLG Preisverleihung und viele andere mehr hinterfragt werden. Machen Sie einfach den Versuch, und gehen sie zu einem Discounter oder sogar in eine Tankstelle. Auf jeder zweiten Flasche kleben Medaillen und die kleben darauf, weil sie dem unwissenden Konsumenten suggerieren sollen, es gibt schon tolle Weine für wenig Geld, sogar mit einer Goldmedaille. Geht es denn besser lieber Konsument?   Vorallem aber geht es um dein Geld. Wo ist da der Unterschied zu Parker? Der Vorwand es geht alles in eine Richtung die Parker bestimmt ist eben falsch. Ich hatte das Glück vor kurzem eine außergewöhnliche Weinprobe zu erleben. Jahrgang 2009 Bordeaux ,20 Weine mit mehr als 95 PP. Und ich sage Ihnen was, keine Gleichmacherei, jeder war anders, natürlich mit den auffälligen Merkmalen der jeweiligen Appellation.  

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde das Parkersystem, Gambero Rosso, Guia Penin und jedes andere auch, einfach nur unsinnig. Da es aber durchaus zum Verkaufsargument geworden ist, werde ich nicht die Lanze gegen die Windmühle richten. Ich sage ihnen auch warum, weil mir Parker und Consorten die Arbeit erleichtern. Das mag  oppertunistisch sein, meinetwegen, aber es ist auch oppertunistisch, an Parker kein gutes Haar mehr zu lassen, weil der Moment günstig erscheint, den Gambero Rosso oder sich selbst zu zitieren, Hineweise zu geben, wo man den besprochenen Wein  kaufen kann und  Medaillen zu verteilen. Man kennt sich eben.

Euch allen schöne Pfingsten!

Tags: Parker, Gambero Rosso, Hugh Johnson, Guia Penin,
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