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Rotweine


Rotweine werden nach dem so genannten Entrappen (Trennung von den Stielen) zunächst auf der Maische vergoren. In den meisten Fällen erfolgt bei Rotweinen die Zugabe von Hefen und SO².Die Gärung auf den Schalen löst die Farbpigmente und die seidigen Tanine aus der Traubenhaut.Beim Rotwein werden danach die Schalen und Most getrennt und die alkoholische Gärung fortgesetzt. Im nächsten Schritt erfolgt bei den Rotweinen auf völlig natürliche Art und Weise sogenannte Milchsäuregärung. Hier wird die Apfelsäure durch Milchsäurebakterien in mildere Milchsäure umgewandelt. Der zweite Effekt, ist die Stabilisierung des Rotweins.Der weitere Ausbau erfolgt dann in Edelstahltanks oder in Kleinen oder auch großen Holzfässern aus Eiche. Die berühmtesten dieser Fässer heißen Barriques und fassen 225L. Dies ist die optimale Größe im Verhältnis von Menge zur Oberfläche. Diese Reifung kann schon mal 20 Monate und länger betragen und wird bei den meißten großen Rotweinen der Welt, in französicher Eiche vollzogen.So ein Fass kann dann schon einmal 500€ und mehr kosten. Der Winzer muß bie diesen Rotweinen natürlich einen höheren Preis verlangen, als bei normal vergorenen Rotweinen. Rotweine bestimmter Anbaugebiete im Burgund, dem Bordeaux und warmen regenarmen Regionen in Spanien und Übersee, bringen zu weilen recht kräftige Rotweine mit einem hohen Alterungspotential hervor. Die wichtigsten Rotweinreben sind der Cabernet Sauvignon, der Spätburgunder, der Merlot, Shiraz und die Sangiovesetraube in Italien. Immer größere Verbreitung finden die Bordeaux - Reben Pedit Verdot und Cabernet Franc. In Spanien erfreuen sich Rotweine aus den Trauben von Tempranillo,Garnaccha sowie der Monastrell großer Beliebtheit. Von den meisten Winzern werden aus den einzelnen Rotweinreben Cuveé hergestellt. Vorbild sind hier traditionell die Bordeaux - Gewächse.Überhaupt muß man sagen, dass die Rotweine aus dem Bordeaux für die Herstellung von Rotweinen in anderen Weinbauregionen der Welt, immer das Vorbild waren. Andererseits, Sind Rotweine aus dem Bordeaulais heute viel jünger trinkbar, als noch vor 20 Jahren. Hier wiederum haben die großen Rotweine aus der Toskana und Kalifornien einen großen Anteil an der Entwicklung.Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen. Einen Château Petrus nach 5 oder 6 Jahren Alterung zu trinken, macht wirklich keinen Spaß. Gleiches gilt für wirklich guten Barolo oder Brunello. Diese beginnen erst nach 10, meißtens 15 Jahren, sich zu öffnen.



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Rainer Albert Huppenbauer
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