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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 29.05.2012 um 09:56 Uhr | 0 Kommentare

Weingut Hey im Test.

Pfingsten an Saale Unstrut

In Naumburg tobte die Naumburger Weinmeile, gefühlte 1 Mio. Besucher, in allen anderen  Ortschaften  des Burgenlandkreises zogen Blaskapellen durch die Landen. Hin geht der Tross in rustikaler Marschordnung zur Schänke, der Rückweg Stunden später, noch musizierend aber ohne jegliche Ordnung. Das gibt es hier jedes Jahr zu Pfingsten und ist so etwas wie Karneval in Köln, nur mit viel mehr Alkohol.

Da wir Pfingsten das Haus nicht verlassen, dachten wir uns, organisieren wir doch für ein paar Freunde, die kein Instrument spielen, eine kleine Verkostung. Die die durchkamen, ein Optiker, ein Zahnartzt, ein Gastronom und ein Bayer, hatten die Aufgabe, mit uns gemeinsam die aktuelle Weinkollektion des Naumburger Weingutes Hey zu probieren. 

Die Aufgabe stellte sich als großes Glück heraus, da die 6 Weißweine, 1 Rosé und drei Rotweine nach einhelliger Meinung zum Besten gehören was die Region zu bieten hat. Herausragende Merkmale der Weißweine und des Rosé sind Frische, Komplexität und ein sortentypisches Säurespiel in glänzender Balance mit dem Restzucker.  Die Rotweine überzeugten durch Finesse, Würzigkeit  und gut eingebundene Tanine. Dabei überraschte alle die Qualität des Portugieser. Die anderen beiden Blauer Zweigelt und Spätburgunder, beide im Holzfass gereift übertrafen ebenfalls bei weitem die Erwartung der Anwesenden. 

Bei den Weißweinen einen Wein hervor zu heben, fällt sehr schwer. Aber der Weißburgunder Naumburger Steinmeister aus dem Holzfass, ist für  Anwesenden und mich, der erste Wein der Region, der sich auf Augenhöhe zum Weißburgunder GG von Bernard Pawis befindet. Die anderen Weißweine vom Müller Thurgau und Gutedel bis zum Riesling nichts störendes, absolute Oberklasse. Gleiches gilt für den als Aperitiv genossenen Rosé. Alle weitern Angaben zu den Weinen finden Sie in unserem Shop.

Tags: Weingut Hey, Weißburgunder, Weingut Pawis, Naumburger Weinmeile, Pfingsten, Rosé
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 21.04.2012 um 12:30 Uhr | 0 Kommentare

Gemeinsame Jungweinprobe Saale Unstrut und Sachsen

Die gemeinsame Jungweinprobe von Winzerbetrieben aus Sachsen, Thüringen und Sachsen Anhalt fand in diesem Jahr im Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg statt.

Um es Vorweg zu nehmen, diese Jungweinprobe war eine gelungene Leistungsschau der ostdeutschen Winzer.

Die Besten

Der zweite große Eindruck, die Topbetriebe der letzten Jahre (Schloss Proschwitz, Bernard Pawis und Lützkendorf) konnten ihre Positionen festigen. Aber, und das sei ausdrücklich erwähnt, zu diesen 3 Betrieben gesellen sich nach und nach Winzer, die auf absoluter Augenhöhe Weine präsentierten, die jeglichen Anforderungen an außergewöhnliche Weine genügen.

Dazu gehören vor allem Weingut Hey und das Weingut Gussek gefolgt vom Weingut Böhme und dem Gleinaer Weingut Böhme. Alle diese Winzer, sowohl die 3 VdP Weingüter, als auch die letztgenannten haben ihren unverkennbaren Stil gefunden und erzeugen Jahr für Jahr konstant, die besten Qualitäten der Region.

