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Trinkt mehr Wein und rettet die Wirtschaft - Eine Satire
Konzeption zur Lösung der Benzin - und Dieselpreis KriseDa staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Im Grunde ist es ganz einfach. Die Politik, gefangen von einem Rudel von Lobbyisten, will keinen der sie gönnerhaft mal auf Malle ausspannen lässt, enttäuschen. Und so kommt es wie es kommen muss, man beschließt Veränderungen und kein Mensch merkt es. Jedenfalls nicht beim Tanken. Mithin tut man so als würde man tun und weiß genau, es bleibt wie es war. Ist ja auch völlig klar, denn die SPD ist mit im Boot. Spätestens seit Kurt Tucholskys legendären Satz über Wahl dieser Partei; „Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich.“ * weiß man woran man ist. Und so langsam fällt es auch auf, dass außer Systembewahrung nichts anderes zählt. Aber auch egal, denn über die anderen muss man gar nicht erst reden. Die Linken sind mit der neuen Elite auf dem Weg, der SPD das Schlachtfeld "Systembewahrung" streitig zu machen. Grüne?, Hauptsache dabei und einen 12 Zylinder mit Fahrer.
Und die CDU? Da frage ich mich so im stillen Kämmerlein, ja da ist es ganz anders? Hat sie (CDU) nicht zu befürchten, dass eine geäußerte Reformidee (Steuererklärung auf dem Bierdeckel) auch durchgeführt wird, bläst man es in den Tag. Könnte man es dann ändern? Der Mann ist jetzt schließlich Kanzler, hat man es vergessen. Und nun liebe Politik komme ich mit meiner genialen Lösung des Problems, die zwei Seiten mit einmal umklappt (Wirtschaft ankurbeln und Benzin sparen).
Natürlich, und das erkläre ich ganz bewusst, mache ich diesen Vorschlag nicht uneigennützig. Eben wie ein guter Lobbyist. Ja ich will Geld verdienen und das geht nur, wenn Sie liebe Leser mehr Wein trinken. Daher mein Vorschlag an die Politik: Ein Gesetz muss her, in dem der einzelne Bürger mit Führerschein verpflichtet wird, eine Mindestmenge an Wein pro Woche zu konsumieren. Mir schweben da fünf Liter vor. Ersatzweise sind auch vier Liter Bier erlaubt.
Die Wirkung ist umwerfend, zwei drittel der Bevölkerung ist ständig angetrunken, muss daher auf die PKW Nutzung verzichten. Das wiederum spart Benzin, fördert den Personennahverkehr, die Weinbranche und alle ihre Zulieferer. Die Bahn profitiert endlich mal, auf die Luftfahrt muss man keine Rücksicht nehmen, die streikt ohnehin fast immer.
Die Logistikunternehmen müssen natürlich arbeiten, mithin sollten mehr polnische, rumänische, bulgarische und wenn dass nicht hilft, auch ukrainische und russische Arbeiter, natürlich nur mit Vorkenntnissen, zur Aufrechterhaltung des täglichen Lebens und zur Klärung der Frage: „Wie kommt der Wein zu den Konsumenten?“ herangezogen werden. Ausgenommen von diesem Programm sind natürlich Beamte, und Lehrer. Denn, der Alkoholkonsum muss ja ständig kontrolliert werden, dazu sollten die Kontrollorgane wie Gerichte, Polizei, Ordnungsämter, Finanzämter u.s.w. mit ausreichenden Befugnissen ausgestattet werden. Mithin, wer nicht freiwillig mitmacht, dem wird er Führerschein entzogen. Mal was ganz anderes. Beamte und Lehrer müssten nichts ändern, getrunken wird halt nachts. Ärtzte könnten freiwillig wenigsten am Tage auf das Trinken verzeichten, um die med. Versorgung nicht zu gefährden. Besser noch, man schafft ein ausgeklügeltes "Trink" System der Bereitschaft und verzichtet während der "Großen Sauferei" auf Urlaub. Ausdrücklich sei erwähnt, dass in den Parlamenten aller Ebenen das Alkohol trinken auch erlaubt werden muss. Auch und gerade in den wichtigen Sitzungen wäre es notwendig, zu Bewusstsein erweiternden Maßnahmen dieser Art zu greifen, um die Übersicht nicht zu verlieren. Nur bei den Blauen, da sollte man mit Alkohol vorsichtig sein, die sind ja schon blau. Sehr gern stehe ich, wie gesagt nicht ganz uneigennützig, jederzeit beratend zur Seite.
