Mein Warenkorb

Gesamt
0,00 EUR
weitershoppen

Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 06.05.2013 um 13:07 Uhr | 0 Kommentare

Die Säfte steigen, Spargelweine

Der lange Winter hat seine Ankunft etwas verzögert, aber jetzt, da sich die Erde langsem erwärmt, dringt er mit Macht ans Licht. Der Spargel des Jahrgang 2013 ist da. Wie im jeden Jahr stellte sich so auch in diesem die Frage nach dem Wein zum königlichen Gemüse. Die Spargelbauer selbst bieten ihn auf ihren Höfen an, meist Abfüller aus Baden mit lustigem Etikett. Wie der schmeckt weiß ich nicht und werde es wohl auch nie erfahren. Meinen Spargelwein habe ich sorgsam ausgewählt und bin zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Das wichtigste Ergebnis lautet, keine Experimente. Ganz vorn in meiner Liste stehen 3 Saale - Unstrut Betriebe.
Da ist zunächst das Weingut Pawis. Der vorgelegte und in kürze lieferbare Riesling Bundsanstein belebt jedes Spargelgericht durch seine Finesse und Ausgeglichenheit. Bestens dazu zu genießen der Klassiker, Spargel mit Kartoffeln und geklärter Butter, oder wie hier in Sachsen Anhalt mit brauner Butter oder auch Hollandaise. 
Für den intensiveren Geschmack, Spargel eventuell mit einer Morchelsauce oder mit Pata Negra Schinken haben wir einen Gutedel vom Weingut Hey an Bord. Gutedel, ja leider durch die badische Überproduktion als Langweiler abgetan, ist hier frisch und lang anhaltend und gut schmeckend. Ein wirklicher Genuß, mit glänzender Mineralität und belebender Fruchtigkeit.
Der 3. im Bunde sind eigentlich 2 Weine vom Gleinaer Weingut Böhme. Der feinherbe Weißburgunder   und sein ebenfalls feinherber Bacchus.
Beide Weine sind gut im Rennen, wenn Spargel mit Meeresfrüchten oder weißem Fisch ins Spiel gebracht wird.
Allen viel Spaß beim probieren und eine schöne Spargelzeit!   
Tags: Weingut Pawis, Weingut Hey, Gleinaer Weingut Böhme
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 01.05.2013 um 15:06 Uhr | 0 Kommentare

Tio Pepe en Rama 2. Jahrgang

Pünktlich zum Frühlingsstart ist er wieder da. Tio Pepe en Rama, ein ungefilterter frischer Sherry von Gonzalez Bayass in zweiter Auflage. Erfrischend unglaublich trocken,  mit immerhin 15 Vol. % Alkohol,  einer der besten Aperitifs die man im Sommer trinken kann. Er sollte jung getrunken werden und wird von uns nur bis zum Ende des Sommers angeboten. Nur in dieser Zeit garantiert er den vollen Genuß, wenn leicht gekühlt konsumiert wird. Wir meinen, man muß sich auch noch auf etwas freuen können. Wer will schon das ganze Jahr Spargel,  Steinpilze oder Morcheln vorgesetzt bekommen. Eigentlich sollte man auch Tomaten sagen, denn nicht alles was so heißt und rot ist, schmeckt auch so. Leider haben wir diesen Kampf verloren gegen Holland und Spanien, aber dafür sind wir im Fußball besser. Die Sache mit dem Tio Pepe en Rama ziehen wir so durch wie angekündigt, natürlich geht es auch unterm Weihnachtsbaum, man könnte es einrichten, aber wie gesagt, wer will das schon? 
Tags: Tio Pepe en Rama
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 08.12.2012 um 12:14 Uhr | 0 Kommentare

