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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 22.02.2014 um 11:36 Uhr | 0 Kommentare

Weingut Pawis erregt Aufsehen

Dazu ist eigentlich nur zu sagen: "Das wird aber auch Zeit." Die die das Weingut und den Werdegang der Saale Unstrut Enklave Kloster Zscheiplitz mitverfolgen durften wie ich, denen war klar, irgendwann wird es die Weinrepublik Deutschland auch merken. Pawis macht fern von Pathos und wirrer Aufgeregtheit Wein, der zur deutschen Spitzenklasse gehört. Bescheiden, mittlerweile im Besitz einer Waschmaschine - Siehe Handelsblatt "Die 100 besten Weingüter Dutschlands" und Vinum 10/2013, erzeugt Bernard Pawis eine Kollektion, die in der Spitze (Große Gewächse, Lagenweine) und in der Breite (Guts,- Orts,- und Terroirweine) nicht von vielen Weinbaubetrieben Deutschlands angeboten wird. Spontan fallen mir da nur die Brüder Rings und Jochen Dreissigacker ein. Sicher gibt es noch viele mehr. Die nun darauf folgende Nominierung durch den Falstaff (die Zeitschrift, nicht die Verdi Oper) zum Winzer des Jahres ist da nur konsequent. Und in der Tat, bislang haben nur die Verbraucher, also der eigentliche Gradmesser für Qualität entschieden, dass Pawis zur deutschen Spitze gehört. Die schreibende Zunft ist nur Zweiter. Es gibt nicht viele Weingüter dieser Größe,14 Hektar, die Jahr für Jahr im Dezember ausverkauft sind.  Geht man danach, und welchen Gradmesser willl man sonst nehmen, dann ist diese Nominierung und die Aufnahme in die Liste des Pit Falkenstein nur logisch. Bei Pawis, da bin ich mir ganz sicher, wird sich nichts ändern. Für die Region, die seit kurzen um Fördermittel der UNO streitet (Weltkulturerbe), bedeudet es eine Menge. Es macht nähmlich deutlich, dass Qualität im Weinbau keine Frage der Region ist, sondern durch Persönlichkeiten entschieden wird. Im Grunde könnte das jeder leisten. Aber es ist eben nun mal keine Frage der  Sonnenstunden, der  Niederschlagsmenge und der Böden, sondern die eines Leitbildes, die Beschränkung auf das wesentliche der Weinerzeugung, schmeckbare Qualität im Glas. Die Grate sind schmal zwischen Allerweltsgeschmack und Identität. Geschmack zu treffen ist keine Glücksache, es ist eine Fertigkeit. Sie verlangt, aus vorhandenen Umständen, dem über den Dingen stehen - was passiert und warum -, etwas Glück und eigner Lebensfreude Wein zu erzeugen, der Identität besitzt die nicht austauschbar ist. Pawis zeichnet eben das aus.          Tags: Weingut Pawis, Rings, Dreissigacker, Falstaff, Pit Falkenstein,

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