Ihr
Rainer Wein
*Aus ein älterer aber leicht besoffener Herr, 1930 aus: "Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke". Copyright © 1960 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg)
Und die CDU? Da frage ich mich so im stillen Kämmerlein, ja da ist es ganz anders? Hat sie (CDU) nicht zu befürchten, dass eine geäußerte Reformidee (Steuererklärung auf dem Bierdeckel) auch durchgeführt wird, bläst man es in den Tag. Könnte man es dann ändern? Der Mann ist jetzt schließlich Kanzler, hat man es vergessen. Und nun liebe Politik komme ich mit meiner genialen Lösung des Problems, die zwei Seiten mit einmal umklappt (Wirtschaft ankurbeln und Benzin sparen).
Natürlich, und das erkläre ich ganz bewusst, mache ich diesen Vorschlag nicht uneigennützig. Eben wie ein guter Lobbyist. Ja ich will Geld verdienen und das geht nur, wenn Sie liebe Leser mehr Wein trinken. Daher mein Vorschlag an die Politik: Ein Gesetz muss her, in dem der einzelne Bürger mit Führerschein verpflichtet wird, eine Mindestmenge an Wein pro Woche zu konsumieren. Mir schweben da fünf Liter vor. Ersatzweise sind auch vier Liter Bier erlaubt.
Die Wirkung ist umwerfend, zwei drittel der Bevölkerung ist ständig angetrunken, muss daher auf die PKW Nutzung verzichten. Das wiederum spart Benzin, fördert den Personennahverkehr, die Weinbranche und alle ihre Zulieferer. Die Bahn profitiert endlich mal, auf die Luftfahrt muss man keine Rücksicht nehmen, die streikt ohnehin fast immer.
Die Logistikunternehmen müssen natürlich arbeiten, mithin sollten mehr polnische, rumänische, bulgarische und wenn dass nicht hilft, auch ukrainische und russische Arbeiter, natürlich nur mit Vorkenntnissen, zur Aufrechterhaltung des täglichen Lebens und zur Klärung der Frage: „Wie kommt der Wein zu den Konsumenten?“ herangezogen werden. Ausgenommen von diesem Programm sind natürlich Beamte, und Lehrer. Denn, der Alkoholkonsum muss ja ständig kontrolliert werden, dazu sollten die Kontrollorgane wie Gerichte, Polizei, Ordnungsämter, Finanzämter u.s.w. mit ausreichenden Befugnissen ausgestattet werden. Mithin, wer nicht freiwillig mitmacht, dem wird er Führerschein entzogen. Mal was ganz anderes. Beamte und Lehrer müssten nichts ändern, getrunken wird halt nachts. Ärtzte könnten freiwillig wenigsten am Tage auf das Trinken verzeichten, um die med. Versorgung nicht zu gefährden. Besser noch, man schafft ein ausgeklügeltes "Trink" System der Bereitschaft und verzichtet während der "Großen Sauferei" auf Urlaub. Ausdrücklich sei erwähnt, dass in den Parlamenten aller Ebenen das Alkohol trinken auch erlaubt werden muss. Auch und gerade in den wichtigen Sitzungen wäre es notwendig, zu Bewusstsein erweiternden Maßnahmen dieser Art zu greifen, um die Übersicht nicht zu verlieren. Nur bei den Blauen, da sollte man mit Alkohol vorsichtig sein, die sind ja schon blau. Sehr gern stehe ich, wie gesagt nicht ganz uneigennützig, jederzeit beratend zur Seite.
Ihr
Rainer Wein
*Aus ein älterer aber leicht besoffener Herr, 1930 aus: "Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke". Copyright © 1960 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg)
Trockner Januar, obwohl es ständig regnet!
