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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 09.09.2014 um 15:21 Uhr | 0 Kommentare

Wein und feines Essen - der Vinamunditipp Teil 2

Wie angekündigt der 2:Teil von Wein und feines Essen. Es ging also mit Kalbsbäckchen weiter, allein die Sauce verschlang 1,5l Spätburgunder aus dem badischen Süden. Die Püree, Karotte, Petersilie  und Sellerie. Die Kalbsbäckchen waren so wie sie sein müssen, etwas biss und doch butterweich. Der dazu ausgewählte Rotwein, ein 2005 Bordeaux aus St. Emilion Château Laforge Saint Emilion Grand Cru (2008), ich habe den Wein 6 Stunden dekandiert und muß sagen, ein Voltreffer.
Danach so etwas wie ein Zwischenwein, um zum Dessert überzuleiten. Allerdings schlug der dann solche Wellen, das der herrvorragende Bordeaux noch getoppt wurde. Es war ein Wein von Boscarelli aus Montepulciano, Der Wein ein 2005 Vino Nobile Nocio di Boscarelli aus der Magnumflasche. Der wurde sogar 12 Stunden dekandiert, und überraschte selbst alte Hasen.
Danach das Dessert, man weiß ja das Köche zu den fleißigsten Berufsgruppen gehören die es gibt, aber auch sie , in dem Fall ich, habe auch faule Momente. Also mal ins Internet und ein Dessert gesucht und gefunden. Man glaubt es kaum, es gibt Kuchen im Glas zu kaufen unter www.mein-lieblingskuchen.de, wurde ich fündig  Na ja dachte ich so bei mir, sieht aus wie selbst gemacht wird schon gut gehen. Es ging gut. Ein Rührkuchen mit Schockosplits legte ich eine Vanilleeiskugel bei und alle fanden es gut. Für alle faulen Köche, die null Bock auf selberbacken haben, ein guter Tipp. Zum Dessert dann ein 2000 Vintage Port und der Abend endete am frühen morgen in ausufernden Diskussionen über Putin, Uli H., die Kanzlerin (wurde nur gelobt) und natürlich über gutes Essen und noch besseren Wein.  (Fortsetzung folgt)Tags: Vitage Port, Angela Merkel, Kuchen im Glas, Nocio die Boscarelli
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 01.09.2014 um 22:20 Uhr | 0 Kommentare

Riesling Wunderwerk -It makes no difference

Da sitzt man da, trinkt Riesling Wunderwerk von Jochen Dreissigacker und hört diesen Song. "It makes  no difference"  von der Band und stellt für sich fest, ja das ist Leben. Riesling Wunderwerk 2012 zeigt die Eleganz eines GG, und man stimmt zu, es macht keienen Unterschied. Dreissigacker ist nicht im VdP, Dionysos allein weiß warum. Der erwähnte Riesling Wunderwerk ist nach meiner Einschätzung ein Wein auf Augenhöhe mit den  Rieslingen GG deutscher VdP Winzer, aber es ist der Einstieg Dreissigackers in eine Klasse  von Weinen, die er mindestens 5 mal selbst toppt. Dennoch Wunderwerk trägt den Namen nicht nur wegen der Qualität, sondern auch wegen dem Preis. "It makes no difference"  von The Band beschreibt keinen Wein wie diesen,aber man könnte es denken.Folgen Sie dieser Musik mit diesem Wein und Sie wissen was ich meine. The spirit an the massage of the song it`s in the bottle . Trauen Sie sich.Tags: Rieslin Wunderwerk, Dreissigacker, The Band
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 01.09.2014 um 14:48 Uhr | 0 Kommentare

