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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 23.07.2012 um 12:17 Uhr | 0 Kommentare

Ein Wochenende an Saale - Unstrut, Besuch mit Kunden beim Weingut Hey und Pawis



Am Samstag um 19.00 Uhr begann für  Weinfreunde aus ganz Deutschland  ein wunderbares Wochenende in der Saale - Unstrut Region. Das Wetter spielte mit, es regnete zumindest nicht, alle Weinfreunde waren gut gelaunt und und voller Erwartungen. Die erste Station  das Weingut der Familie Hey.  Weine aus der Steillage  Naumburger Steinmeister wurden von Matthias Hey vorgestellt. Insgesamt 13 Weine, die, so kann man ohne Übertreibung formulieren, mit zum Besten gehören, was die Region zu bieten hat.  Zu Beginn ein Gläschen  Rosé, eine Cuveé aus Zweigelt, Spätburgunder und Portugieser war eine gelungene Einstimmung auf Kommendes. Danach eine Begehung des Weinberges, man konnte erfahren, warum auf dem Ettiket Steillage steht. Ich hatte Ledersohlen und helle Hose gewählt, wie sich heraus stellte, die falsche Wahl. Der Anstrengung des Aufstiegs, folgte der wunderbare Blick auf die Stadt Naumburg  und das Saaletal. Viel wissenswertes war   über das Terroir, die Pflege des Weinberges und die Rebsorten zu erfahren. Die eigentliche Verkostung war  ein Feuerwerk wunderbarer Weine und einer erstaunlichen, dahinter stehenden Philosophie. Die Unterteilung in Gutsweine - QbA, Ortsweine - Kabinett, Lagenweine - Spätlesen und  eine Cuveé aus Weißburgunder, Grauburgunder und Riesling als Krönung mit der Bezeichnung 51 Breitengrad.
Die Rotweine  waren  für alle Teilnehmer  eine große Überraschung. So langsam wird es Zeit, mit der aus dem letzten Jahrhundert stammenden Unwarheit, dass an der Saale keine gescheiten Rotweine wachsen, zu brechen. Unter Anderen die Roten des Weingutes Hey, stellen dies eindeutig klar. Das kulinarische Begleitprogramm ebenfalls sehr gelungen. Sorgfältig ausgewählte Käse,  eine liebevoll zubereitete Kisch und zu Beginn ein Süppchen als Einstimmung. Die Persönlichkeit des Winzers Matthias Hey, sein Wissen, seine philosophischen Ansätze,  die Liebe zur Natur, zum Genuß und die Demut gegenüber seiner eigenen Tätigkeit , sind der Grundstein für großartige Weine. Das Terroir geht darin nur auf. Es ist ein Glücksfall für uns Weintrinker.




Der zweite Tag begann gut ausgeruht auf dem Weingut Pawis in Zscheiplitz bei Freyburg. Die beeindruckende ehemalige  Klosteranlage in dem seit 2007 das Weingut Pawis eingezogen ist,  war bis 2005 dem Verfall preisgegeben. Was die Familie Pawis daraus gemacht hat, ist zu einem der schönsten Flecken im gesamten Raum Freyburg und zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.
Die Führung  durch das Klostergelände mit dem beeindruckenden Blick auf das Unstruttal und die Stadt Freyburg, ließ sich Bernard Pawis nicht nehmen. Sein Talent Wein zu machen ist hinlänglich bekannt, seine Fähigkeit Menschen für seine Arbeit und seine Heimat  zu begeistern, sind erstaunlich. Natürlich folgte eine Kelleführung und die Besichtigung   aller Räumlichkeiten. Zum Abschluß eine kleine Weinprobe, die dem ganzen die Krone aufsetzte. Müller Thurgau, Riesling Spätlese S und ein  unglaublicher rosenduftiger  Traminer,  ließen alle Beteiligten in Verzückung geraten. Ein Abschiedsfoto mit der "Cheffin" und dem Winzer beendete den vorletzten Teil der Entdeckungsreise. 



