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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 19.10.2012 um 11:24 Uhr | 0 Kommentare

Lodovico Antinori und Mozart

Am gestrigen Tag erhielt ich Besuch von Eva Horakova vom Weingut Biserno. Ich möchte dies zum Anlaß nehmen, ein paar Gedanken über ihren "Chef", Marchese Lodovico Antinori los zu werden.  Über den Mann an sich, ist beinahe alles gesagt und doch hat er immer wieder Überraschungen zu bieten. Seine Jüngste, ist die Auferstehung von Biserno, eine Perle in einer grandiosen Reihe von Erfolgen. 
Dieser Mann und seine Weine sind für mich immer etwas Besonderes. Seine Weine verstahlen diesen Glanz wie es nur wenige Dinge tun, die man im Leben kennenlernt. Man kann den Reiz oft nicht einmal erklären, aber für mich war Ornellaia mit seinen Weinen immer wichtiger als Sassicaia. Fragen Sie mich nicht warum. Vermutlich hängt es mit der Person Antinori zusammen. Das ist wie mit  Mozart, für die meisten Menschen gibt es nur die "Zauberflöte", für mich ist es "Die Entführung aus dem Serail". Keine Oper Mozarts erreichte eine so emotionale Tiefe wie eben der Serail. Und genau so ist es mit vielen anderen Dingen, das "White Album" der Beatles, "The Last Walz" von the Band, der Steppenwolf von Hesse, der Pate oder Kalbskopf mit Hummer aus der Auberge de I`ill. Natürlich ist die Liste unvollständig, aber genau hierhin gehört das Werk von Lodovico Antinori.

Für uns von Vinamundi.de ist er einer der besten Weinmacher weltweit die einen Stil von Weinen kreiert haben, der zum Masstab und Synonym für Verlässlichkeit, Qualität und Unterhaltung geworden ist. Der zugleich anerkannteste und umstrittenste Weinkritiker Robert Parker, hat seinen Geschmack nach diesen Weinen ausgebildet. Zu keiner Zeit war es umgekehrt. Viele Winzer, auch aus der eigenen Familie, folgten diesen Wegen. Im Unterschied zu  seinem Bruder, hat er niemals Wein für die breite Masse gemacht, aber mit seinem Gefühl und seinem Genius hat er genau diese Weine  beeinflußt.
Sie sollten die Biserno Weine Insoglio de Cinghaile, Il Pino di BisernoBiserno IGT und die Weine von Mount Nelson genau so  genießen wie eine Mozartoper oder ein Bob Dylan Konzert. Wer will beides schon den ganzen Tag.
Danke für den Besuch Eva.



 

Tags: Lodovico Antinori, Ornellaia, Biserno, Mount Nelson, Mozart, Beatles, Hermann Hesse, Bob Dylan
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 14.10.2012 um 10:54 Uhr | 0 Kommentare

Die Donau hat Hochwasser und einer verliert dabei sein Gedächtnis

Erklärung Nummer eins, vor dem Hochwasser 
"Noch so ein Unding ist der "Alltagswein". Ganze Gemeinden von Weinenthusiasten suchen in Blogs und Internetforen nach dieser Eier legenden Wollmilchsau. Der Alltagswein ist meist rot und soll wie ein guter Bordeaux schmecken, aber nur ein Zehntel kosten. Und er soll auch kein Kopfweh machen. Ein Wein also, der nach mehr schmeckt, aber die Geldbörse schont, wenn man ihn täglich trinken will. Doch trinken die meisten Deutschen zu Hause nicht täglich Wein. So leeren sich die Kisten der Alltagsweine innerhalb von zwölf Monaten statt innerhalb von zwölf Tagen."

Erklärung Nummer zwei, nach dem Hochwasser
"Da ist zunächst einer meiner Lieblings-Alltagsweine. Er kommt aus dem Haus Antinori und war lange Zeit der "Chianti Classico Riserva" des Hauses. Heute ist der Rotwein namens "Villa Antinori" zum einfachen Landwein (IGT) heruntergestuft, was in Italien kein Nachteil ist, sondern nur eine wohlüberlegte, strategische Maßnahme – ein paar der besten und teuersten Weine Italiens sind in dieser Kategorie beheimatet."

Das ist wie bei meiner 85 - jährigen Schwiegermutter, die erzählt auch jeden Tag was anderes. Der Unterschied ist nur, bei ihr ist es als Krankheit diagnostiziert und  in den hellen Momenten will sie Bus fahren.  Von Schreiben in einer  Zeitung hält sie gar nichts.
Tags: Antinori, Chianti Classico, IGT,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 08.10.2012 um 15:12 Uhr | 0 Kommentare

Ein vom Donauhochwasser geschädigter dreht seine Fahne!

