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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 15.04.2014 um 21:42 Uhr | 0 Kommentare

Lunae großes Kino aus Ligurien

Ligurien ist in unseren Breiten wohl eher durch extrem gutes Olivenöl aus der kleine Taggiasca Olive bekannt. Die betse Olive Europas und für mich auch das beste Öl der EU.
Das dort auch ganz hervorragende Weine gekeltert werden ist den Wenigsten bekannt. Wir arbeiten mit der Top Kellerei Liguriens Lunae zusammen und müssen sagen, die hier erzeugten Weine im Rot - und Weißweinbereich sind filigran und sehr elegant.
2 Vermentinos im Weißweinbereich, der beste Rose aus Italiens Norden, möglicher Weise ganz Italiens,  überrascht in jedem Jahr.
Die Rotweine   Auxo Colli di Luni DOC, Niccolo V Colli di Luni DOC und Niccolo V Riserva Colli di Luni DOC sind in einer Klasse von Weinen, die zum Besten gehört was ich in dieser Preisklasse kenne. Die Weine haben Zug, niemals flach,machen nie satt, immer präsent mit enormer Länge. Vorallem der Niccolo V Riserva ist ein grandioser Wein, der in dieser Preisklasse (26,95€) schwer zu toppen ist. Die Rotweine auf Sangiovesebasis, die Weißweine aus besten Vermentino Klonen sind beste Botschafter einer unterschätzten Weinregion.Tags: Lunae, Ligurien, Niccolo V, Riserva, Colli di Luni DOC
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 12.04.2014 um 14:38 Uhr | 0 Kommentare

Große Jungweinprobe Saale Unstrut / Sachsen

Eigentlich kann man es kurz machen, der 2013 Jahrgang ist ein in der Breite gelungener Jahrgang. Die Masse der vorgelegten Weine im Weißweinbereich beider Anbaugebiete entsprechen dem, was man von anständigen Weinen erwartet. Natürlich es gab einige Spitzen vorallem bei den  Burgundern und Rieslingen. Man kann sagen, dass es hier im Prinzip wenig oder kaum Ausfälle gab. Natürlich jeder Winzer macht das wovon er überzeugt ist. Der Eindruck der für mich bleibend ist ist der, dass der Winzer der auf Ausgewogenheit gerade bei diesen Weinen wertgelegt hat, frischer und lebendiger daher kam. Zu große Differenzen zwischen Restzucker und Säure wirkten auf mich genußstörend.  Bei den Müller Thurgau-,  Silvanen- und Gutedelweinen, viel Gutes mit netten Entdeckungen, etwa Bobbe, dem "Untermieter" von Frank Böhme. Bei den immer stärker werdenden autochthonen Reben ganz vorn dabei der weiße Elbling von Proschwitz.  Alles in allem kann man nichts falsch machen, wenn man sich beim Genuß an die Betriebe hält, von denen man weiß, dass sie ihren Qualitätsanspruch in die Flasche füllen. Pawis, Gussek, Klaus Böhme, Böhme & Töchter, Hey, um nur einige zu nennen.  Abstriche mache ich bei Thürkind, für mich zu enthaltsame Frucht, dem etwas verbesserten Weingut Deckert und dem wieder besser werdenden Weingut Lützkendorf. 
Aber es gab auch  Enttäuschendes, wo ich mich frage, was will uns der Meister damit sagen? So etwa ein meiner Meinung nach  unnötiger Silvaner Orange von Dr. Hage. Ähnlich nicht nachzuvollziehen,   die Solaris  Süßweinversuche von Weingut Schulze, dem lieblichen Silvaner von Thürkind und dem lieblichen Müller Thurgau von Dr. Hage.
Bei den "Exoten" etwa  Auxerrois zwei grundverschiedene Herangehensweisen, der Thüringer Weingüter Prinz zur Lippe und Thüringer Weingut Bad Sulza die beide eine Berechtigung haben. Ich fühle mich allerdings mehr zu Bad Sulza hingezogen.
Gleiches bei den Sauvignon Blanc, Winzervereinigung Freyburg und Dr. Lindicke zwei Möglichkeiten wie man es machen kann. Lindicke dabei eher mein Geschmack.
Bei den Traminern, die obwohl säurearm  von Hause aus, in diesem Jahr die Torture der Entsäurung durchmachen mussten. Gut beraten dabei die Winzer die dem Zucker eine Chance geben. Gussek zum Beispiel. Mit Sicherheit ein Wein der ein längeres Lagerpotential entwickeln wird. Die schon legendäre Cuvéee (Traminer,Riesling) von Frédéric Fourré auch in diesem Jahr eine Klasse für sich.
 
