Mein Warenkorb

Gesamt
0,00 EUR
weitershoppen

Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 31.01.2012 um 18:36 Uhr | 0 Kommentare

Es gibt keinen BIO Wein

Jeder Erzeuger von hochwertigen Weinen versucht möglichst ohne Pestizide und Eingriffe im Keller (Zuckerzusatz, Schwefel, tierische Eiweiße) auszukommen.

Laut EU Recht gibt es keinen BIO Wein.

Und es darf auch nicht auf dem Etikett stehen. Wein aus ökologischen Anbau oder Wein aus biologischer Landwirtschaft schon. Dies ist in der EU Richtlinie 2092/91 verankert und damit Gesetz. Dies wird durch Zertifizierungsorgane streng kontrolliert. Die Zertifizierungsorgane sind von Land zu Land unterschiedlich. Die Regeln jedoch nicht. 

Biologische Zertifizierung garantiert allerdings nicht, wie der Wein gemacht ist. Zusätze müssen auch hier sein, aber sie müssen mit Ausnahme von mehr als 10g/l Sulfite, nicht deklariert werden. Wein ist derzeit das einzige  Lebensmittel, dass keine  Allergene auf dem Etikett vermerken muß.

Es gibt bald BIO Wein

Nun also doch? Na klar, nach der Festlegung der Kantenlänge vom EU Malzbonbon, nun der Durchbruch zum BIO Wein. Ab dem Jahrgang 2012 dürfen Bio Weinerzeuger das offizielle BIO Logo der EU verwenden. Kaum war es ausgesprochen, beginnen die Diskussionen unter Winzern, Händlern und der Fachpresse von vorn.

Die neue Regelung der EU stellt nämlich einen Kompromiss dar. Der gerade für deutsche Winzer, in komplizierten Jahrgängen wie 2010, im Prinzip nicht umzusetzen ist. Besonders Rotweine müssen mit Schwefel stabilisiert werden, aber auch bei der Bekämpfung der Botrytis (Grauschimmel), der auf Grund des starken Niederschlags im Sommer 2010 den Reben zusetzte, sind die festgelegten Grenzwerte aus meine Sicht nicht einzuhalten.

Wir werden sehen was daraus wird, auf keinen Fall wird sich etwas ändern. Außer ein kleines Schild auf dem Etiket, von dem man ohnehin glaubt, dass es schon immer BIO hieß, nur eben nicht offiziell.  Hurra.

Tags: Bio Wein, EU Richtlinie, Wein Etikett, Sulfite, Botrytis
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 29.01.2012 um 16:07 Uhr | 0 Kommentare

Ökologie auf dem Weingut

Ein kurzes Interwiew mit Verica Wissel von Vega Enix

Frage:Welchen Stellenwert hat Ökologie auf dem Weingut Vega Enix?

Antwort: Großer Respekt vor der Umwelt spielt für uns eine wesentliche Rolle. Deshalb sind wir darauf bedacht, den Herstellungsprozess so natürlich wie möglich zu gestalten.

Frage: Sie bauen Wein in der wärmsten Region Europas an, was ist nötig, um überhaupt Wein zu erzeugen?

Antwort: Da unsere Reben in Andalusien, einer sehr heißen und regenarmen Gegend wachsen, ist es uns erlaubt, eine Tröpfchenbewässerung zu verwenden. Zur Bewässerung der Reben nutzen wir aufbereitetes Regenwasser, das in sehr trockenen Zeiten durch Wasser aus dem Dorfbrunnen ergänzt wird.

Frage: Was geschiet mit Rebresten nach der Beschneidung und was bewirkt  Ihr vorgehen.

Antwort:
Die Reste der Beschneidung, das Unkraut sowie die Endprodukte der Verarbeitung werden von uns kompostiert und als Dünger wieder eingesetzt.  Durch unseren Herstellungsprozess haben wir allmählich die Ansiedlung von Insekten und Vogelarten gefördert, die in dieser Region bisher nur sehr schwer einen artgerechten Lebensraum finden konnten. Wir sind davon überzeugt, dass unser Weinberg als Modell für einen umweltgerechten Umgang mit der Natur gelten kann. Aus Respekt vor der Natur wählen wir Verfahren, die im Kontrast zu zahlreichen anderen Herstellungsprozessen stehen. Wir haben erreicht, dass unsere Finca eine Oase in den mediterranen Bergen wurde, wo die einheimische Fauna und Flora in Harmonie und Frieden mit Sonne, Meer und unseren Weinreben lebt.