Dann erfolgte der Ortswechsel in die Natur. Seit Tagen mal kein Regen, die Sonne schaffte den Durchbruch gegen 14.00 Uhr. Angesagt war Grillen unter freiem Himmel am Fuße der Branderodaer Weinberge.  Wir stellten dort ein paar Weine aus unserem Sortiment vor. Mit von der Partie waren der Calidon vom Weingut Vega Enix, der Rosso de Ferrari aus Montepulciano und Cartolina Puglia bianco aus Apulien. Gegrillt wurde Entrecote, wunderbar zart nur den Grill streichelnd. 2 Joghurt mit Karotten zum einen und mit Gurke und Dill zum anderen. Ein Nudelsalat mit Minze und Pfifferlingen wurde außerdem gereicht. Danach, einfach längelang ins Gras und die Ruhe genießen.  Die Rückfahrt mit dem Bus ins Hotel nach Freyburg, war dann das Ende dieser gelungenen 2 Tage.

Unsere Kunden und wir hatten großen Spaß, die gebotenen Genüsse waren einzigartig und schreien nach Wiederholung. 


Tags: Weingut Hey, Weingut Pawis, Traminer Spätlese, Riesling S, Naumburger Steinmeister, Matthias Hey, Saale Unstrut,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 22.06.2012 um 11:42 Uhr | 0 Kommentare

Fußball ist Nebensache, aber unterhaltsam!

Vertippt, die Weinnation hat gewonnen. Dabei muß man sagen, dass die Portugiesen den Sieg verdient hatten. Das Essen hat trotzdem geschmeckt. Einzig die Knödel mache ich dann wohl das nächste mal selber.

Heute nun das spannenste Duell der Fußballgeschichte überhaupt. Gedemütigte, faul in der Sonne liegende  Griechen, gegen forsche unschlagbare, weil die besten Spieler der Welt habende  Deutsche.  (Auf so ein Satzungetüm muß man erst mal kommen. Sie müssen den Satz 10 mal lesen. ) So oder so ähnlich, geht es durch die Presse. Natürlich hat es niemand so gemeint, aber irgendwie liegt es so in der deutschen Luft. Na mal sehen.

Eigentlich auch wurscht, wir machen es uns schön und genießen die Unterhaltung.

Wieder haben wir geknobelt und es kam zu einer interessanten Konstellation. Deutscher Wein und deusches Essen. Das ging so nicht also wurde deutsches Essen abgewählt.

Diesmal starten wir mit einem Aperitiv, Rose vom Weingut Hey , unschlagbar frisch und leicht musierend. Zum Essen eine Riesling Spätlese, trocken von Bernard Pawis. Zum Schluß Traminer Spätlese von Weingut Böhme.

Ja und nun das Essen. Als Vorspeise gab es einen Auberginensalat. Hauptgang Forelle in Weinblättern. Dessert, kleine Honigküchlein (Melomakarona).

Hier das Rezept für die Forellen, die anderen Rezepte kommen demnächst im Newsletter.

Rezept für 4 Personen: 6 große reife enthäutete Strauchtomaten, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 6 gehackte Sardellenfilets, 6 EL gehackte glatte Petersilie, 4EL gehacktes frisches Basilikum, 6 große gehackte  grüne Oliven, 8 eingelegte Weinblätter, Olivenöl, 1EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer aus der Mühle, 4 mittlere Forellen max. 250 Gramm

Aus den gehäuteten Tomaten die Kerne mit einen Teelöffel entfernen, das Fruchtfleisch  kleinhacken und in einem Sieb über einer Schüssel längere Zeit (20 Minuten) abtropfen lassen. Den Backofen auf 180 Grad vorheitzen. Tomaten in einer Schüssel mit allen Zutaten mischen und würzen. Fische gut säubern, kräftig Innen und außen  würzen und mit der Tomatenmischung füllen. Die Weinblätter abspülen und trocken tupfen und je 2 Blätter  überlappend aneinander legen. Die restliche Tomaten mischung in 4 Portionen teilen und auf die Weinblätter verteilen, den Fisch so darauf legen, dass Kopf und Schwanz frei bleiben und einrollen. Öl und Zitronensaft gut mischen und die Fischpäckchen damit in einer Auflaufform ( kein Metall) bestreichen. Alles 15 Minuten backen und mit Zitrone garnieren. Dazu reichen wir Weißbrot und Olivenöl. 

Wenn Sie Glück oder Pech haben, hat Deutschland gewonnen  und Sie haben es nicht gemerkt, weil Sie ja kochen mussten. Viel Spass beim Nachempfinden und gute Unterhaltung beim Fußball. Unser Tipp 3:2 für Germany.

                                                                                 

Tags: Riesling Spätlese, Traminer Spätlese, Weingut Hey, Rose, Weingut Pawis, Weingut Böhmen, Griechenland, Deutschland, Forelle, Weinblätter
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Rainer Albert Huppenbauer
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