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Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 17.08.2014 um 00:33 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51 - 3. Jahrgang "It`s Showtime ...."

Wie bereits im vergangenen Jahr fand die 3.Präsentation der gekührten Breitengrad 51 Weine im Naumburger Nietzsche Zentrum statt. Der erste Eindruck meiner Verkostung waren 5 nicht prämierte Weine, die  das Qualitätssiegel Breitengrad 51 verdient hätten.
Dabei 3 mal Weißburgunder und zweimal Riesling. Im Detail waren das der  Riesling Kaatschener Dachsberg von Andre Gussek und  der Riesling Ortswein von Matthias Hey.  Bei den Weißburgundern wiederum Hey aus der Steillage Naumburger Steinmeister, Böhme & Töchter vom Freyburger Edelacker und der Weißburgunder vom Weingut Born. Fragen Sie mich bloß nicht warum, aber das waren die Weine des Abends für mich, leider  außerhalb der Konkurenz. Im Breitengradsegment bin ich mir unschlüssig, substantiell erste Klasse mit einer Ausnahme dem Silvaner von Rene Schwalbe, zweifellos ein sehr guter Wein, aber im Vergleich mit den vorgelegten anderen Weinen fehlte etwas die Substanz.
Bei den Breitengrad 51 Weinen ein Ranking zu treffen, ist  extrem schwierig. Alle sind für sich genommen große Weine von denen ich glaube, dass der Qualitätsvergleich mit GG der VdP Winzer  erlaubt ist. Es ist Augenhöhe.  Bei den Rotweinen dominierten drei Zweigelt Gewächse, die, so muß man betonen, sortentypisches Charisma trugen und durch die Handschrift der Winzer in 3 genußreiche individuelle Weingeschöpfe aufgespalten wurden.  André Gussek, Matthias Hey und Jochren Hinderer vom Weingut Born zerstören den  Nimbus, dass Zweigelt nur in Österreich große Weine hervorbringt. Ein Wein der mir besonders am Herzen liegt hat das strenge Prozedere der Auswahl nicht überstanden und war dennoch sehr präsent.  Die Rede ist vom Spätburgunder von Böhme & Töchter, deutlich zugänglicher als im vorigen Jahr, nur diesmal kein Breitengrad Siegel. 
Weiterhin erwähnenswert, die straffe Kollektion des Landesweingutes Kloster Pforta, mit einem ausgezeichnetem Bacchus und Traminer.
Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung, mit intensivem Charakter und großartigen Weinen, die keinen Vergleich mit deutscher Spitzenklasse zu scheuen brauchen.
Natürlich, besser geht immer möchte ich sagen und so gesehen freue ich mich auf 2015. Und auch die Kritik wird nicht zu kurz kommen, aber da sollte ich erst mal drüber schlafen.

 Tags: Breitengrad 51, Böhme und Töchter, Hey, Gussek, Born, Hinderer,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 13.08.2013 um 14:20 Uhr | 0 Kommentare

Breitengrad 51, der zweite Jahrgang

Am 10.08.2013 wurde im Naumburger Nietzsche - Zentrum der zweite Jahrgang der Breitengrad 51 Weine gekürt. Nach einem strengen und langen Verfahren, präsentierten die Vereinsmitglieder Hey, Gussek, Fröhlich-Hake, Born/Hinderer, Schwalbe, Böhme und Töchter und das  Landesweingut Klosterpforta  die frisch gekürten Weine. Premiere hatten in diesem Jahr die Rotweine der Breitengradwinzer. Insgesamt dürfen in diesem Jahr 3 Rotweine (2 Zweigelt und ein Spätburgunder) das Gütesiegel Breitengrad51 tragen.Bei den Weißweinen behaupteten 4 Weine . Im einzelnen erreichten, das Weingut Böhme & Töchter mit dem Roten Traminer und dem Spätburgunder, das Landesweingut Kloster Pforta mit dem Weißburgunder und dem Zweigelt, das Weingut Fröhlich - Hake mit dem Riesling Steinmeister, Weingut Hey mit der Weißweincuvée und Andre Gussek mit seinem Zweigelt, die  begehrte Bezeichnung. Wir von Vinamundi waren ebenfalls vor Ort, und konnten uns so während der gelungenen Veranstaltung ein gutes Bild über die vertretenen Weingüter machen. Neben den gekürten Weinen standen auch weitere Gewächse der teilnehmenden Winzer zur Verkostung. Wir hatten uns mit Reinhard Löwenstein und der seinerseits mit Thomas Reppchen Verstärkung eingeladen. Das erstaunliche war, dass unter uns dreien, die Übereinstimmung über die angebotenen Qualitäten einhellig positiv ausfiel. Reinhard Löwenstein und Thomas Reppchen zeigten sich vom vorliegenden Qualitätsstandard schon überrascht, ohne auf kritische Anmerkungen, beispielsweise zum Holz-, und Schwefelgebrauch,  zu verzichten. In der Kritik von Reinhard Löwenstein,  Thomas Reppchen und Rainer Huppenbauer schnitten die Weingüter Hey, Born und Böhme & Töchter am besten ab. Winzerhof Gussek überzeugte uns mit dem besten Rotwein des Abends. Dieser wurde dann auch das Feierabendgetränk, nach 3 stündiger anstrengender Verkostung.
Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung auf gutem Niveau. Der Weg dahin, sollte in den nächsten Jahren (Auswahl der Weine und die Finalverkostung) lanfristiger vorbereitet werden.
Tags: Breitengrad 51, Saale Unstrut, Weingut Hey, Winzerhof Gussek, Böhme und Töchter, reinhard Löwenstein, Jochen Hinderer
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Rainer Albert Huppenbauer
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