Also der Regen ist gut für die Natur, der trockne Januar gut für die Gesundheit. Letzteres mache ich jetzt seit zwanzig Jahren, diszipliniert, mit der einen oder anderen Belobigung, und zwar mindestens vom ersten Januar bis Mitte März. Der Grund: Ich lerne Schmecken wieder neu. Es ist unglaublich was passiert, wenn man drei Wochen nichts getrunken hat und sich dann, so will es mein Brauch, zur Belobigung eine gute Flasche Wein gönnt. Um ehrlich zu sein, nur eine halbe Flasche, da meine Frau auch mit macht. Dann wieder drei Wochen gar nichts, außer Mineralwasser und abends Kamillentee. Nach meistens neun bis zehn Wochen ist die Nummer durch und ich bin ein innerlich reiner Weinhändler. Der Gamma GT Wert der Leber ist wie bei einem Kind, ich schlafe ruhiger und tiefer, mithin erholsamer. Aber das Beste an dem Spiel ist die Regenerierung der Geschmacksnerven auf der Zunge und am Gaumen. Man hält es nicht für möglich was mit einem passiert, wenn man dann den ersten Schluck trinkt. Ich glaube jedes Mal mir platzt der Kopf und verfalle fast in Panik. Was man spürt ist die Kraft eines Getränks, das der Menschheit jede Menge feinsinnige Dinge beschert hat. Von Mozart bis van Gogh, von Hemingway bis Rachmaninow, den Beatles und Bach: die Aufzählung ist beliebig fortsetzbar. Der Göttertrank, der wie man weiß von Goethe besonders geschätzt wurde, beflügelt den Geist. Ich glaube daran, dass viele große Dinge ohne den Rausch nicht entstanden wären. Wenn Sie mal wieder wissen wollen ob Sie noch am Leben sind, trinken Sie zwei Monaten keinen Alkohol und machen Sie den Test. Und es ist völlig Wurst ob das im Januar, in der christlich Fastenzeit vor Ostern oder ab 3. August mit dem Ziel, Tag der deutschen Einheit passiert. Da sind wir wieder beim trocknen Januar, obwohl es ständig regnet. Mithin, machen Sie es nicht zur Pflicht. Ich höre förmlich den Aufschrei der Latte Macchiato Fraktion: "Was Du trinkst im Januar Alkohol! Oh mein Gott." Hören Sie einfach nicht hin. In zehn Jahren gibt es was anderes.
Na dann Prost und zwar auf die Gesundheit.
Na dann Prost und zwar auf die Gesundheit.
Väterchen Frost Teil 2
Das Gute zuerst. 99 Prozent des Rebbestandes haben den Frost im April überlebt. Somit hat der Frost nur den aktuellen Jahrgang betroffen. Die Winzer rechnen derzeit mit ca. 60 – 70 Prozent Ernteausfall. Mithin, es wird Wein aus dem 2024er Jahrgang geben, allerdings nicht sehr viel. Ökonomisch wird sich das für die Winzer wohl erst im Jahr 2026 bemerkbar machen. Da zum Glück die beiden Jahrgänge 2022/23 gute Erträge und Qualitäten bescherten, kann man eine gewisse Zeit überbrücken. Da aber niemand weiß was der nächste Jahrgang in petto hat, ist Vorsicht geboten. Aber so ist nun mal das Spiel, unsere Abhängigkeit von der Natur wird bei derlei Ereignissen doch recht deutlich. Auf Grund der geringen Mengen wird sich der Schwerpunkt der Winzer mit denen ich arbeite, auf qualitativ hochwertige Weine konzentrieren. Ich halte den Zukauf im Gutsweinsegment daher für eine gute Alternative, da sie den Winzern ermöglicht, die ökonomischen Einbußen etwas zu relativieren. Da es diesmal flächendeckend alle betrifft, und nicht wie 2020/21 nur einige, wird sich das Geschrei der zugewanderten Weinnomaden aus der Pfalz und aus Württemberg wohl in Grenzen halten. Siehe Beitrag aus 2021. (Link zum Artikel)
In letzter Zeit erhalte ich immer wieder Anfragen, warum ich so wenig schreibe. Ich gelobe hiermit Besserung, und werde mich wieder wöchentlich bis 14 tägig zu Wort melden.
Kabinett, Spätlese, Auslese.....bitte nicht trocken!