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 12.04.2014 um 13:16 Uhr | 0 Kommentare

Andreas Rings, Ende 20, Taff, Winzergott

Andreas Rings ist jetzt in dem Alter in dem man nicht erwarten muß, dass einer über den Dingen steht. Das es so etwas gibt ist natürlich hinlänglich bekannt. Mozart, Hendrix, die Beatles alle hatten Ihre größten Erfolge in diesem Alter. Es ist also falsch, dass Alter irgendetwas beweißt. So oder so. Was macht nun aber so einen Typen aus, der einen Plan von dem hat was er will, dass es mir kalt den Rücken runter läuft. Ich glaube es ist eine Kombination von einem hohen Maße  Verrücktheit, Gefühl, Glaube, Wissen und Handwerk. Die Runde war klein (5), die Weine bedeutend, die Aussage des Abends vom Pfälzer Gast war so simpel wie einleuchtend: "eigentlich will ich nur Riesling und Spätburgunder machen" . Im Grunde der Traum vieler Winzer, der Unterschied, Andreas Rings wird das durchziehen.
Die verkosteten Weine, egal ob Riesling vom Gutswein bis zum Weilberg und Kallstadter Saumagen eine Offenbarung. Dann ein 2010 Spätburgunder - defacto noch ein Gegenbeweis gegen das lächerliche gelabere der Weinyuppies vom schlechten Jahrgang.
Ich muß schon sagen, dass ich einen derartig dichten und doch grazilen, fast zerbrechlich wirkenden Wein, mit einer unglaublichen Länge, so noch nicht aus Deutschland getrunken hatte. Der Wein  stammt aus der Lage Gottesacker und wird, auf Grund von unsäglichen politischen Entscheidungen über Flächenbereinigung, demnächst gerodet. 
Dann kamen die beiden Kultweine aus der Lage "Schwarzes Kreuz" , zwei Bordeaux inspirierte Cuvée mit Charakter und Klasse.
Der abschließende 2005 Syrah, eine letzte Offenbarung. Die dann zur Ehrung des Winzers von Andre  Münster spendierte 1982 Château Léoville Poyferré und der von Holger Fröhlich herausgezauberte 1989 Mouton Rothschild verschafften dem Abend einen wirklich würdigen Abschluß. Das heißt ich bin dann gegangen, kenne daher den Ausgang noch nicht. Vielen Dank.Tags: Rings, Andreas Rings, Schwarzes Kreuz,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 07.04.2014 um 19:09 Uhr | 1 Kommentar

Menüabend auf Weingut Pawis am 05.04.2014



In regelmäßigen Abständen ( 2mal im Jahr ) veranstaltet das Weingut Pawis erstklassige Menüabende. So auch am 05.04.2014.
Zu Gast war der Eventkoch Daniel Dittmar aus Halle. Fangen wir mal hinten an. Die Gäste feierten den Mann und die Winzerfamilie wie Popstars. Sie bedankten sich so, für einen wirklich gelungenen Abend. Die musikalische Umrahmung mit der Leipziger Band Spanish Mode ( in kleiner Besetzung, Gesang und Klavier) war ebenfalls ein Treffer.
Das Menü, von Herrn Dittmar kreiert und  gekocht, bot im Zusammenspiel mit den Pawis Weinen Einiges.  