Eigentlich wollteich ja nichts mehr über den flatterhaften Jungen schreiben, aber man hat einfach nicht die Wahl. Vor kurzem las ich in einer Zeitung eine Behauptung von ihm über die Weine der Familie Antinori. Er unterstellte Schummel, da die Weine  fast immer gleich schmecken und das geht schlicht weg nicht. Der Name blieb aussen vor, aber jeder, der sich mit Wein befaßt,  wußte wer gemeint war.  Egal eigentlich, weil sich jeder, der diese Weine schon mal getruken hat, die Frage stellt, wie machen die das? Ich habe es abgehakt bis zur letzten Woche, wo der Überläufer seinen liebsten Alltagswein vorstellt. Dreimal darf man raten welcher das ist. Frei nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern, wird die Antinoriphilosophie  heruntergebetet, dass es nur so kracht.  Es wird vermutlich gut bezahlt und frei nach Adorfs Glanzrolle im Kir Royal: Für Jeld tu ich alles...... Herr Generaldirektor Haffenloher.
Ich find es erbärmlich. Und eigentlich tut er mir leid.
Und noch eine Bemerkung, immer lamentiert er über Preise und wie teuer die Weine der schlitzohrigen Italiener sind und Petrus können sich nur die richtig Reichen leisten und so weiter. Ein bizarres Gejammer. Aber natürlich es gibt Alternativen. Und darauf kann man zurückgreifen. Auch toll. 
Ich habe mir 1992 meinen ersten Mercedes gekauft. 190/ 1.8. Der kostete knapp 30.000 DM. Dafür kriegt man heute nicht mal mehr einen POLO. Soll ich jetzt jammern?
 

Tags: Antinori, Petrus, Mercedes, Polo, Kir Royal, Mario Adorf
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 22.09.2012 um 12:51 Uhr | 0 Kommentare

Weine Kaufen aber wo?

Die Varianten sind geradezu unglaublich vielschichtig. Ich glaube, dass  kein Produkt existiert, bei dem es derart viele Kaufmöglichkeiten gibt wie beim Wein. Zu nennen wären, der kleine und große Fachhandel. Also der Weinhändler an der Ecke oder die Weinabteilungen von Kaufhof und Karstadt. Der Großhandel wie Metro, Selgros und Mios. Hier erwartet Sie ein Mix aus einfachsten Abfüllerqualitäten wie Rotkäppchen, bis hin zu hochpreiseigen Angeboten großer Weinerzeuger wie Rothschild oder Antinori. Wobei die Metro hier wohl am überzeugendsten agiert. Der Weinhandel im Internet ist einer der am schnellsten wachsenden Vertriebswege für Wein. Denkbar einfach und sicher werden Weine zum Kauf angeboten. In den meisten Fällen, so wie bei Vinamundi.de sind die Weine exakt beschrieben und enthalten Aussagen zu den Produktionsmethoden und dem Erzeuger selbst. Die vorgenannten Vertriebskanäle sind mit wenigen Ausnahmen damit oftmals überfordert. Im Netz existiert darüber hinaus die größte Angebotsvielfalt und für den Konsumenten die Möglichkeit über Weinsuchmaschinen, quasi auf Knopfdruck, Preise zu vergleichen. Beim Händler müssen Sie nehmen was da ist, den Preis kann man aktzeptieren oder nicht und man muß es selbst nach Hause schleppen. Der Internertversand liefert an.
Aber das ist noch nicht alles, da wären noch die Supermärkte mit relativ einfachen Qualitäten, die größtenteils von Abfüllbetrieben für den jeweiligen Discounter unter einer Fantasiemarke angeboten werden. Das gilt ausdrücklich auch für die meisten ALDI Marken. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, bei Edeka oder Real steht auch schon mal Antinori oder Torres im Regal. Ein weiterer Vertriebsweg, die Tankstelle, ja auch hier gibt es Wein, der aber in der Regel nichts mit dem zu tun hat, was normale Menschen unter Wein verstehen. Und außerdem ist die Plörre auch noch teuer, jedenfalls  im Vergleich zum Inhalt anderer Produkte.
Ein weiterer Verkaufskanal ist der Direktkauf beim Erzeuger (Winzer) selbst. Viele Winzer haben eigne Shopbereiche und versenden im Prinzip wie ein Internethandel. Die Hürden bei den Winzern liegen in Punkto Versandkostenfreiheit etwas höher, als beispielsweise bei Vinamundi.de. 
Natürlich werden Weine auch direkt auf den Weingütern verkauft, das ist auch normal, denn hier hat der Winzer immerhin den besten Ertrag. Dies gilt international.  Für den Konsumenten ist es, betrachtet man mal die klassischen Urlaubsländer der Deutschen wie Italien oder Spanien, oftmals teurer den Wein z.B. im Chianti direkt zu kaufen. Mir sagte mal ein Kunde, er habe den Eindruck, je nördlicher man einen Chianti einkauft, um so günstiger wird er. Man kann ihm eigentlich nur Recht geben.  Die Ursache ist ganz einfach, die Weine die gefragt sind, werden den Winzern in großen Mengen von Importeuren abgekauft. Die Betriebe haben im Prinzip keine zusätzliche Arbeit  und sichere sich Einnahmen über Jahre. Der Verkauf auf dem Hof oder dem Weingut erfordert zusätzliches Personal und das verursacht Kosten. Diese muß letztlich der Käufer tragen. Im Prinzip gilt die Regel, je größer der Betrieb, um so unerwünschter der Weintourist. Vergessen Sie also die Schnäppchenjagt auf Weine die Sie  in Deutschland auch bekommen. Zu Entdecken gibt es aber immer was, aber man muß suchen oder wissen, und das kann dauern.