Aus den angebotenen Weinen der Anbaugebiete ragten für uns die Weiß - und  Grauburgunder, die Riesling Spätlesen und die Traminer noch heraus. Legendär auch in diesem Jahr die Scheurebe von Schloß Proschwitz.

Unser Team, insgesamt 5 Verkoster, war sich einig, dass die angebotenen Qualitäten dieser Betriebe mit zum besten gehört, was in den letzten 15 Jahren an Weinen in der Region erzeugt wurde.

Die Endeckungen  

Hier sind uns vorallem 4 Betriebe aufgefallen, die mit einfachen gut strukturierten Weinen punkten konnten. Dazu gehöhren die Betriebe Born aus Höhnstedt, mit klassischen Saale - Unstrut Gewächsen fast ohne Restsüße.Leider war das Weingut nur mit einem Riesling Kabinett vertreten. Das Weingut Hubertus Triebe aus Würschwitz mit einem hervorragenden Bacchus QbA. Das Weingut Matyas aus Sachsen mit einem ausgezeichneten Müller Thurgau. Einen guten Eindruck geprägt von Frische und Mineralität hinterließen auch die Weine vom Weingut Zahn aus Thüringen.

Die  konnten es schon besser 

In der Weinwelt  unserer Tage ist es oft so,  dass die Erzeuger mit den größten Flächen die besten Ergebnisse erzielen können, weil sie variabel sind. Von ihren großen Flächen und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten profitieren die besten Weingüter der Welt. Sei es im Bordeaux, dem Burgund oder in Übersee. Sie schöpfen aus unterschiedlichen Bodenverhältnissen und unterschiedlichen mikroklimatischen Bedingungen.                                                               

An der Saale hellem Strande ist es nicht so. Die großen Betriebe wie Herzer, Thürkind, Deckert,  die Winzervereinigung Saale - Unstrut,  und das 50 ha große Staatsweingut Klosterpforta könnten unserer Meinung nach, allein vom Potential ihrer Lagen, deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Sie machen natürlich keine schlechten Weine, aber der Abstand dieser Weingüter zu den Qualitäten der oben genannten ist enorm.

Die Enttäuschung

Das die Manschaft, um Prinz zur Lippe es versteht hervoragende Weine zu erzeugen, muß man nicht erwähnen. Welcher Teufel aber nun einen erfolgreichen Weinerzeuger reitet einen 50ha großen Rübenacker zu bereben, bleibt sein Geheimnis. Die vorgelegten Weine, unter dem Wappen des Prinzen und dem Namen Weinhaus Weimar, blieben weit hinter dem eigenen Qualitätsanspruch zurück. Und ehrlich gesagt, sie haben auch nicht geschmeckt. Einzig die typische Nase des Sauvignon Blanc ließ ein bischen Freude aufkommen. Danach war nichts was im Gedächtnis blieb. Flach und oberflächlich beschreibt es wohl am besten. Mag sein, dass auf Grund der jährlichen Massenaufläufe von Touristen aus Asien und dem Rest der Welt in Weimar der Wein ein Erfolg wird, besser wird er dadurch nicht. Allein der Transport von Weimar nach Dresden, wo die Trauben verarbeitet werden, ist mir ein Rätsel. Die Qualität muß einfach leiden. 

Sei es drum, der Wein von der Lage "Bahnlinie Kromsdorf" wird verkauft werden und die Weimarer lieben ihn heute schon. Na dann Prost.  

Résumé

Unsere Toperzeuger Die Top10 des Jahrgangs 2011

1. Weingut Pawis

2. Schloß Proschwitz

3. Weingut Hey

4. Weingut Gussek

5. Weingut Lützkendorf

6. Gleinaer Weingut Böhme 

7. Weingut Böhme Kirchscheidungen

8. Weingut Born

9. Weingut Jan Ullrich Seußlitz

10. Weingut Matyas, Weingut Zahn

Bei den Weinen haben wir uns auf die "populären" beschränkt und dennoch zur Kenntnis genommen, dass die Experimentiefreudigkeit ein sehr hohes qualitatives Niveau erreicht hat.

