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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 10.05.2012 um 22:13 Uhr | 0 Kommentare

Es ließ sich nicht aufhalten, am 17.05. war Christi Himmelfahrt, besser bekannt als Männertag!

Bald ist es wieder soweit,  Himmelfahrt steht vor der Tür. Die Zeit der Hardliner ist wohl vorbei. Die die es sich leisten können, fahren mit Mutti an die Ostsee, der Rest grillt und trinkt Bier. Denkt man. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Natürlich man grillt, aber Bier wozu? Für Bier, sagte jedenfalls mal Bukowski, ist der menschliche Organismus nicht gemacht. Der gute Charles muß es wissen. Er wechselte zu Wein. Der Hintergrund für den guten alten Charles war der, dass er mit zwei Litern Wein den selben Effekt erzielte wie mit 15 Litern Bier. Allerdings mit einem Unterschied: man schont die Nieren und die Wasserrechnung. Er drückte es zusammengefasst etwa so aus: "Man hat am nächsten Tag nicht das Gefühl, als hätte man die ganze Nacht feuchte Katzenscheiße gekaut." In etwa Orginalton aus Schreie vom Balkon. Pflichtliteratur.

Hier also die Vinamundi.de Empfehlung für den Männertag, fußend auf der Erfahrung von Charles Bukowski:

Wenn es frühlingshaft warm wird: Müller Thurgau vom Weingut Böhme oder Pawis.

Wenn es sommerlich warm wird: Gris Blanc von Gerad Bertrand oder Santa Christina Bianco von Antinori.

Wenn es überhaupt nicht warm wird: Uno Mas! von Vega Enix bei 14-16 °C etwas gekühlt, oder Puro Corte von Dieter Meier.

Wenn es regnet: Calidon von Vega Enix oder einen Morellino von Morisfarms.

Wenn es schneit: bleibt einfach im Bett und trinkt mit Mutti einen leckeren Champagner von Taittinger.

Zu Letzterem empfehle ich Euch Marlene Dietrich Rührei. Hier das Rezept für 2 Personen: 12 Eier, 1 Stück Butter, Salz und Pfeffer. Die Butter in der Pfanne bei kleiner Hitze auflösen. Die Eier noch nicht gerührt dazu geben. Die Tempratur erhöhen und die Eier zunächst wie Spiegelei braten. Etwa 3 Minuten braten, dann erst anfangen zu rühren und zu würzen.  Etwas Toast von einer Seite braun (englisch). Wer kann oder hat, weißen Alba Trüffel oder umbrischen Sommertrüffel darüber. Kaviar von der Forelle tut es aber auch. Es ist wirklich sensationell. Und es wirkt.                           

Schönen Feiertag Euch allen.

Tags: Christi Himmelfahrt, Männertag, Bukowski, Antinori, Pawis, Böhme, Vega Enix, Taittinger, Calidon, Puro Corte, Dieter Meier
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 04.05.2012 um 12:35 Uhr | 0 Kommentare

Gedanken zum Muttertag, Mutti mag es fruchtig und nicht zu trocken

Wie in jedem Jahr, so auch in diesem, ehren wir unsere Mütter im Monat Mai. Was nun aber schenken? Kasten Bier ? Strauß Rosen? Langweilige M... Pralinen  aus der Werbung?

Falsch, Mutti überraschen ist die Devise 2012 und zwar mit einem Wein aus 2011. Erzeuger ist Bernard Pawis, der Wein hört auf den schönen Namen Rosalie und er ist Kult. Ich verspreche Euch, ein solches Kistchen an Mutti geschickt, und die Sache mit der Anzahlung für das neue Auto geht klar. Letzteres steht natürlich nicht im Vordergrund an diesem Tag, aber Mutti wird es zu schätzen wissen.

Stellen Sie sich einfach folgende Szene vor, Mutti ist im Vorgarten und schnuppert am Flieder, da kommt Frau Klingbeil - Bagwahn vorbei und fragt cool lächelnd: "na was hat ihnen ihr Gert -Rüdiger denn diesmal zum Muttertag geschenkt? Etwa wieder M... Ch...?"