Hier nun unser Einkaufsranking:

1. Internethandel
2. Fachhandel
3. Winzer direkt

4. Großhandel (wenn man dort Kunde ist)
5. Lebensmittelhandel, Discounter

6. Weinclubs, etwa von großen Tageszeitungen, hier ist oftmals Vorsicht geboten - 6 gute Weine, 6 Nieten, das mitgelieferte Kellnermesser nicht  zu gebrauchen. Insgesamt oftmals überteuert trotz gigantischer Rabatte

7. Autohaus gesehen bei dem Großanbieter PS Union in der Zentrale. Die befragten Mitarbeiter konnten über den Wein keine Aussage treffen, die  Reaktionen reichten von Abwinken über Schulterzucken und Kopfschütteln. Hier will jemand Klasse zeigen, Prost.

8. Tankstellen
9. Südländischer Spätverkauf
an der Ecke
10..Baumärkte, ja auch die verkaufen Wein







Tags: Rothschild, Antinori, Metro, Rotkäppchen, Vinamundi.de, Torres, PS Union, Chianti,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 29.06.2012 um 09:33 Uhr | 0 Kommentare

Ich werde wohl den Bäcker wechseln müssen, da waren es nur noch 2

Italien hat es also geschafft, die Lieblinge meines ehemaligen Bäckers nach Hause zu schicken. Im Finale warten nun die etwas lustlos wirkenden  Spanier. Kein Wunder, denn die haben schon alles. Also diesmal gleich zu Beginn unser Tip. Italien wird gewinnen.

Nun zum Schönen. Wir laden uns Gäste ein und haben eigentlich vom vielen kochen die Nase voll. Wir werden Grillen. Bei einem Großhändler habe  ich einen 4,5 kg schweren Steinbutt geordert. Nach dem Auslösen der 4 Filets werden diese auf einer Seite mit Butter bestrichen, gesalzen und gepfeffert. Beide Seiten werden mit einer Mischung aus Ei  und rohen geriebenen Kartoffeln belegt. Kurz in einer Pfanne anbraten, so dass eine schöne Farbe entsteht. Die Filets dann in Grillfolie einschlagen und ca. 15 Minuten auf den heißen Grill legen. Es geht natürlich auch im Ofen. Dazu gibt es Risotto Milanese und frisches in Salzbutter angebratenes Gemüse. Der Wein ist  ebenso einfach wie gut. Wir haben uns für Mas Rabell blanco von Torres und einen Antinori Sauvignon Blanc ( Mount Nelson) aus Neuseeland entschieden. Nach dem Spiel, je nach Sieger, entweder Chianti Classico von Bindi Sergardi oder eien feinen Wein von Vega Enix. Allen Viel Spaß beim Finale, die Olympiade naht und erfordert volle Aufmerksamkeit. Mal sehen ob wir dann noch mit Euro bezahlen. Also mir ist es egal. Schönes Wochenende.

Tags: Antinori, Bindi Sergardi, Vega Enix, Neuseeland, Chianti Classico, Mas Rabell, Torres



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Rainer Albert Huppenbauer
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