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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 28.05.2014 um 21:28 Uhr | 0 Kommentare

Matthias Hey- keine Angst vor großen Fischen, er ist selber einer!

Ein Hey macht Wein, heißt Matthias und freut sich über Gäste. So auch am 26.05.2014. Als Gäste erschienen Stammkunden des Restaurant`s "Weinbeißerei" in Leipzig Markleeberg, welches dann auch für ein wirklich passendes Speisenerlebnis sorgte. Weiter dabei wir als Weinhändler. Ein schöner warmer Frühlingsabend, gut gelaunte Menschen und der Doyen des Abends Matthias Hey.
Start im Steinmeister mit einem Gläschen Champagner-wir kamen leider zu spät- soll aber gut gewesen sein. Dann die Riesling Palette von Matthias Hey, der Weisburgunder Lagenwein und der Breitengrad 51. Alles perfekt passend zum mediterranen Speisenangebot. Dann war ich am Zug, die Gemeinde probierte Cabernet Sauvignon Freinsheim von Rings und den Damaris von Vega Enix. Beide Weine großartige Rotweingranaten der besonderen Art. Was dann passierte,  Matthias Hey öffnete seinen 2011 Zweigelt (24 Monate Barrique, 6 Monate Flasche), habe ich bis dato nicht für möglich gehalten. Der Zweigelt hielt mit. Man kann da nur den Hut ziehen und sich auf den Verkaufsstart im September freuen. Ein wirklich großer Rotwein von der Saale, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. Danke für den Abend Matthias.Tags: Weingut Hey, Weisser Hey, Naumburger Steinmeister,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 22.05.2014 um 21:29 Uhr | 0 Kommentare

Andreas Rings und Tom Waits

You're Innocent When You Dream ist eine der schönsten Balladen von Tom Waits. In genau dieser Minute, als ich mir eine Pulle Cabernet Sauvignon der Ringsbrüder verinnerlicht habe, fiel mir dieser Song ein. Und was ich damit sagen will ist eigentlich total belanglos. Die Botschaft lautet, macht Euch das Leben schön, hört auf schlechte Musik zu hören und schlechte Weine zu trinken.
Mehr gibt es nicht zu berichten. Gute Nacht !
 Tags: Cabernet Sauvignon, Rings, Tom Waits,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 18.05.2014 um 00:12 Uhr | 0 Kommentare

Weisser Hey

Na das wurde aber auch Zeit, die Grand Cuvée von Saale Unstrut, der Breitengrad 51 Wein, hat einen Nachkömmling mit dem schönen Namen Weisser Hey. Hey der Erzeuger, Weiss die Reben. Das Matthias Hey genau die Reben gewählt hat die bereits vor 20 Jahren eine tolle Saale Unstrut Cuvée* ausmachten, hat sicher damit zu tun, dass beide, Riesling & Weißburgunder die Traumpartie sind.  Der große Bruder, Breitengrad 51, hat noch den Grauburgunder an Deck. 
Der Weisse Hey fällt zunächst mal dadurch auf, dass man gar nicht genau weiß, was man da vor sich hat. Zunächst empfinde ich sehr viel Behaglichkeit, trotz kühler Nase ( Pascal Dautel), hervorgerufen durch eine tolle Balance. Die Mineralität zu gunsten der Frucht eher ein wenig zurückhaltend, ja sogar untypisch für den Jahrgang. Dennoch, es ist  des Winzers  Wille und der hat Ursachen, die durchaus mit seinem Aufenthalt im Friaul zu tun haben. 
Im Geschmack dann reifer Apfel und Gewürze die eine schöne Länge hervorbringen. Alles in allem ein Kleiner Großer, der nach meiner Einschätzung, in Kenntnis der Hey Stylistic, schon ein wenig Zeit benötigt, um seine volle Klasse zu offenbaren.
Ich vermute allerdings, dass er bis dahin ausgetrunken ist. Na dann auf den Weissen Hey, eine wirklich gelungene Weißwein Cuvée von der Saale.
* Die erste Saale Unstrut Cuvée mit Riesling und Weißburgunder war von Remo Deckert und großartig. Etwa 20 Jahre her. 
 Tags: Weingut Hey, Weisser Hey, Naumburger Steinmeister,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 16.05.2014 um 20:18 Uhr | 0 Kommentare

An der Saale hellem Strande - ein Wein erregt die Gemüter!