"Nein, es ist ein schöner Wein der Rosalie heißt und er schmeckt nach dieser Kirsche und den roten Beerchen aus meinenem Garten, na Sie wissen schon." ... kichert, .. " na dann noch einen schönen Tag mit Ihrem Wein." Geht nachdenklich weiter.

Diese Geschichte ist eine wahre Begebenheit und ereignete sich im Großraum Leipzig, die Frau Klingbeil - Bagwahn heißt in Wirklichkeit anders, ist aber auch in der SPD. Die Moral von der Geschichte, denkt an die Nachbarn Eurer Mütter.  

Tags: Muttertag, Bernard Pawis, Rosalie, SPD
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 27.04.2012 um 14:43 Uhr | 0 Kommentare

Risotto mit grünem Spargel und Torres Mas Rabell blanco

Um es Vorweg zu nehmen, es war grandios. Balance und finessenreich ergänzte dieser Wein ein wunderbares Essen. Sie wollen wissen wie es geht, bitte sehr :

Rezept für 4-6 Personen

500 Gramm Risotto Reis

1kg frischer grüner Spargel

500 ml Spargelbrühe aus ausgekochten weißen Schalen

250 Gramm 12 Monate gelagerten, geriebenen  Parmesan ,  bitte nicht aus der Tüte

2 Schalotten, Salz,  Pfeffer

200ml Weißwein

ein paar Spritzer Zitonensaft

150 Gramm Butter

50ml Olivenöl extra Vergine

Zubereitung

Weiße Spargelschalen in Gemüsebrühe auskochen, etwas Salz, etwas Zucker und Pfeffer. Durch ein Sieb passieren und Beiseite stellen.

Schalotten kleinhacken und in Olivenöl und etwas Butter kurz andünsten, den Reis hinzugeben und unter rühren warten bis er glasig ist, geht sehr schnell. Dann mit Weißwein ablöschen, kurz warten und den Reis mit dem Spargelsud bedecken. Immer rühren. 

Sobald der Sud aufgesogen ist erneut auffüllen und immer rühren. Eventuell noch einmal wiederholen. Dann den Reis zudecken und vom Herd nehmen. Es muß noch ein kleinwenig Flüssigkeit darin sein, aber nicht schwimmen, der Reis sollte innen noch etwas Biss haben.

Etwa 15 Minuten warten jetzt muß der Reis durch sein, aber nicht klebrig. Die restliche Butter und 2/3 des Parmesan einrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft (wenig) abschmecken.

In der Zeit wo der Reis ruht, den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Den Spargel in drei Stücke schneiden und im Spargelsud ca. 3-5 Minuten blanchieren, den Sud abgießen, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Butter und etwas Weißwein in die Pfanne geben und ca. 10 Minuten auf kleinster Flamme garen. 

Das Risotto auf die Teller und den Spargel darüber geben. Etwas Parmesan oben drauf und los geht es.

Nochmals der Wein: Torres Mas Rabell blanco 2011 bei uns im Shop nur 6,50€.  Viel Spass.

Tags: Mas Rabell Blanco 2011, Torres, Grüner Spargel, Parmesan,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 26.04.2012 um 11:28 Uhr | 0 Kommentare

Mein liebstes Spargelrezept und der dazu passende Wein

Wie in jedem Jahr so auch in diesem kommt pünktlich mit der Erderwärmung der Spargel auf den Markt. In diesem Jahr auffallend preismoderat. Mein Lieblingsspargel kommt aus dem Geiseltal vom Agrarbetrieb der Familie Hindorf. Aber auch Hohenseeden bei Magdeburg oder Spargel aus Thüringen kommt wegen der schweren Böden deutlich mineralischer daher, wie der allseits beliebte Beelitzer.