Wein und feines Essen - der Vinamunditipp

Wein und Essen sind genau so alt wie die Dikussion, welcher Wein geht zu welcher Speise. So gesehen beschäftigt  dieses Thema  die Menschheit etwa 6000 Jahre. Mag sein, dass es uns durch die Medien und die Zahl der unafhörlich ansteigenden Kochshows  erst in letzter Zeit so richtig ins Bewußtsein gehämmert wurde, dass es überhaupt so eine Fragestellung gibt, aber leugnen kann man es im Alltag nicht. Also dachten  wir uns von Vinamundi.de, machen wir einfach mal mit in der Runde. Da das Thema nun mal sehr umfassend ist, und wir auch den einen oder anderen Koch, Kunden, Winzer oder Sommelier zu Worte kommen lassen wollen, gibt es  mehrere Beiträge über verschiedene Sichten auf die Dinge. Freuen Sie sich auf eine kleine unterhaltsame Reihe, was schmeckt zu welchem Wein. Na, na,  wird der eine oder andere denken es muß doch umgekehrt gefragt werden. Welcher Wein passt zu welchem Essen? Wenn Sie wollen gehts natürlich auch so, aber wir wollen schließlich Weinerlebnisse verkaufen und keinen Käse, Fisch oder Kuchen
Und wenn man weiß, wie ein Wein schmeckt, dann ist es schon möglich sich das passende Essen dazu auszusuchen. 
Gestern war so ein Tag. Es waren Freunde zu Gast und ich habe ein  paar Weine vorbereitet, von denen ich wusste wie sie schmecken.  Dann habe ich mir überlegt, was denn geschmacklich dazu passen könnte. Das Endergebnis waren glückliche Menschen und ein perfekter Genuß. Mein Tipp, wenn Sie den Wein kennen, ist es leichter ein Essen passend zu machen, definitiv.  Vorgesehen war also ein in Würde gereifter 2007 Moselriesling GG von Clemens Busch, dazu 2 Vorspeisen von fruchtiger Natur. Zunächst eine Tomatenterrine mit Auberginehülle und später eine Meeresfrühlingsrolle nach einer Rezeptur von Dieter Müller. Der Wein mit goldgelber Farbe brillierte zu beiden Speisen und war der perfekte Einstieg.
Probieren Sie es aus, sollten Sie keinen 2007 Clemens Busch im Keller haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall an der Mosel zu bleiben, allerdings, sollte es schon ein Großes Gewächs sein. Wir hätten außer Busch auch  Weine vom Weingut Heymann Löwenstein zu bieten Passend wären Weine vom Uhlen, z.B. den Uhlen B - Blaufüßer Lay2012 GG.  Bezüglich der Rezepte  beider Speisen helfen wir Ihnen gern weiter.
In der nächsten Woche geht das Menü weiter mit Kalbsbäckchen auf verschienen Püree. 

 Tags: Moselriesling, Wein und Essen. Heymann Löwenstein, Clemens Busch
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 28.08.2014 um 18:24 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut vor Rekord Ernte?