Natürlich kann man einen als Kabinett, Spätlese oder Auslese gelesenen Wein auch trocken ausbauen. Aber diesen Wein dann geschmacklich trocken zu bezeichnen, selbst wenn er es ist, dient ausschließlich dem Ziel, einen höheren Preis zu erzielen und bewirkt, die ohnehin für Laien nicht zu durchschauenden Regularien des unsäglichen deutschen Weingesetzes noch weiter zu vernebeln. Reinhard Löwenstein bemerkte einmal: Kabinett trocken, ist der letzte Nagel zum Sarg deutscher Weine. Und in der Tat, alle Welt wusste es, deutsche Prädikatsweine spielen mit der Restsüße. Also so nicht trocken. Dann änderten sich die Trinkgewohnheiten der deutschen Weinliebhaber in Richtung trocken und der Siegeszug der Aus- und Spätlesen sowie Kabinett trocken begann. Der Grund ist relativ einfach, Gier. Für einen QbA, heute deutscher Qualitätswein (DQW) konnte man nicht so viel verlangen, wie für eine Spätlese. Und so hievte man deutschen Prädikatswein, den das Ausland immer mit Restzucker wahrnahm, in die Bedeutungslosigkeit. Zur gleichen Zeit, so Mitte der 70er Jahre suchte man einen Ersatz für bezahlbaren deutschen Wein mit Restzucker. Man "erfand" die Bezeichnung „lieblich“, möglich das es das schon länger gab, aber im Bewusstsein der Weintrinker erschien es etwa zu dieser Zeit, als man begann, Prädikatsweine als trocken zu bezeichnen. Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweine gab es zwar und gibt es noch, aber dass zu Recht hohe Preislevel dieser Weine, war für viele Liebhaber süßer deutscher Weine unerschwinglich. Im Ausland kam hinzu, das man es nicht Verstand, und man verzichtete auf dieses Segment. Der Export deutscher Wein brach ein. Und so ist es dann "Wormser Liebfrauenmilch" vorbehalten, deutschen Wein in der Welt zu repräsentieren.Und anderenorts? Da herrscht Ordnung. Ein Beispiel gefällig: Sauternes trocken? Na alles klar? Niemand würde bei einem Sauternes eine Geschmacksbezeichnung verwenden. Weder lieblich, noch Süß, feinherb, trocken oder sonst was. Warum müssen ausgerechnet die Deutschen immer ihre guten Traditionen in die Tonne kloppen.
Na klar kann man eine Auslese trocken ausbauen. Der Breitengrad51 Verein macht das bei seinen Spitzenweinen zur Bedingung, aber auf den Etiketten steht deutscher Qualitätswein. Der VdP hält es ähnlich, Spätlese trocken ist out. Auch hier, die Premiumweine (Grosse Gewächse) sind mindestens Spätlesen, werden aber als Deutscher Qualitätswein bezeichnet. Dies ist möglich, da man sich ja in beiden Fällen (VdP, BG51) nach dem Weingesetz korrekt verhält.
Liebe, durch mich hochverehrte Gilde stolzer Weinritter, hört auf mit der Bezeichnungslaberei, jeder einigermaßen gut gebildete Weintrinker weiß, Prädikatsweine sind mal mehr, mal weniger süß. Will sagen, auch auf dem Rückettiket, selbst ganz klein haben Geschmacksbezeichnungen nichts zu suchen. Kabinett, Spätlese und Auslese sind die Geschmacksbezeichnungen. Und für alle Macher, die das mit dem Sauternes nicht verstanden haben, noch ein Beispiel? Gern doch: Grauer Elefant (ich weiß, es gibt auch weiße). Es musste mal sein.
Da es erfreulicher Weise eine kleine Rückbesinnung auf Prädikatsweine unterhalb der Beerenauslesen gibt, sei darauf verwiesen, dass es eine Freude ist, einen Silvaner von Matthias Hey als Auslese im Glas zu haben, der auf genau das verzichtet was unnütz ist. Ich würde mir viel mehr Kabinett Weine oder Spät- oder Auslesen wünschen, denn Rückbesinnung auf Traditionen ist in dem Fall Fortschritt.
Rainer Albert Huppenbauer
Ein Abend mit Conny und Reinhard Löwenstein (Heymann Löwenstein - Mosel)
Hin und wieder hat man das Glück und lernt Menschen kennen, die in der Lage sind, große Dinge gelassen auszusprechen, so dass sie jeder versteht.Die gibt es in jeder Sparte des Lebens. Nicki Lauda war so einer, Michael Gorbatschow, Bob Dylan, Georg Harrison, Heiner Müller, Joe Zawinul und noch einige besondere Menschen mehr. Alle haben eines gemeinsam, sie sind keine Winzer. Am 05.11.2021 erlebten 22 weinaffine Menschen, dass es auch einen Winzer gibt, der so etwas kann.