Und dann auch noch ein Spätburgunder Breitengrad 51von Böhme & Töchter. Nun ja, dann will ich auch mal was dazu sagen. Ein Berliner Weinführer, die Herren der Saale Unstrut Weinbruderschaft, ich selbst und sogar der Winzer selber zweifelt, ob des Gegenwindes, an seinem Produkt. Zur Geschichte, 25°C im Schatten, ein frisch gefüllter Spätburgunder kommt kurz vor seiner wichtigsten Verprobung sofort nach dem Autotransport auf den Tisch. Das Ergebnis er wurde Breitengradwein 51. Warum habe ich damals nicht verstanden. Für mich war es keiner. Gut ein Jahr danach geht das Getuschel los, Wein gekippt, Winzer beharrt auf seinem Standpunkt - nicht gekippt - , der muß den zurück ziehen und so weiter. Viele "gute" Ratschläge an den Winzer von seinen Kollegen. Also hin zum Winzer, eine Flasche geholt, einen Tag gewartet, aufgezogen und tatsächlich Aceton in der Nase. Dann die Farbe kein bischen Braun zu entdecken, im Gegenteil extrem jugendlich. Der erste Schluck etwas kratzig, rote Kirsche kurz vor der Vollreife, vielmehr nicht. 2 Stunden später, immer noch ein bischen, aber weit weniger Kleber - für Winzer sind das oxydative Noten, die Farbe gleich, der Geschmack geht über zu dunklen Früchten, auf den benetzten Lippen viel süße Aromen, schon jetzt eine beachtliche Länge. Das gleiche Glas 6 Stunden nach dem einschenken. Die Nase vollkommen klar nach Pflaumenkompott und Gewürze, kein Kleber nicht mal im Ansatz. Farbe gleich, keinerlei Brauntöne, der Geschmack wie die Nase dazu dunkle Beeren - etwa Brombeeren.
Flasche verstöpselt, einen Tag später. Der Spätburgunder ist erwacht, dunkle Aromen, man spürt das Holz, und den Alkohol (14%) in der Nase, Gewürze und eine pfeffrige Note am Gaumen umgarnen den Gaumen. Alls wirkt straff und komplex. Sehr langer Abgang.
Meine Empfehlung an den Konsumenten, Wein kaufen  und weg legen in 5 Jahren diesen Wein öffnen und genießen.
Meine Empfehlung an den Winzer, Käufer über den Umstand informieren, oder noch besser, wenn die Ökonomie es zulässt, weglegen und ab Ende  2015 verkaufen.
Meine Empfehlung an die Kritiker des Weins, einer hat das hier gerade geschrieben, gebt dem Wein Zeit, er hat sie verdient.
Für mich nunmehr ein ein wirklich guter Spätburgunder, ein würdiger Breitengrad 51 Wein.


 Tags: Böhme und Töchter, Farnk Böhme, Spätburgunder Breitengrad 51
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 07.05.2014 um 21:29 Uhr | 0 Kommentare

Rings, Klumpp,Dreissigacker die 3 Großen jenseits des VdP

Es gibt so Minuten in meinem Leben da frage ich mich, warum ist das so. Meist nach einer (zwei) ordentlichen Flaschen Wein. Und dann kommen sie die Fragen. Warum John Lennon und nicht Dieter Bohlen, warum ausgerechnet Jochen Rindt oder Jimi Hendrix. Noch schlimmer, warum Che? Es ist im Grunde ganz einfach, sie waren ganz vorn. Also deutlich vor allen, die noch heute wichtig sind. Und nun gibt es diese 5 Weinmacher, zweimal zwei Brüder und einmal einer allein. Für mich sind sie bereits heute Ikonen, die Weingeschichte gerade neu deffinieren. Aufräumen ist angesagt,  jenseits vom Mainstream wird ein neuer ins Leben gerufen. Sie machen Weine für alle Generationen und wissen genau was zu tun ist. Trinken Sie mal Westhofener Chardonnay 2012/13 von Dreissigacker und sie wissen was ich meine. Genau so wird es Ihnen mit dem Riesling Qualitätswein von Klumpp gehen.  Ich hatte noch vor 10 Minuten den 2012 Gutswein im Glas, und was soll ich Ihnen sagen, eine Offenbarung.. Und wenn Sie dann noch Zeit und 25€ haben, kaufen Sie sich eine Flasche Cabernet Sauvignon Freinsheim von den Ringsbrüdern, hier ist allerdings Eile geboten, er ist verdammt knapp und wird 2013 nicht mehr produziert. Na dann Prost Gemeinde. Tags: Dreissigacker, Rings, Klumpp, Cabernet Sauviognon, Westhofener Chardonnay, Riesling Klumpp



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Rainer Albert Huppenbauer
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