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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 01.06.2014 um 20:07 Uhr | 0 Kommentare

Villa Antinori Chianti Classico DOCG Riserva

Natürlich kann man sich die Frage stellen, noch einer, muß das denn sein? Ich sage mal ja und glaube, der Wein füllt eine Lücke im Antinoriprogramm. Der Unterschied zum Villa Antinori Rosso liegt natürlich eindeutig in seiner Klassifizierung Chianti Classico. Villa Antinori is ein Toskana IGT und kein Chianti Classico. Den Wein, so wird behauptet hat sich Marchese Piero Antinori schon länger gewünscht, um ein historisches Label der Familie Antinori wieder aufleben zu lassen. Mal anders herum, zuerst war das Etikett, dann kam der Wein. Scherz beiseite, der Wein ist großartig, wird ein schönes Alter erzielen und eine weiter Erfolgsgeschichte des Hauses Antinori schreiben. Jede Wette

. Tags: Villa Antinori Chianti Classico Riserva, Marchese Antinori
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 04.12.2012 um 13:23 Uhr | 0 Kommentare

Der Jahrgang 2012 in Europa

Des einen Freud sagt man, ist des anderen Leid. In Sachen Wein gilt dies für den Jahrgang 2012 nicht. Alle europäischen Winzer haben haben wenig Wein mit zum Teil  ausgezeichneten Qualitäten. Extreme Witterungsverhältnisse ließen die Erträge schrumpfen und die Qualität wachsen. Es bleibt abzuwarten, wie die Preisgestaltung dieses Jahrgangs ausgehen wird. Wir gehen davon aus, dass die Preise relativ stabil, wenn auch auf hohem Niveau bleiben. In Italien, Venetien und Ligurien mal ausgenommen,  in Spanien  und Südfrakreich ist man unter vorgehaltener Hand auch nicht so traurig, denn die Keller sind mit älteren  Jahrgängen voll und so wird mal wieder Licht im Keller. Der andere Effekt ist der, dass die Preise, die in einigen Regionen im Sinkflug waren, sich stabilisieren. Das freut die Winzer nicht den Konsumenten. Besonders betroffen das Chianti Classico und Montalcino. Es gibt die Aussage, das sich niemand an eine so kleine Ernte erinnern kann.  Gerade als man Anfing uber die Preisgestaltung nachzudenken, kommt eine Mißernte und das Jammern. Kein Gedanke mehr an kleinere Preise, es gibt ja China und Indien.  Andererseits hat es für den Konsumenten auch gute Auswirkungen. Der qualitativ hochwertige 2012 wird kaum im Preis steigen. Wetten würde ich darauf aber nicht. Was bleibt, wir werden mit unseren Winzern wohl handeln und versuchen, ältere Jahrgänge günstiger zu gestalten. Na mal sehen was passiert.
Eine Gruppe haben wir vergessen, die deutschen Winzer. Bei den besten Betrieben ist der 2011 schon wieder alle, 2010 hat eh keiner mehr, also dann freuen wir uns auf den 2012- er. Man sagt die Roten und die Rieslinge werden ein Qualitätsniveau erreichen, das es lange nicht mehr gab!
Tags: Jahrgang 2012, Chianti Classico, Spanien, Südfrankreich
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 14.10.2012 um 10:54 Uhr | 0 Kommentare

Die Donau hat Hochwasser und einer verliert dabei sein Gedächtnis

Erklärung Nummer eins, vor dem Hochwasser 
"Noch so ein Unding ist der "Alltagswein". Ganze Gemeinden von Weinenthusiasten suchen in Blogs und Internetforen nach dieser Eier legenden Wollmilchsau. Der Alltagswein ist meist rot und soll wie ein guter Bordeaux schmecken, aber nur ein Zehntel kosten. Und er soll auch kein Kopfweh machen. Ein Wein also, der nach mehr schmeckt, aber die Geldbörse schont, wenn man ihn täglich trinken will. Doch trinken die meisten Deutschen zu Hause nicht täglich Wein. So leeren sich die Kisten der Alltagsweine innerhalb von zwölf Monaten statt innerhalb von zwölf Tagen."

Erklärung Nummer zwei, nach dem Hochwasser
"Da ist zunächst einer meiner Lieblings-Alltagsweine. Er kommt aus dem Haus Antinori und war lange Zeit der "Chianti Classico Riserva" des Hauses. Heute ist der Rotwein namens "Villa Antinori" zum einfachen Landwein (IGT) heruntergestuft, was in Italien kein Nachteil ist, sondern nur eine wohlüberlegte, strategische Maßnahme – ein paar der besten und teuersten Weine Italiens sind in dieser Kategorie beheimatet."