Da ich der Gastgeber und Koch des Abends war , konnte ich nicht alles hören, was Reinhard Löwenstein so rüberbrachte und dennoch habe ich mir die Frage gestellt, bei dem was ich hörte, wieso komme ich da nicht drauf? Der Mann entzaubert eine ganze Weinphilosophie und macht daraus seine Eigene. "Nicht auf den Wein kommt es an, auf den Boden: Was tun wir denn? Wir machen Böden schmeckbar, nicht den Riesling.
Der Riesling ist nur unser Mittel es so zu machen, mit dem, so etwas wie schmeckbar machen von Böden am besten gelingt." Ja sage mal einer was dagegen. Und die logische Konsequenz: Es gibt keinen typischen Riesling. PUNKT! Und er hat Recht.
Dass das so ist, wurde dann durch meine Weinauswahl bestätigt. Ich wollte das nicht, aber die verkosteten Weine, waren alles, außer typische Rieslinge. Jeder war anders und das, obwohl sie alle mit zwei Ausnahmen aus einer Appellation (Uhlen Laubach) stammten.
Und so erlebten die Gäste den Abend:
Kleiner Empfang mit Riesling Schieferterrassen 2020, es ist der Gutswein von Heymann Löwenstein. Auch hier schon ein Anflug von dem was er meint: Der Wein ist aus 3 Lagen, die eigentlich als VDP 1. Lage klassifiziert sind. Da sie aber kaum unterschiedliches Terroir aufweisen, haben sie die Löwensteins als Gutswein deklariert.
Zum Essen, ich habe versucht, mit meinen bescheidenen Kochkünsten die Weine zu stärken. Man sagte mir, es wäre gelungen, nun sei es drum der Wein war das Wichtige, die Küche wie gesagt gelungen, aber Beiwerk.
Der Beginn war für die Schieferterrassen ausgelegt, 3 kleine Tatar: vom Kalb, Jacobsmuschel mit Trüffeln und Kartoffeln mit Lauch und Lachskaviar waren perfekt zu diesem Wein.
2008 Uhlen Roth Lay - Wein vom anderen Stern
Dann kam er, der 2008 Uhlen Roth Lay aus der Doppelmagnum. Die dazu gereichte Suppe von Curry, Zitronengras und Hummer ein Volltreffer. Hätte heißer sein können, aber da hätte ich Reinhard Löwenstein unterbrechen müssen und da ich wusste es schmeckt auch kallt....

Uhlen LAUBACH - Mein absoluter Lieblingswein!
Der Reigen der Verkostung der Laubachweine begann mit dem 2019er und dem 2018er Jahrgang. Dazu gab es Seeteufel auf weißen Bohnen. Dann der 2017er und 2016er Jahrgang mit Kalbsfilet an Rieslingsauce und wunderbares, mit Petersilieöl verfeinertes Selleriepüree. Dann folgten der 2015er und 2014er Jahrgang wie bereits die Jahrgänge davor, aus der Magnumflasche. Zu Essen gab es Irischen Lachs mit Südtiroler Pasta und geschäumter Limettensauce.
Der Schluss dann, Douce Steiners Orangenküchlein, leicht in Grand Manier getränkt und einen 2011er Laubach Reserve. Es war wie ein Wunder am Gaumen.
Damit sich alle wohlfühlen, haben wir noch ein paar belgische Pralinen gereicht. Käse war nicht vorgesehen. Das wäre Käse gewesen.
Und dann war Schluss, ein paar glückliche Menschen verließen das Lokal. Bevor sich alles auflöste: Familie Löwenstein bedankte sich rührend, die Gäste applaudierten, ich wechselte die Garderobe und hängte die rote Kochjacke dahin wo sie hingehört, an den Nagel.
Ja das war es, und in mir reifte die Erkenntnis, dass kommt nie wieder. Soll ich Ihnen sagen warum? Gerne doch, die Weine sind alle. Hinzu kommt, es war ein Traum von mir und ein großer Wunsch, es mit den Löwensteins zu zelebrieren und zu versuchen, Menschen ein bisschen nachdenklich und glücklich nach Hause zu schicken.

Foto Marcel Gabrysch
Danke dass Sie dabei waren, ein besonderer Dank an Conny und Reinhard.
Nicht zu vergessen, a verry special thanks to: Alice Gabrysch, Marcel Gabrysch, Alicia Gussek, Daniel Dittmar und meine liebe großartige Frau....
Rainer Albert Huppenbauer