Kategorie bester Wein von den vorliegenden Weinen bei der Jungweinprobe:

Müller Thurgau

Sachsen: Weingut Matyas und Weingut Schloss Proschwitz

Saale Unstrut: Hubertus Triebe

Riesling Spätlese

Sachsen: Weingut Schloss Proschwitz

Saale Unstrut: Weingut Bernard Pawis und Weingut Hey

Weißburgunder QbA

Sachsen: Weingut Schloss Proschwitz

Saale Unstrut: Weingut Uwe Lützkendorf

Weißburgunder Prädikatswein

Sachsen: nicht vergeben

Saale Unstrut: Weingut Bernard PawisWinzerhof Gussek und  Weingut Hey

Grauburgunder Prädikatswein

Sachsen: Schloß Proschwitz

Saale Unstrut: Winzerhof Gussek für Jahrgang 2010 Barrique und Weingut Bernard Pawis

Traminer QbA

Sachsen: Weinbau Frédéric Fourré

Saale Unstrut: nicht vergeben

Traminer Prädikatswein

Sachsen: Weingut Schloss Proschwitz

Saale  Unstrut: Weingut Klaus Böhme und Weingut Uwe Lützkendorf

Rotwein:

Winzerhof Gussek für 2009 Spätburgunder Barrique

 

Die Top 3 Weine der Verkostung

1. Weißburgunder - Grauburgunder Cuvée Nr. 1 Weingut Hey

2. Weißburgunder Spätlese trocken Weingut Bernard Pawis

3. Grauburgunder 2010 Barrique Winzerhof Gussek

Allen viel Spaß beim Verriß unserer Meinung. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion.

Tags: Prinz zur Lippe, Weingut Pawis, Jungweinprobe, Weingut Matyas, Weingut Böhme, Weingut Gussek, Weingut Hey, Weingut Born
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 26.02.2012 um 13:41 Uhr | 0 Kommentare

Kultur, Wein und kulinarisches

Die Winzerbetriebe Hey und Pawis bereichern auch in diesem Jahr wieder die kulturelle Landschaft zwischen Naumburg und Freyburg. Mit vielfälltigen Veranstaltungen locken beide Betriebe Wein und Kunstliebhaber gleichermaßen auf die Weingüter. 

Höhepunkte dieser Veranstaltungen sind auf dem Weingut Pawis die Veranstaltungen " Kultur und Gut" auf denen sich Spitzenköche mit Menüfolgen und Künstler unterschiedlicher Genres präsentieren. 

Termine 14.04.2012 und 25.08.2012.

Unser Tipp

Am 25.08.2012 kocht Ralf Kannegießer vom Schloßrestaurant Droyßig. Das sollte man nicht versäumen. Kreativität und regionale Bodenständigkeit bei der Produktauswahl überzeugen jeden Gourmet. Kannegießer fängt dort an zu kochen, wo andere glauben fertig zu sein.

Weiterhin zu erleben auf dem Weingut Pawis

04.08.2012 Weißweinparty

08.09.2012 Große Rieslingprobe

07.07.2012 Wein, Jazz und Barbeque

weitere info unter  www.weingut-pawis.de


Das Weingut Hey hat in den letzten Jahren immer versucht, eine Symbiose aus Wein und Kultur zu formen. Auch in diesem Jahr hat die Familie Hey wieder einige feine Veranstaltungen geplant.

Besonders erwähnt seien hier die literarischen Momente in Form von Lesungen. So zum Beispiel am

16.06.2012 "Maria, ihm schmeckt`s nicht"  gelesen von Schauspieler und Regisseur Paul Sonderegger . Dazu kocht der "Dauergastkoch des Weingutes"  Antonio von der Trattoria Gallo Nero, ein feines Menü.