Eigentlich gibt es nur im Sport Rekorde. Nicht in der WeinKunst. Von daher muß ich mich von meiner eigenen Überschrift  distanzieren. Aber wissen Sie etwas besseres, um auszudrücken, dass in diesem Jahr, wenn der einsetztende Spätherbst so bleibt, ein Weinrekord aufgestellt werden wird. Ganz ehrlich, wohl ist mir dabei nicht, denn es wird den einen oder anderen Winzer dazu verleiten, sich von der Formel Masse statt Klasse - wird eh alles verkauft, leiten zu lassen. Ich würde es nicht schreiben, wenn ich es nicht schon zur genüge gehört hätte.Daher in der ersten Zeile dieses Textes der Hinweis auf WeinKunst.
Liebe Winzer, solltet Ihr diesen Blog lesen und nicht wissen was ich meine, hier meine Telefonnummer 034632 790000. Aber Spaß bei Seite,  neben den zu erwartenden Quantitäten, ist auch unter der Voraussetztung des viel gepriesenen, sonnigen Spätherbstes, mit tollen Qualitäten zu rechnen. Für alle die Winzer die Wert auf önologische Reife ihrer Trauben legen, hier ein durchaus diskussionswürdiger Ansatz von Reinhard Löwenstein aus dem Jahr 2003:
"Die sogenannte physiologische Reife ist dann gegeben, wenn die Kerne der Trauben entwickelt sind und eine genetische Vermehrung ermöglichen. Aber genau diese Reife hat mit der Frage nach der Qualität des Weines herzlich wenig zu tun. Die optimale physiologische Reife, .....ist inhaltlich Nonsens. Es geht ..... um die önologische Reife, um die optimale Reife in Hinblick auf einen bestimmten Wein." (Löwenstein hat sich dazu geäußert, weil bei der Beurteilung des  Jahrganges 2003 immer auf die biologische Reife der Reben als "Werbebotschaft" fokusiert wurde.)
Bis dahin kann man (Winzer) noch viel richtig oder auch falsch machen. Nicht nur in der Bestimmung des für die Qualität so wichtigen optimalen Lesezeitpunktes. Da jede Rebe in jeder Lage anders reift, ist es eben eine Kunst, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen und herbeizuführen, bzw zu unterstützen.
Auch aus zu früh oder zu spät gelesenen Trauben wird Wein, aber es wird nie ein großer Wein werden, maximal ein Durstlöscher der den Rausch bedient.  Natürlich haben die Winzer auf Grund vieler technischer Möglichkeiten im Keller noch die Chance etwas zu retten, aber der Stress des Winzers überträgt sich auf die Trauben und später auf den Wein. Daran glaube ich fest.  
Von daher wird sich im Frühjahr 2015 zeigen, wer die Kunst des Wein machens beherrscht, und wer nicht. Eigentlich wie jedes Jahr.Tags: reinhard Löwenstein, önologische Reife
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 25.08.2014 um 20:42 Uhr | 0 Kommentare

Zweigelt, na was denn sonst!

Ich gebe Ihnen Recht, wer trinkt schon Zweigelt? Zweigelt, eine Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch, ist der am meisten angebaute Rotwein Österreichs. Bislang galt (gilt) als unbestritten, dass er dort auch seine besten Weine hervorbringt. Bis Vorgestern möchte man meinen. Irgendwann zu DDR Zeiten, gab es mal eine Freyburger Winzerdelegation in das kapitalistische Österreich und einer der Reisenden brachte ihn mit, den Zweigelt. Mittlerweile zeigt sich, dass die frostunempfindliche Rebe, jedoch mit allerlei anderen Macken, an Saale Unstrut eine neue Heimat gefunden hat. Die Kalksteinböden und die durchschnittlich 1600 Sonnenstunden p.A. bieten der Rebe  einen optimalen Nährboden für kräftige, unglaublich vielschichtige Rotweine. Wenn es dann noch, wie im Glücksfall Saale Unstrut  Winzer gibt, die mit Barrique umgehen können, entstehen Weinschöpfungen der besonderen Art.Derzeit dominieren vier  Zweigeltgewächse   die hiesige und nach meiner Auffassung auch die deutsche Zweigeltlandschaft. Es sind dies der 2011 Zweigelt vom Weingut Hey, die 2012 Zweigelt von Andrè Gussek, dem 2012 Zweigelt vom Weingut Born und der 2013 Zweigelt Barrique von Bernard Pawis. Das Barrique bei Pawis muß man erwähnen, da auch ein 2013 Gutswein existiert. Auch die vorgenannten Zweigelt haben das Barrique geküsst. Ich verspreche Ihnen, bei allen vier, respektive fünf (Zweigelt Gutswein Pawis) Weinen, ein grandioses Geschmackserlebnis. Diese Weine verkörpern einen Stil, den man als Saale Unstrut Rotweinstil bezeichnen darf. Es erwarten Sie körpereiche Weine mit viel Feingefühl, niemals eine totschlagende Holznote, statt dessen Ausgewogenheit und individuelle Finesse. Keine Gleichheit zwischen den Erzeugern, wohl aber spürbare Induvidualität und Klasse. Ich kann Ihnen auch nicht meinen Favoriten nennen, es kommt auf den Zeitpunkt an und meinen eigenen mentalen Zustand. Mal ist es dieser mal jener, aber immer eine ein Geschackserlebnis.    Tags: Zweigelt, Pawis, Hey, Gussek, Born, Rotwein



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Rainer Albert Huppenbauer
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