                  

                  

Die von Familie Pawis vorgenommene Weinauswahl wertete die ohnehin hochwertige Speisenfolge noch auf.
Begonnen hat es mit einem Tatar von Thunfisch, Apfel, Sellerie und Avokadocreme, der dazu gereichte Pawisklassiker Müller Thurgau erfüllte alle Erwartungen. Das rosa Schaumsüppchen mit fein würzigen Aromen wurde vom himbeerigen Rosali perfekt in Szene gesetzt. Dann Spargel, Erdbeeren und Jacobsmuschel im Parmesankörbchen. Der gewählte Riesling Muschelkalk glänzte bei so viel Frucht und Vielfalt. Das im Vakuum bereite Rinderfilet auf Zwiebelmarmelade und einer wunderbar bissfesten Kartoffelpraline brillierte mit dem 2011 Spätburgunder Barrique. Den Schlußpunkt setzte warmes Mousse au Chocolat mit Vanilleeis und Früchten. Die gereichte Weißburgunder Auslese machte den Sack zu.
In den Abräumpausen brillierte die Band Spanish Mode mit glasklarem Gesang. Die Weine wurden von Kerstin und Bernard Pawis  charmant, mit Witz und Überzeugtheit von der eigenen Qualität moderiert.

                   

Daniel Dittmar leitete den gelungenen Abend mit einer feinen Rede ein: "Ich sag dann mal Prost" verschwand in der Küche und legte los. An alle Beteiligten ein Dankeschön, für einen wirklich wunderbaren  Abend.


                 






 Tags: Weingut Pawis, Daniel Dittmar, Riesling Muschelkalk, Müller Thurgau, Weißburgunder Auslese, Spätburgunder
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 05.04.2014 um 17:36 Uhr | 0 Kommentare

Saale Unstrut Jungweinproben Weingut Böhme & Töchter

Ein schöner Nachmittag dieser 05.04.2014. Bayern München hat verloren und Frank Böhme, seine Frau Heike und die Töchter präsentieren ein Angebot an Weinen, dass dem Trend der Region folgend Klassiker vorlegt, die dem geneigten Weinfreund kurzlebigen Genuß und wenn er es aushält, die eine oder andere Pulle wegpackt, auch noch Genuß in 5 Jahern garantiert. Eine durchweg am oberen Limit der Region agierende Kollektion von Weinen von denen 4 Weine besonders herausragten. Aus der Gutsweinriege, vollkommen klar der Müller Thurgau - siehe Blog -.  Breites Echo der Verkoster für den Ortswein Silvaner. Was dann kommt, ist eine Weißburgunder Spätlese "Freyburger Edelacker", die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Ich vergleiche die Jungweinprobe  jetzt mal mit Jimi Hendrix, da dudelt einer den ganzen Abend auf hohem Niveau, und dann spielt er Voodoo Child². Das Publikum rastet aus, erlebt Glücksgefühle und sucht den Rausch.  Und genau so ist das mit dem Weißburgunder.
Bravo für diesen Jahrgang und seine Höhepunkte. Die Roten sind mir mit Ausnahme des T&M noch etwas verschlossen. T&M aber, ein in Barrique Zweitbelegung kreierter Wein, ist mit das Beste, was ich je aus der Region Saale Unstrut im Rotweinbereich getrunken habe. Großes Kino eines "kleinen" Betriebes. Warten ist angesagt.
² Für die jüngeren unter Euch Lesern hier ein Link:http://www.youtube.com/watch?v=OdvkgWt-uew

 Tags: Saale Unstrut, Böhme & Töchter, Frank Böhme, Toska und Marika, Freyburger Edelacker



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Rainer Albert Huppenbauer
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