Weitere ausgewählte Termine:

07.07. und 08.09.2012 Sommertheater (Gastspiele des Naumburger Theaters)

27.07.2012 Alles Riesling oder was?

29.09.2012 Mittsommernachts - Träumerei

Weitere info unter www.weinguthey.de

Im Übrigen warten beide Betriebe in diesem Jahr erstmals mit einem spontan vergorenen Riesling auf. Man darf sich freuen und trauern zu gleich,  die Qualitäten sind  einzigartig , die Mengen eher bescheiden.

Allein es gewagt zu haben, ist allemal mehr wert, als nur auf die Sonne zu warten. Dank an beide  für wirklich große Weine.

Tags: Weingut Pawis, Weingut Hey, Kultur und Gut, Maria, ihm schmeckt´s nicht, Riesling, Naumburger Theater, Schloßrestaurant Droyßig, Bernd Kannegießer, Trattoria Gallo Nero,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 05.02.2012 um 17:54 Uhr | 0 Kommentare

Eiswein von der Unstrut

Der eine oder andere Winzer haderte mit sich, weil die letzten Trauben eine Woche zu früh gelesen wurden. In der Winzergenossenschaft in Freyburg sprach es dann der Vorstandsvorsitzende auch offen aus. Niemand glaubte mehr an den Frost. Als er dann kam, stand sehr schnell fest, 2 Winzer harrten aus, und wurden belohnt. Zum einen das Weingut Hey aus Naumburg und zum anderen das Weingut Zahn aus Nordthüringen. 

Um es klar zu sagen, Eiswein hat natürlich seinen Preis, aber es nur am Preis fest zu machen ist falsch. Für Winzer, wie zum Beispiel Matthias Hey, der mit 50 Litern Eiswein liebäugelt, ist es einfach das viel beredete Sahnehäubchen auf einen sehr guten Jahrgang. Ökonomisch, spielt es eher keine Rolle.

Ein schönes Ergebnis ist es aber trotzdem. Dazu beiden Winzern unseren herzlichen Glückwunsch.

Im Übrigen habe ich gerade etwas schönes gegessen, Kalbsleber mit Salbeizwiebeln und Selleriepüree ala Douce Steiner*. Dazu gab es einen badischen Riesling Eiswein 2007. Einfach großartig.

 

*Douce Steiner, für mich eine der besten und kreativsten Köchinnen der Welt. Sie kocht im Hirschen in Sulzburg (Baden).

Tags: Eiswein, Weingut Hey, Weingut Zahn, Riesling Eiswein, Douce Steiner, Selleripüree, Hirschen Sulzburg
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 24.01.2012 um 17:07 Uhr | 0 Kommentare

Besuch beim Weingut Hey in Naumburg

Ein Besuch bei Winzern lohnt sich immer. Besonders wertvoll wird es, wenn man glaubt schon alles zu wissen, und plötzlich da steht wie ein Amateur. So geschehen unlängst auf dem Weingut Hey.

Ein kleines Gespräch, ein noch auf der Hefe liegender Riesling aus Spontangärung als Getränk und ein freundlicher überaus tüchtiger und kluger Kopf als Gegenüber.  Hier macht einer Terroirwein, an dem nichts zu rütteln ist. Lieber Reinhard Löwenstein, die "jungen Klugen" kommen und zwar diesmal von der Saale aus Naumburg. Junge Wilde waren Gestern. Ich weiß, dass sich über solche Ergebnisse kein Mensch mehr freut als Du. Eventuell schaffen wir es ja, dort mal den einen oder andren Schluck zu nehmen. Was den Riesling betrifft, kann man nur empfehlen Geduld zu haben. Es wird sich lohnen. Aber auch seine anderen Weine überzeugen und lassen auf rosige Zeiten für Qualitätsfanatiker hoffen.

Tags: Weingut Hey, Spontangärung, Riesling, Naumburg, Reinhard Löwenstein



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