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Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 10.10.2012 um 11:34 Uhr | 0 Kommentare

Die Preise der Weine

Es gibt immer was zu ningeln. Was dem einen zu teuer ist, ist dem anderen zu billig. Meine Vermutung, würde  Mouton Rotschild,  Château Petrus und wie sie alle so heißen um die 200 € das Fläschchen kosten,  müssten einige reiche Russen und Chinesen vermutlich was anderes in die Cola mixen. Nein mal im Ernst, immer wieder trifft man Leute die da sagen, diese Spinnerei mache ich nicht mit. Eine Kiste aktueller Jahrgang Premier Grand Cru Bordeaux  für schöne 7500 €. Nein, nicht 12 Flaschen, 6 sind gemeint. Natürlich fragt sich da jeder, sind die noch ganz dicht? Ich bin der Meinung, ja sie sind es. Sie sind es deshalb, weil der Wein zu diesem Preis nunmal verkauft wird und so lange das so ist, müssen wir halt was anderes trinken. Es hat ja schließlich auch nicht jeder einen Bentley, eine Lange & Söhne oder eine Loge in der Royal Albert Hall. Im Unterschied zu den letzten 3 Beispielen, hat man aber die Chance im Leben, einmal einen solchen Wein zu trinken. Für einen Bentley hilft vermutlich nur ein 6 er im Lotto. Und für die Loge ein Onkel im Oberhaus.
Und wenn man ein bischen aufpasst, dann können andere großartige Bordeaux einen über die Zeit retten. Wir empfehlen Weine aus dem 95 er und 96er Jahr des letzten Jahrhunderts, aber auch schon der eine oder andere Wein des neuen Jahrtausends. Prächtig dabei Château Ramafort aus dem Jahr 2000, ebenso die Margauxweine Dauzac 2006 und Domaine Zede 2005. Und natürlich der 2009 Jahrgang, hier gibt es Weine zu entdecken, die im Bereich unter 20 € höchsten Genuß bieten. Wir empfehlen Château du Moulin Rouge, Château Rozier, Château Castera, Château Haut Ballet, Domain du Grand Ormeau, Château Murac, Château Haut Pontet und Château Teyssier.  

Tags: Bordeaux, Royal Albert Hall,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 08.10.2012 um 15:12 Uhr | 0 Kommentare

Ein vom Donauhochwasser geschädigter dreht seine Fahne!

Eigentlich wollteich ja nichts mehr über den flatterhaften Jungen schreiben, aber man hat einfach nicht die Wahl. Vor kurzem las ich in einer Zeitung eine Behauptung von ihm über die Weine der Familie Antinori. Er unterstellte Schummel, da die Weine  fast immer gleich schmecken und das geht schlicht weg nicht. Der Name blieb aussen vor, aber jeder, der sich mit Wein befaßt,  wußte wer gemeint war.  Egal eigentlich, weil sich jeder, der diese Weine schon mal getruken hat, die Frage stellt, wie machen die das? Ich habe es abgehakt bis zur letzten Woche, wo der Überläufer seinen liebsten Alltagswein vorstellt. Dreimal darf man raten welcher das ist. Frei nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern, wird die Antinoriphilosophie  heruntergebetet, dass es nur so kracht.  Es wird vermutlich gut bezahlt und frei nach Adorfs Glanzrolle im Kir Royal: Für Jeld tu ich alles...... Herr Generaldirektor Haffenloher.
Ich find es erbärmlich. Und eigentlich tut er mir leid.
Und noch eine Bemerkung, immer lamentiert er über Preise und wie teuer die Weine der schlitzohrigen Italiener sind und Petrus können sich nur die richtig Reichen leisten und so weiter. Ein bizarres Gejammer. Aber natürlich es gibt Alternativen. Und darauf kann man zurückgreifen. Auch toll. 
Ich habe mir 1992 meinen ersten Mercedes gekauft. 190/ 1.8. Der kostete knapp 30.000 DM. Dafür kriegt man heute nicht mal mehr einen POLO. Soll ich jetzt jammern?
 