Das ist wie bei meiner 85 - jährigen Schwiegermutter, die erzählt auch jeden Tag was anderes. Der Unterschied ist nur, bei ihr ist es als Krankheit diagnostiziert und  in den hellen Momenten will sie Bus fahren.  Von Schreiben in einer  Zeitung hält sie gar nichts.
Tags: Antinori, Chianti Classico, IGT,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 22.09.2012 um 12:51 Uhr | 0 Kommentare

Weine Kaufen aber wo?

Die Varianten sind geradezu unglaublich vielschichtig. Ich glaube, dass  kein Produkt existiert, bei dem es derart viele Kaufmöglichkeiten gibt wie beim Wein. Zu nennen wären, der kleine und große Fachhandel. Also der Weinhändler an der Ecke oder die Weinabteilungen von Kaufhof und Karstadt. Der Großhandel wie Metro, Selgros und Mios. Hier erwartet Sie ein Mix aus einfachsten Abfüllerqualitäten wie Rotkäppchen, bis hin zu hochpreiseigen Angeboten großer Weinerzeuger wie Rothschild oder Antinori. Wobei die Metro hier wohl am überzeugendsten agiert. Der Weinhandel im Internet ist einer der am schnellsten wachsenden Vertriebswege für Wein. Denkbar einfach und sicher werden Weine zum Kauf angeboten. In den meisten Fällen, so wie bei Vinamundi.de sind die Weine exakt beschrieben und enthalten Aussagen zu den Produktionsmethoden und dem Erzeuger selbst. Die vorgenannten Vertriebskanäle sind mit wenigen Ausnahmen damit oftmals überfordert. Im Netz existiert darüber hinaus die größte Angebotsvielfalt und für den Konsumenten die Möglichkeit über Weinsuchmaschinen, quasi auf Knopfdruck, Preise zu vergleichen. Beim Händler müssen Sie nehmen was da ist, den Preis kann man aktzeptieren oder nicht und man muß es selbst nach Hause schleppen. Der Internertversand liefert an.
Aber das ist noch nicht alles, da wären noch die Supermärkte mit relativ einfachen Qualitäten, die größtenteils von Abfüllbetrieben für den jeweiligen Discounter unter einer Fantasiemarke angeboten werden. Das gilt ausdrücklich auch für die meisten ALDI Marken. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, bei Edeka oder Real steht auch schon mal Antinori oder Torres im Regal. Ein weiterer Vertriebsweg, die Tankstelle, ja auch hier gibt es Wein, der aber in der Regel nichts mit dem zu tun hat, was normale Menschen unter Wein verstehen. Und außerdem ist die Plörre auch noch teuer, jedenfalls  im Vergleich zum Inhalt anderer Produkte.
Ein weiterer Verkaufskanal ist der Direktkauf beim Erzeuger (Winzer) selbst. Viele Winzer haben eigne Shopbereiche und versenden im Prinzip wie ein Internethandel. Die Hürden bei den Winzern liegen in Punkto Versandkostenfreiheit etwas höher, als beispielsweise bei Vinamundi.de. 
Natürlich werden Weine auch direkt auf den Weingütern verkauft, das ist auch normal, denn hier hat der Winzer immerhin den besten Ertrag. Dies gilt international.  Für den Konsumenten ist es, betrachtet man mal die klassischen Urlaubsländer der Deutschen wie Italien oder Spanien, oftmals teurer den Wein z.B. im Chianti direkt zu kaufen. Mir sagte mal ein Kunde, er habe den Eindruck, je nördlicher man einen Chianti einkauft, um so günstiger wird er. Man kann ihm eigentlich nur Recht geben.  Die Ursache ist ganz einfach, die Weine die gefragt sind, werden den Winzern in großen Mengen von Importeuren abgekauft. Die Betriebe haben im Prinzip keine zusätzliche Arbeit  und sichere sich Einnahmen über Jahre. Der Verkauf auf dem Hof oder dem Weingut erfordert zusätzliches Personal und das verursacht Kosten. Diese muß letztlich der Käufer tragen. Im Prinzip gilt die Regel, je größer der Betrieb, um so unerwünschter der Weintourist. Vergessen Sie also die Schnäppchenjagt auf Weine die Sie  in Deutschland auch bekommen. Zu Entdecken gibt es aber immer was, aber man muß suchen oder wissen, und das kann dauern.

