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Blog


Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 19.02.2013 um 10:22 Uhr | 0 Kommentare

Rieslinge von Saale - Unstrut Jahrgang 2012 Matthias Hey

Das Jahr 2012 bescherte den Winzern der Saale - Unstrut Region einen mengenmäßig zwar eher bescheidnen, qualitativ jedoch, einen der besten Rieslingjahrgänge der Geschichte. Den Anfang wollen wir mit Matthias Hey machen. Er wird aus dem Jahrgang 2012 drei spontanvergorene Rieslinge präsentieren. Den Anfang machte der Gutswein Riesling. Seine feinherbe Ausrichtung mit klassischen Rieslingnoten und etwas Steinobstfrüchten wird viele  Liebhaber finden. Im Bouquet überrascht dieser Riesling mit einer feinen Aromafülle von Zitrus und gelben Pfirsich. Dabei assestieren sich gut einordnende Kräutertöne. Er ist vom Alkohol her zrückhaltend und wirkte auf mich  trotz Restzucker über 12 Gramm je Liter eher trocken. Dies spricht für einen runden Sommerwein.
Der zweite Riesling im Bunde, der Ortswein. Ein Klassiker, um es vorweg zu nehmen. Gekennzeichnet von feiner kräftiger Mineralität, Weinbergpfirsich im Duft und im Geschmack  und einer der Ortslage angemessenen Zucker - Säure - Bilanz. Auch hier dem Trend, nach nicht zu üppigem Alkohol folgend, reifte ein Riesling heran, der ganz klar das Terroir es Naumburger Steinmeisters (hier Steillage, nicht zu verwechseln mit der Großlagenbezeichnung) wiederspiegelt.
Der Dritte dann, der Lagenwein. Ein Gesamtkunstwerk aus dem Guts - und dem Ortswein. Der Lagenwein hat das Zeug, zu Größe und Langlebigkeit. Ein, wäre man im Burgund, wirklicher 1er Cru der seinen wahren Geschmack noch versteckt, etwas verschlossen und dennoch auch in diesem Jahr schon ein großer Genuß.

In dieser Reihe folgen Beiträge über die Rieslinge von Bernard Pawis, Frank Böme und Andre Gussek.
Tags: Riesling, Ortswein, Gutswein, Lagenwein, Pawis, Hey, Böhme, Gussek,
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Rainer Albert Huppenbauer
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