Tags: Antinori, Petrus, Mercedes, Polo, Kir Royal, Mario Adorf
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 04.10.2012 um 10:34 Uhr | 0 Kommentare

Tag der Deutschen Weineinheit

Ein Tag voller Sonne lockte viele Menschen in die Natur. Da Natur in unserer Region auch immer etwas mit Wein zu tuen hat, versammelten sich die Feiernden bei den Winzern. Bei einem meiner Lieblingswinzer war geschlossen, da der Feiertag nun mal mitten in die Lese fällt. Und für ein kleines Familienweingut wie das der Familie Hey ist das durchaus nachvollziehbar. Dennoch ein kleiner Plausch mit dem Winzer war für uns drin. Matthias Hey lobt die zu erwartenden Qualitäten, besonders der Rotweine, und machte sich wieder an die Arbeit. Danach ein Besuch beim Primus der Saale - Unstrut - Region, dem Weingut Pawis.  Der Parkplatz und die Zuwegung ließ erkennen, dass das Weingut Pawis in Deutschland angekommen ist. Aus allen Landesteilen kamen die Besucher. Man hatte den Eindruck, dass es in Deutschland verboten ist, ein Auto unter 5-BMW, E-Klasse von Mercedes oder Audi A 6 zu fahren. Das Team des Weingutes Pawis leistete Schwerstarbeit und alle waren zu frieden. Ein mir bekannter Immobilienmakler aus Leipzig  lobte dann auch das Gut, aber wie die S-Klasse fahrenden Sachsen nun mal sind: "nu, nu aber teuer. In Rheinhessen kriegt man für`s gleiche Geld das Doppelte, nu, nu". Warum, so fragt man sich, fährt er dann nicht nach Rheinhessen?
Nach dem Abschwellen des Besucherstroms ging Bernard Pawis dann in den Keller und öffnete zum Jahrestag seinen ersten abgefüllten Riesling. Der Jahrgang dann auch symbolträchtig, ein 1990-er. Danach noch einen kleinen Schluck
1998 - er Riesling. Beide Weine waren, nach dem der Sauerstoff den muffigen Flaschton verjagte, noch gut im Saft und selbst der 1990 - er noch als Riesling zu erkennen. Der 1998 öffnete sich langsam und offenbarte sich als klasse Wein.  Dazu erzählte Bernard Pawis eine wunderbare Geschichte, die alle Politikerreden zum Tag der deutschen Einheit  unwichtig erscheinen ließ. Bernhard Pawis erklärte, wie er in Ermanglung einer Presse mit dem Wagenheber seines Trabbis an das Pressen der Trauben ging. Ich habe herzhaft gelacht und mich sehr gefreut, dass  Bernard Pawis, als einer der besten deutschen Winzer, nicht vergessen hat, wie alles anfing.   Die junge Geschichte seines Weingutes wäre ohne die deutsche Einheit nicht denkbar, aber sie zeigt auch,dass diese Einheit  eben durch die einfachen Menschen gemacht wurde. Die Politiker waren nur zu Gast und hätten es beinah versemmelt. Die Kanzlerin würde in ihrer unnachahmlichen Art es etwa so ausdrücken: "Ohne die Menschen da Draußen, ihren Mut und ihre Leidenschaft ....." Ich frage mich manchmal, was sie wohl mit "da Draußen!" meint? 

Tags: Weingut Hey, weingut Pawis, Riesling, Saale - Unstrut,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 30.09.2012 um 19:25 Uhr | 0 Kommentare