Hier nun unser Einkaufsranking:

1. Internethandel
2. Fachhandel
3. Winzer direkt

4. Großhandel (wenn man dort Kunde ist)
5. Lebensmittelhandel, Discounter

6. Weinclubs, etwa von großen Tageszeitungen, hier ist oftmals Vorsicht geboten - 6 gute Weine, 6 Nieten, das mitgelieferte Kellnermesser nicht  zu gebrauchen. Insgesamt oftmals überteuert trotz gigantischer Rabatte

7. Autohaus gesehen bei dem Großanbieter PS Union in der Zentrale. Die befragten Mitarbeiter konnten über den Wein keine Aussage treffen, die  Reaktionen reichten von Abwinken über Schulterzucken und Kopfschütteln. Hier will jemand Klasse zeigen, Prost.

8. Tankstellen
9. Südländischer Spätverkauf
an der Ecke
10..Baumärkte, ja auch die verkaufen Wein







Tags: Rothschild, Antinori, Metro, Rotkäppchen, Vinamundi.de, Torres, PS Union, Chianti,
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 01.09.2012 um 13:39 Uhr | 0 Kommentare

Trocken kann süß sein und umgekehrt?

Ein heikles Thema im Restaurant: Der Blick in die Karte wird dem vertrauensvollen Ober überlassen. Die Bestellung lautet: " bitte bringen Sie mir einen nicht so sauren Wein". Die Gegenfrage des Obers : "trocken?" Die Erwiederung: "nicht zu trocken und nicht zu sauer". Der Ober trampelt los und füllt ein, was gerade da ist. Der Ober weiß, der ist trocken, was die Frau mit sauer meint, weiß er nicht. Was aber wird die Dame sagen? In dem Fall wählte der Ober einen Chardonnay mit wenig Zucker, 13,5% Alkohol, also trocken und wenig Säure, also süß?. Das hat ihm der Restaurantleiter erklärt und darum gebeten, keine weiteren Fragen zu stellen.
Und in der Tat, die Frau  bekommt einen staubtrockenen Wein und lobt den Kellner. Einige Minuten später, anderer Gast, anderer Kellner, gleiche Bestellung. Dieser Kellner ist neu und hat noch keine Einweisung bekommen. Fragen stellt er aber auch nicht und greift wahllos ins Rudel. Die Flasche sieht aus wie ein Turnbeutel und er füllt ein. Der Bestellende trinkt und beschwert sich beim Restaurantleiter. Der Wein,ein säurebetonter, wunderbar frischer Frankenwein mit 11% Alkohol und Biss. Der Restaurantleiter macht es selbst und nimmt den Chardonnay.
Die Moral von der Geschichte, jeder trockene Wein mit reichlich Alkohol, wenig Tannin (Säure) hat durchaus süße Momente. Ein Süßwein mit wenig Alkohol, viel Zucker  und viel Säure kann trocken erscheinen. Das Spiel von Säure und Zucker machen den Reiz aus. Daher niemals einen Wein mit viel Restzucker und hoher Säure (z.B Eiswein, oder Auslesen) zum süßen Dessert, zum Käse schon. Aber Vorsicht,  bei Süßweinen aus Frankreich, die haben in der Regel viel Alkohol, viel Zucker und wenig Säure, da  geht beides nicht so gut. Hier lieber zum  Braten oder was Fruchtiges zum Dessert.

Was den  beschriebenen Frankenwein betrifft, der will erfrischen. Genau wie Weißweine aus heißen Regionen, hier bringt die Säure die Spritzigkeit und die Frische ein.  Also Kellner dieser Welt, nehmt den Frankenwein an heißen Tagen und der Restaurantleiter freut sich über zufriedene Gäste.
Dass meine Auswahl auf Frankenwein traf, ist Zufall. Gleiches trifft auf  Weine aus Kalabrien, Katalonien und zum Teil auch aus der Toskana zu.
Rotweine, etwa bei  einem sehr trockenen Brunello di Montalcino, einem  Bordeaux , einem Wein aus Andalusien oder dem Ribera del Duero kommt mit der Trinkreife, eine gewisse Süße zum Vorschein.       

Tags: Chardonnay, Toskana, Frankenwein, Restaurantleiter, Brunello di Montalcino, Bordeaux, Chianti, Nappa Valley, Kalabrien, Katalonien, Andalusien
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Rainer Albert Huppenbauer
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