Der Klassiker ist und bleibt Spargel mit Kartoffel und Sauce Hollandaise oder mit brauner Butter. Wahlweise mit oder ohne Kalbsschnitzel.  Dicht gefolgt von Spargel mit feinem spanischen oder italienischen Schinken. Zu stark geräucherte Schinken, etwa Schwarzwälder,  sollte man im Zusammnehang mit Spargel meiden. Ein besonderes Geschmackserlebnis verspricht Spargel mit Morchelsauce. Hier das Rezept.

Spargel ganz normal zubereiten und beim schälen nicht geizen. Die unteren Enden ca. 1-2cm abschneiden. Um mehr Aroma zu erhalten zunächst die Schalen kochen und passieren. In dem gewonnenen Sud und der Zugabe von Gemüsebrühe, etwas Butter, Salz und Zucker den Spargel bei mitlerer Hitze kochen. Immer mal probieren und kurz vor dem Gar werden vom Herd nehmen, den Spargel noch 2-3 Minuten ziehen lassen.

Die Sauce kann aus frischen oder getrokneten Morchel erzeugt werden. Bei getrockneten Morcheln 2 Stunden vor der Zubereitung in einer Schale wässern. Danach ist alles gleich. Die getrockneten Morcheln sind etwas aromatischer. Für 4 Personen benötigen Sie ca 300 Gramm Morcheln. Getrocknet etwa  50 Gramm.

Außer den Morcheln benötigen Sie:

2 junge Schalotten

50-100 Gramm Butter je nach Geschmack

50ml Portwein

150ml Kalbsfond

150ml Sahne 32% Fett

Die großen Morcheln klein hacken und die kleinen ganz lassen. Alles in Butter (1EL) anbraten. Die gehackten Schalotten hinzu geben und alles zusammen ein wenig dünsten, bis die Schalotten glasig sind. Mit etwas Kalbsfod  ablöschen und bis auf 1/3 einreduzieren. Dann den Portwein hinzugeben und erneut einreduzieren und mit Sahne ablöschen. Wieder etwas einreduzieren und zum Schluß vom Herd nehmen und mit dem Rest kalter Butter zum glänzen bringen. Keine Wärme mehr zufügen.

Als Fleischbeilage empfehlen  Kalbs - oder Rinderfilet kurz gebraten.

Und nun das Wichtigste, der Wein:

allgemein zu Spargel, aus unserem Sortiment die Silvaner von Pawis und Böhme, oder demnächst Gutedel von Weingut Hey. Wenn es exotischer sein soll, dann ein Sauvignon Blanc aus Chile von Torres oder Antinori aus Neuseeland.

Zu dem oben beschriebenen Rezept der Grauburgunder Spätlese Edelacker von Pawis oder ein tragender Chardonnay aus dem Burgund, Südafrika oder Chile.

Tags: Spargel und Wein, Torres, Burgunder, Morcheln, Schinken, Kalbschnitzel, Chardonnay, Sauvignon blanc,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 21.04.2012 um 15:05 Uhr | 0 Kommentare

Inderkontinetalrakete und Brunello, wir erläutern den Zusammenhang

Ja die Inder; im Jahr 2008 war es, da fingen die Menschen mit dem sympatischen Lächeln und dem auffälligen Kopfschmuck an, sich für den edlen Wein aus Montalcino zu interessieren.  Große Einkaufstour, nicht nur in Flaschen, auch das eine oder andere Weingut soll den Besitzer gewechselt haben. Und nun das, da haben die sich einfach eine Inderkontinentalrakete gebastelt und in den Weltraum geballert. Einfach so, ohne jemanden zu fragen.  Wir können uns das nur so erklären, die indische Regierung und die Generäle der Armee wollen damit sagen: "Finger weg von unserem Brunello, er schmekt uns so gut, dass wir bereit wären, den Planeten in Schutt und Asche zu legen, wenn wir ihn nicht mehr bekommen."

Hier unser Fingerzeig an die Mächtigen dieser Erde,  rückt den Brunello raus sonst gibt es bald keinen mehr. Wir werden uns bescheiden und eben nur noch Rosso di Montalcino trinken. Ehrenwort liebe Rakentbauer.  

Tags: Brunello di Montalcino, Indien, Rakete, Rosso di Montalcino



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