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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 10.06.2012 um 11:14 Uhr | 0 Kommentare

Fußball EM - der Anfang ist vollbracht

Wein - und Getränketechnisch sieht es so aus. Riesling siegt über Vinho Verde, Vodka über Slibowitz und Budweiser, Tuborg über Käse, Wyborowa und Griechischer Wein trennen sich unentschieden. Aber wen interessiert das schon.

Viel spannender ist doch die Frage, was gab es zu Essen und welcher Wein wurde gereicht, um den Fußballabend komplex zu genießen. In Abstimmung mit meiner Frau gab es Pasta, in dem Fall Spaghetti mit Scampi. Das Rezept, wenn es gut werden soll, ist kinderleicht. Zu den Spaghetti sage ich nichts, zu den Garnelen schon. Es beginnt mit der Auswahl. Ich habe die besten Erfahrungen mit der TK Packung von EDEKA gemacht. Gut und Günstig steht drauf und stimmt. Kein bischen fischig , natürlich roh. Wenn es schnell gehen soll taue ich die Schwänzchen in kalten Wasser auf. Ca. 45 Minuten dauert´s aber dennoch. Nie warmes Wasser nehmen!

1 große Zwiebel, Olivenöl extra vergine, 50 Gramm Butter, 1Tl Zitonensaft, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer aus der Mühle solange erwärmen, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann 3 mittlere Knolauchzehen zerdrücken und dazu geben. Keine Wärme mehr zufügen und die Garnelen hinein. langsam ziehen lassen und zum Schluß, kurz bevor die Spaghetti gar sind, nochmal erwärmen. 3 kleine schöne rote Tomaten vierteln und ca. 1Minute mit erwärmen.

Pasta auf den Teller, Garnelen mit Tomaten und Zwiebeln darüber und mit frisch geriebenen jungen Parmesan  abrunden. Dazu haben wir einen gut gekühlten Bacchus feinherb vom Weingut Frank Böhme getrunken. Das gute Essen half etwas über das eher unglückliche Spiel unserer Jungs hinweg. Der Wein große Klasse.

Feinherb mit vegitalen Noten und etwas grünem Paprika in der Nase. Am Gaumen schmeichelhaft, saftig und frisch mit tropischen - und Zitrusfrüchten im Abgang. Auch im Mund folgten die gemüsigen Töne ohne zu überpowern. Perfekte Säure.

Alles in allem nach langen Leiden dann das Tor von Gomez, ausgerechnet den kann ich nicht leiden, aber das Essen sorgte für Gelassenheit. Morgen gibt es den Bericht über das Italien /Spanien, mit Rezept und Weinempfehlung. 


   

Tags: Weingut Böhme, Bacchus, garnelen, Scampi, EDEKA, Budweiser, Slibowitz, Vodka, Tuborg
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 09.06.2012 um 12:57 Uhr | 0 Kommentare

Das Glas macht den Unterschied

Jeder Mensch, der gern Wein genießt, legt Wert auf schöne, den Wein betonende Gläser.  Was man in der Realität findet ist sehr oft genau das Gegenteil. Restaurants, Michelinsternekneipen mal ausgenommen, da ist es mir noch nie passiert, aber  schon ein Stück dahinter geht es los.  2 mal F an der Tür,  13,5 Gault Millau Punkte und Rollrandgläser. Den Schoppen bis zum Rand gefüllt, so dass mein Nachbar sofort riechen konnte, was ich im Glas habe.  Erbärmlich. Genußtod und das bei 13,5 Punkten.

Wie überall, wenn man das Normale einfordert,die Bemerkung: "da hat sich aber noch nie jemand beschwert".

Ganz besonders schlimm wird es dann bei diesen Pseudo - Italo - Gastronomen, wenn sie riesige Glaspötte hinstellen, meistens im überdimensionierten  Burgunderformat, aus denen man dann Chianti trinken darf wie ein Frosch.  Aber genug davon, ich ärgere mich schon wieder.

In Punkto Glas hatte ich vor kurzem eine schöne Begebenheit.  Ich war bei Bernard Pawis zu Gast und wir tranken, wen wundert es, Wein.  Dabei stellte der Winzer neue Gläser vor, die er in seiner Straußenwirtschaft nutzen möchte. Es ergab sich die Gelegenheit, zwei verschiedene Weinglastypen von Hersteller Stözle zu probieren. Das Ergebnis war überraschend. Das neue Glas, im übertriebenen Sinn zwei auf der langen Seite(Hypotenuse , C) auf einanderstehende Dreiecke, das obere oben abgeschnitten, damit man trinken kann, offenbarte Düfte, die zum großen Teil im normalen Weinglas untergingen. Dies betraf Rotwein - und  Weißweingläser gleichermaßen. Die Erklärung ist eigentlich einfach. Die Form ermöglicht der Weinoberfläche die größtmögliche Sauerstoffaufnahme, wenn optimal eingegossen wird, also bis zur breitesten Stelle. Die Zusptzung im oberen Teil des Glases erzeugt, wenn man den Wein bewegt eine Art Zug, dass heißt, der Sauerstoff setzt Duftaromen frei, die den direkten Weg in unsere Nase finden.  Das Ergebnis war wirklich erstaunlich.