Weingut Pawis und ein wunderschöner Sonntag

Was war das für ein Tag. Die Sonne blinzelte die Augen wach, Frühstück mit Marlene Dietrich - Rührei, Spaziergang am Geiseltalsee und am Nachmittag auf dem Gut Zscheiplitz von Bernard Pawis. Die Straußenwirtschaft lockt jede Menge Besucher,die Sonne war gut aufgelegt, der Winzer war am arbeieten und die Weingenießer kamen auf ihre Kosten. Wir dachten uns, keine Kompromisse und orderten einen Grauburgunder Großes Gewächs. Feines, zartes Rotgold im Glas, Aromen, die sich grazil entfalteten, wurden minütlich besser wahrnehmbar. Man schmeckte den Grauburgunder, das Holz blieb bedeckt aber ahnbar. Dazwischen dann immer mal der Winzer mit einer kleinen Kostprobe Zweigelt Barrique und Dornfelder Barrique 2011. Beide Weine großartig mit den sortentypischen Merkmalen ohne zu verfälschen. Der Dornfelder mit Schattenmorelle, der Zweigelt mit reifer Pflaume. Dann gab es einen kurzen Abstecher in den Keller und den Winzer über die Schulter geschaut. Zum Schluß dann Riesling Auslese 2011. Finesse im Spiel zwischen Zucker und Säure. Beste Balance, Pfirsich und Zitrus lang hin. Die Nase schwimmt in Aromen filligraner Kräuter und etwas Süßem. Der Tag gelungen und unter den Besseren verbucht. Unsere Empfehlung, noch einen Monat Straußenwirtschaft bei Familie Pawis, nichts wie hin.

Tags: Weingut Pawis, Grauburgunder Großes Gewächs, Geiseltalsee, Dornfelder, Zweigelt
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 23.09.2012 um 14:28 Uhr | 0 Kommentare

Ist ein Hochwassergeschädigter ein "Wein - Quacksalber"?

Das ist schwer zu beantworten, aber liest man seine neuste Kolumne, ensteht schon ein derartiger Eindruck. Die neuerliche Kolumne in der Zeitung berichtet über die großen Gewächse deutscher VdP Weingüter. Es sind  immerhin 350 Weine aus allen Anbaugebieten Deutschlands. Journalisten und Händler haben kurz vor dem Verkaufsstart die Möglichkeit, diese Weine zu probieren. Der Besserwisserdirektor war vermutlich eingeladen, ist nicht hingegeangen, aber weiß genau Bescheid. Er kürt die beste Moselkollektion (vermutlich kennt er nur die), er nennt den besten Rheingauerzeuger und  ein paar der üblichen Verdächtigen.  Im gleichen Absatz, nachdem er festgelegt hat was zu kaufen ist, tritt er den Rückzug an. Er ist halt kein "verläßlicher Auskunftspartner", weil er über etwas schreibt, woran er gar nicht  teilnahm. Darauf muß man erstmal kommen. Hut ab. Echt beängstigend dann wie er in ein paar Tagen genau weiß, welche Weine die besten sind. Der Anspruch des Schiffahrtpatentamtes aus Wien war "Schluß mit dem Weingeschwätz". Diese Kolumne ist nicht mal das. Der Gipfel der Oberflächlichkeit nun liegt in diesem Artikel. Alle genannten Winzer werden von ihm seit langem hoffiert, seine angebliche und viel gepriesene Unabhänigkeit gibt es nicht.
Was ich nicht verstehe ist, dass die Zeitung diese hingeschmierte Kolumne nicht hinterfragt. So etwas kann man nicht ernst nehmen. Schon die Arroganz, wie er mit der Veranstaltung an sich umgeht. Er lässt sich halt ein paar Weine schicken, er trinkt die 350 Weine zu Hause in seiner Küche. Mit der Kolumne will er sein Säumnis wiedergutmachen und die besten deutschen Weine würdigen. Offensichtlich hat ihn jemand vermisst. Und natürlich ist er es, der den Jahrgang 2011 gegen jegliche Anfeindungen verteidigt. 
Um nun das Woche für Woche nicht mehr lesen zu müssen, bestelle ich diese Zeitung ab. Mach es gut Du Kackwurst. Ein kleiner Tritt noch, vermutlich ist die Toleranzschwelle der Redaktion so hoch, weil sie wissen, dass die deutschen Kleinbürger das Schifffahrtpatentamt  lieben. Sein Direktor  ist schließlich nicht der Erste, der uns Deutsche an der Nase herumführt. Da war doch mal was.

 

Tags: Große Gewächse, VdP, Mosel



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