Tags: Ökologie, Vega Enix, Verica Wissel,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 27.01.2012 um 14:52 Uhr | 0 Kommentare

Was für`s Auge - die Farben der Weine

Unsere Sinne halten uns nicht nur am Leben, nein, sie verschaffen uns auch unvergeßliche  Momente. Für die meißten Menschen ist dass, was die Supernasen und Supergaumen der großen Weinkritiker so alles riechen und schmecken,ein ewiges Rätsel.

Das was diese Damen und Herren jedoch sehen, kann jeder sehen, der Farben unterscheiden kann. Was aber den Unterschied zwischen Laien und Profis ausmacht ist, dass Letztere wissen, welcher Wein in welchem Alter uns mit  welcher Farbe erfreut.

Hier nun eine grobe Orientierung  über Weinfarben und die dazugehörigen Weine.

Weißweine man glaubt es kaum, haben ein feines Farbspektrum der Gelbtöne. Sie müssten daher eigentlich Gelbweine heißen, da sie aber nunmal Weißweine heißen, kann man davon ausgehen, dass die Weißweine vermutlich vor langer Zeit wirklich mal weiß waren. Hat das eigentlich schon mal jemand erforscht? Egal, hier nun eine kleine unvollständige Orientierungshilfe in Anlehnung an Jens Priewe*.

Glanzhell - leichte Weine wie Pinot Grigio, einfache Gavi, Trebbiano

StrohgelbSauvignon BlancWeiße Burgunder

Zitronengelb - junger Chardonnay aus Südfrankreich,  

Goldgelb - reifer Chardonnay, Rieslinge von der Terrassenmosel

Altgolden - Süßweine, Sauternes, schwere im Holzfass gereifte Weine

Bernsteingelb - Sherry

Weißweine werden im laufe ihres alterns dunkler und können ins Bräunliche gehen. 

Rotweine,  der Most der Roteweine ist weiß und bekommt seine Farbe durch die sogenannte Maischegärung. In diesem Vorgang der mehrer Wochen dauern kann, werden aus der Haut der Beeren  u. a. Farbpigmente ausgelöst.

Schwarzrot - Weine aus warmen Gegenden, etwa Andalusien, Duero, Toskana, Californien

Rubinrot - junge Bordeaux, Brunello di Montalcino

Kirschrot - junge Weine aus dem Chianti und der Maremma,

Purpurrot - Weine aus Saint Emilion, sizilianische Weine

Ziegelrot - älterer Barolo und Barbbaresco

Granatrot - sehr alte Weine aus dem Burgund

Rotweine werden im laufe ihrer Alterung heller, lang gereifte Bordeaux etwa, oder Burgunder gehen oft ins Bräunliche.


*Jens Priewe ist ein Weinautor der die Kirche im Dorf lässt -  man versteht ihn.

Tags: Granatrot, Ziegelrot, Purpurrot, Kirschrot, Rubinrot, Schwarzrot, Glanzhell, Strohgelb, Zitronengelb, Goldgelb, Altgolden, Bernsteingelb
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 27.01.2012 um 11:21 Uhr | 0 Kommentare


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 27.01.2012 um 10:58 Uhr | 0 Kommentare

Terroir

Vieles wurde schon geschrieben, diskutiert, auf unzähligen Seiten erläutert und widerlegt um dann doch wieder bewiesen zu werden.

Ein sehr interessanter Blog über Terroir ist das Streitgespräch zwischen Deutschlands Top-Winzer Reinhard Heymann-Löwenstein und dem Journalisten Markus Vahlfeld, der ja bekanntermaßen Heymann-Löwensteins letztes Werk, sein Buch "Terroir", total verrissen hat.

Genießen Sie also eine äußerst fruchtbare Disskussion zwischen den Beiden:

zum TerroirBlog





Mitglied im Händlerbund

Rainer Albert Huppenbauer
Dorfstraße 13
06632 Mücheln OT Branderoda

T. +49(0)3445-6592819

info@vinamundi.de