Die Moral von der Geschichte, trinken Sie Wein aus passenden Gläsern. Die Firma Stölzel aus der Lausitz ist dabei eine gute Adresse. Preis und Leistung sind ausgezeichnet. Ab September können Sie diese Gläser auch in unserem Shop bestellen. Wir beraten Sie gern.  

Tags: Gläser, Pawis, Weißwein, Rotwein, Sauerstoff, Stölzel
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 05.06.2012 um 08:42 Uhr | 0 Kommentare

Europameisterschaften im Fußball und der Wein

Fußball und Wein? Ja ganz genau so ist es, Bier wurde als offizielles Getränk von der UEFA dorthin zurückgebracht, wo es hin gehört. In Pub`s und Kneipen. Zu verdanken hat es die Weinindustrie dem bekennenden Bordeaux Fan Michel Platini. Dieser ist nämlich UEFA Präsident und hat angesichts zurück gehender Umsätze französischer Winzer ein Zeichen setzen wollen. Offizieller Hauptsponsor der EM ist nun nicht Carslberg, sondern ein Konsortium der bekanntesten Winzer Europas. Da wären aus Frankreich Champagne Taittinger, Trimbach, Gerard Bertrand und Baron Philippe de Rothschild.. Aus Spanien Miguel Torres- ein naher Verwanter der Familie gleichen Namens spielt für Spanien. Für Portugal der berühmte Betrieb Quinta da Romaneira. Für Deutschland beteiligt sich der VdP vorallem mit seinen Großen Gewächsen. Die Tschechen, Polen, Engländer, Holländer und Ukrainer haben Bedenken angemeldet, da in ihren Ländern ein Grundrecht auf Bier in der Verfassung verankert ist. Kroatien beteiligt sich mit Weinen aus Istrien, Schweden sind mit dabei aber ohne eigenen Wein. Griechenland und Irland würden sich nur beteiligen, wenn gewährleistet ist, dass von der UEFA die Rückflüge bezahlt werden. Die Russen beharren auf  Vodka und die Dänen auf Tuborg. Italien, der zukünftige Europameister,  steuert feinste Rotweine aus der Toskana und grandiose Weißweine aus dem Friaul bei.

Weiterhin gehört zur Deeskalationsstrategie der UEFA, dass nicht nur die VIP´S kleine Tischchen bekommen. Nein, gerade in den Fanblöcken, werden Stehtische installiert. Des weiteren wird in diesen Bereichen von netten Mädels gekellnert. Nur die englischen Fanvertreter waren gegen Frauen auf dem Fußballplatz. Sie wollten lieber Männer.

Das könnte, ja Sie haben richtig gelesen, es könnte so sein, wird es aber nicht, weil ich mir das alles ausgedacht habe.

Auf Wein sollten Sie dennoch nicht verzichten, wir empfehlen etwas Leichtes wie unser Rosé - oder Sommerpaket.

Ihnen viel Spaß und ich hoffe, dass die auf dem Rasen spielenden Millionäre (etwa 50%) sich mal eine Champagnerdusche gönnen. Bier ist echt langweilig, aber gut gegen Pickel. Na dann nehmt Bier Jungs.

Böse oder?

Tags: Europameisterschaft, Bier, Fußball, UEFA, Rotwein / Weißwein / Rosé
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 29.05.2012 um 09:56 Uhr | 0 Kommentare

Weingut Hey im Test.

Pfingsten an Saale Unstrut

In Naumburg tobte die Naumburger Weinmeile, gefühlte 1 Mio. Besucher, in allen anderen  Ortschaften  des Burgenlandkreises zogen Blaskapellen durch die Landen. Hin geht der Tross in rustikaler Marschordnung zur Schänke, der Rückweg Stunden später, noch musizierend aber ohne jegliche Ordnung. Das gibt es hier jedes Jahr zu Pfingsten und ist so etwas wie Karneval in Köln, nur mit viel mehr Alkohol.