Château Teyssier 2009, kleiner Preis - ganz großes Kino

Château Teyssier 2009 - Saint Emilion Grand Cru - ist das Beste   was ich jemals in dieser Preisklasse getrunken habe. Aber selbst das ist nur die halbe Wahrheit, es ist auch besser als manch hochgelobter  Grand Cru Classé, wo man zufrieden sein muß, nicht den 5 fachen Preis  bezahlen zu müssen. Wenn man im vermutlich besten Jahrgang der letzten 30 Jahre im Bordelaise   Schnäppchen sucht, wird es schwer. Und wenn es überhaupt welche gibt, dann ist Château Teyssier ein Anwärter auf die Top DREI.
Das Barometer steht klar auf Kaufen, nicht um damit Geld zu verdienen, sondern um ein Geschmachserlebnis zu bekommen, dass üblicher Weise ein 5 - 10- faches kostet.  Tags: Château Teyssier 2009, Bordelaise, Saint Emilion Grand Cru, Grand Cru Classé
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 17.10.2012 um 19:44 Uhr | 0 Kommentare

San Sisto - Verdicchio dei Castelli di Jesi DOC Classico Riserva, Verkostungsnotiz

Die Marken sind erst seit kurzer Zeit in den Fokus deutscher Weinliebhaber geraten. Die Eroberung Norditaliens und der Toskana scheint dem Ende zu zu gehen. Natürlich der echte Kenner wußte es schon immer, dort an der Adria  gedeihen treffliche Weine. Seit sich nun aber die Tourismuswege , wenn auch langsam, aus der Toskana über Umbrien in die Marken verlagern, erfährt auch der unerfahrene Freund italienischer Weine, dass Verdicchio keine grammatikalische Bezeichnung sondern ein ausgezeichneter Wein aus gleichnamiger Rebe ist. Wir verkosteten heute den San Sisto, ein 12 Monate in Barriques  ausgebauter Weißwein, aus der Lage Castelli di Jesi. 
Der Jahrgang 2008 präsentierte sich frisch und homogen. Das Holz fand sich in feinen Vanille und Erdnusnoten wieder. Es war präsent aber überforderte den Gaumen nicht. Kräuter und frische gelbe Obstnoten runden den Wein ab. Den letzten Schluck habe ich vor 1 Stunde getrunken und ich schmecke den Wein noch immer. Wichtig erscheint dabei, den Wein nicht zu kalt zu trinken.  Der Hinweis auf der Flasche 12-14°C ist empfehlenswert. Der Wein ist absolut sein Geld wert. Großes Kino von Fazi Battaglia.

Tags: San Sisto, Fazi Battaglia, Marken, Umbrien, Verdicchio, Toskana
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 21.09.2012 um 10:44 Uhr | 0 Kommentare

Der Traum des Sassicaia Eigentümers ist großartig!

Weißer Sassicaia ist natürlich Unfug, aber was will man machen, wenn man von einem Wein überzeugt ist, den keiner kennt. Allein das magische Wort Sassicaia ist eine Legende der Weinwelt. Wir finden es legitim, es im Zusammenhang mit dem vorliegenden Wein zu verwenden.  Und genau 44 Jahre nach dem Erscheinen dieser Legende, schafft der begnadete Weinfürst Marchese Incisa della Rocchetta eine neue Sensation. Einer der wenigen Sangioveseweine, die weiß gekeltert wurden. Einen bekannten Vorläufer gibt es von Teruzzi und Puthod. Dieser Wein heißt Carmen und ist ebenfalls ein ausgezeichneter Wein.
Beim Droppello, so der eigentliche Name  des Weins, ist uns aufgefallen, dass er ein fantastischer Menübegleiter ist. Er wirkt sanft und abrundend. Natürlich ist er grandios zu nicht zu schweren Sachen, aber durch seine süße Frucht  ist durchaus auch ein Wildgericht denkbar. Für den Herbst, der nun ja bereits den Sommer langsam ablöst,  ist der Droppello zu typischen Gerichte wie Kürbisgemüse, Pilze und Trüffel eine echte Bereicherung.
Der Wein sollte stets gut gekühlt sein, eine erfrischende Wirkung ist so garantiert. Wir empfehlen beim Solokonsum 8-10°C und zur Begleitung 10-12°C Trinktemperatur.

Tags: Sassicaia, Droppello, Terruzi &Puthod, Sangiovese, Trinktemperatur, Carmen



Mitglied im Händlerbund

Rainer Albert Huppenbauer
Dorfstraße 13
06632 Mücheln OT Branderoda

T. +49(0)3445-6592819

info@vinamundi.de