Da wir Pfingsten das Haus nicht verlassen, dachten wir uns, organisieren wir doch für ein paar Freunde, die kein Instrument spielen, eine kleine Verkostung. Die die durchkamen, ein Optiker, ein Zahnartzt, ein Gastronom und ein Bayer, hatten die Aufgabe, mit uns gemeinsam die aktuelle Weinkollektion des Naumburger Weingutes Hey zu probieren. 

Die Aufgabe stellte sich als großes Glück heraus, da die 6 Weißweine, 1 Rosé und drei Rotweine nach einhelliger Meinung zum Besten gehören was die Region zu bieten hat. Herausragende Merkmale der Weißweine und des Rosé sind Frische, Komplexität und ein sortentypisches Säurespiel in glänzender Balance mit dem Restzucker.  Die Rotweine überzeugten durch Finesse, Würzigkeit  und gut eingebundene Tanine. Dabei überraschte alle die Qualität des Portugieser. Die anderen beiden Blauer Zweigelt und Spätburgunder, beide im Holzfass gereift übertrafen ebenfalls bei weitem die Erwartung der Anwesenden. 

Bei den Weißweinen einen Wein hervor zu heben, fällt sehr schwer. Aber der Weißburgunder Naumburger Steinmeister aus dem Holzfass, ist für  Anwesenden und mich, der erste Wein der Region, der sich auf Augenhöhe zum Weißburgunder GG von Bernard Pawis befindet. Die anderen Weißweine vom Müller Thurgau und Gutedel bis zum Riesling nichts störendes, absolute Oberklasse. Gleiches gilt für den als Aperitiv genossenen Rosé. Alle weitern Angaben zu den Weinen finden Sie in unserem Shop.

Tags: Weingut Hey, Weißburgunder, Weingut Pawis, Naumburger Weinmeile, Pfingsten, Rosé
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 26.05.2012 um 15:31 Uhr | 0 Kommentare

Ein Schiffslotsenseehund Parker`t ein

Da fragt man sich doch, was hat der gute Mann Euch denn bloß getan? Selbst der Meininger Verlag macht Front gegen Parker. Capaints sowieso und Hugh Johnson schon immer, aber bitte schön, verry Britsch - wie die Sachsen sagen.

Der Grund für die Aufregung sind Parkerpunkte für Weine die von Aldi verkauft werden. Gerechter Weise muß man sagen, dass sich Hugh Johnson schon immer gegen das System Parker ausgesprochen hat und sein System, dass letztlich im Kauf des Weinbergs gipfelt, gegen Parker verteidigte. Alle anderen, so meine  Vermutung, spüren den schwindenden Einfluß von Parker, der sich angreifbar gemacht hat, und wollen selber mal parkern. Wenn man aber Parker ablehnt und die Verrisse nehmen zu, dann müssen auch der Meininger Award, die Plakettenverteilung der Mundus Vini, die Berliner Weintrohpy, Concours Mondial und AWC in Wien bis hin zur DLG Preisverleihung und viele andere mehr hinterfragt werden. Machen Sie einfach den Versuch, und gehen sie zu einem Discounter oder sogar in eine Tankstelle. Auf jeder zweiten Flasche kleben Medaillen und die kleben darauf, weil sie dem unwissenden Konsumenten suggerieren sollen, es gibt schon tolle Weine für wenig Geld, sogar mit einer Goldmedaille. Geht es denn besser lieber Konsument?   Vorallem aber geht es um dein Geld. Wo ist da der Unterschied zu Parker? Der Vorwand es geht alles in eine Richtung die Parker bestimmt ist eben falsch. Ich hatte das Glück vor kurzem eine außergewöhnliche Weinprobe zu erleben. Jahrgang 2009 Bordeaux ,20 Weine mit mehr als 95 PP. Und ich sage Ihnen was, keine Gleichmacherei, jeder war anders, natürlich mit den auffälligen Merkmalen der jeweiligen Appellation.  

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde das Parkersystem, Gambero Rosso, Guia Penin und jedes andere auch, einfach nur unsinnig. Da es aber durchaus zum Verkaufsargument geworden ist, werde ich nicht die Lanze gegen die Windmühle richten. Ich sage ihnen auch warum, weil mir Parker und Consorten die Arbeit erleichtern. Das mag  oppertunistisch sein, meinetwegen, aber es ist auch oppertunistisch, an Parker kein gutes Haar mehr zu lassen, weil der Moment günstig erscheint, den Gambero Rosso oder sich selbst zu zitieren, Hineweise zu geben, wo man den besprochenen Wein  kaufen kann und  Medaillen zu verteilen. Man kennt sich eben.

Euch allen schöne Pfingsten!

Tags: Parker, Gambero Rosso, Hugh Johnson, Guia Penin,



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Rainer Albert Huppenbauer
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